Googlen spart Geld

Kleine Alltagsfreuden: Da suchte ich gerade mal einen Artikel, der ursprünglich in der FAS erschienen ist. Eine Rezension über Nick Davies „Flat Earth News“, betitelt „Was haben wir bloß falsch gemacht?“ von Henning Hoff (10. Februar 2008). Wenn online, dann finde ich das Stück unter faz.net.

Nun halte ich faz.net als Webauftritt für so schlecht, wie ich die FAZ für reaktionär halte. Aber das Folgende hat mich dann doch überrascht:

Gesucht nach Henning Hoff und Flat in der Suche faz.net, ist der Artikel sofort gefunden - seine Lektüre soll aber 2 Euro kosten. Daraufhin habe ich mal nach „Was haben wir bloß falsch gemacht“ gegoogelt. Und siehe da, da ist das Stück umsonst - bei faz.net!

Ich bin schon länger überzeugt, dass die Probleme des Online-Journalismus in weiten Teilen zu Lasten des Verlagsmanagements und der technischen Umsetzung gehen - die sind nämlich bestenfalls mangelhaft.

Meine zwei Cents Euro.

One Response to “Googlen spart Geld”

  1. Marcus Lindemann Says:

    Hi,
    ich rate ja GENERELL von der Nutzung der Suchfunktionen einzelnen Seiten ab - zu unterschiedlich, viele zu blöd, Bedienungsanleitung lesen, kostet zu viel Zeit etc….

    Stattdessen lasse ich das jemanden machen, dessen Funktionsweise ich besser kenne: google oder live.com jeweils aber mit dem site-Befehl. Also: „Was haben wir bloß falsch gemacht?“ site:faz.net

    Bei live.com geht das sogar für bis zu 30 Quellen gleichzeitig - mal ein echter Vorteil gegenüber google.

    Methodische Erweiteurng dieses Modells: Erst die Überschrift in einer Datenbank suchen, z.B. bei genios, dann googlen! Spart Geld.