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	<title>Comments on: Gef&#228;hrlicher Softwaretipp</title>
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	<description>Tipps, Tricks und Fundsachen zu journalistischer Recherche und computer-assisted reporting</description>
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		<title>By: Jörg Schieb</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/comment-page-1/#comment-43961</link>
		<dc:creator>Jörg Schieb</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 10:25:11 +0000</pubDate>
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		<description>@aude: Der Handelsblatt-Artikel hat eine passende Erg&#228;nzung am Ende erfahren, das tut der Sache zweifellos gut. Au&#223;erdem sind nun alle in der Produktionskette, einschlie&#223;lich mir selbst ;-), st&#228;rker sensibilisiert, was Formulierungen angeht. Der Torpark-Artikel findet sich hier im HB:
http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/mit-tarnkappe-ins-web;1349036
Die Springhin.de-Adresse habe  ich korrigiert, danke f&#252;r den Hinweis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@aude: Der Handelsblatt-Artikel hat eine passende Erg&#228;nzung am Ende erfahren, das tut der Sache zweifellos gut. Au&#223;erdem sind nun alle in der Produktionskette, einschlie&#223;lich mir selbst ;-), st&#228;rker sensibilisiert, was Formulierungen angeht. Der Torpark-Artikel findet sich hier im HB:</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/mit-tarnkappe-ins-web;1349036" >http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/mit-tarnkappe-ins-web;1349036</a></p>
<p>Die Springhin.de-Adresse habe  ich korrigiert, danke f&#252;r den Hinweis.</p>
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		<title>By: aude</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/comment-page-1/#comment-43918</link>
		<dc:creator>aude</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 09:46:17 +0000</pubDate>
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		<description>Moin, verehrter Herr Schieb,
wenn Ihr Text &#252;ber &lt;a href=&quot;http://www.schieb.de/606107/mit-tarnkappe-ins-web&quot; title=&quot;schieb.de: Mit Tarnkappe ins Web&quot;&gt;Torpark&lt;/a&gt; auch im Handelsblatt lief, w&#228;re es sehr gut, ihn unter dem Suftwaretipp zu verlinken - er geh&#246;rt zweifelsohne zur Sache. &lt;abbr title=&quot;By the way&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;BTW&lt;/abbr&gt;: Der Springhin-Link auf &lt;a href=&quot;http://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/vorratsdatenspeicherung/privacydongle/index/&quot; title=&quot;foebud.org: PrivacyDongle – Anonym im Internet surfen&quot;&gt;Torpark&lt;/a&gt; funktioniert nicht mehr (wohl, weil es eine neue Version der Software gibt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin, verehrter Herr Schieb,</p>
<p>wenn Ihr Text &#252;ber <a href="http://www.schieb.de/606107/mit-tarnkappe-ins-web" title="schieb.de: Mit Tarnkappe ins Web">Torpark</a> auch im Handelsblatt lief, w&#228;re es sehr gut, ihn unter dem Suftwaretipp zu verlinken - er geh&#246;rt zweifelsohne zur Sache. <abbr title="By the way" lang="en">BTW</abbr>: Der Springhin-Link auf <a href="http://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/vorratsdatenspeicherung/privacydongle/index/" title="foebud.org: PrivacyDongle – Anonym im Internet surfen">Torpark</a> funktioniert nicht mehr (wohl, weil es eine neue Version der Software gibt).</p>
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		<title>By: Jörg Schieb</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/comment-page-1/#comment-43891</link>
		<dc:creator>Jörg Schieb</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 14:15:10 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;brigens: Torpark habe ich seinerzeit auch schon mal ausf&#252;hrlich vorgestellt, (unter anderem auch im Handelsblatt).
http://www.schieb.de/606107/mit-tarnkappe-ins-web</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;brigens: Torpark habe ich seinerzeit auch schon mal ausf&#252;hrlich vorgestellt, (unter anderem auch im Handelsblatt).</p>
<p><a href="http://www.schieb.de/606107/mit-tarnkappe-ins-web" >http://www.schieb.de/606107/mit-tarnkappe-ins-web</a></p>
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		<title>By: Jörg Schieb</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/comment-page-1/#comment-43890</link>
		<dc:creator>Jörg Schieb</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 13:55:02 +0000</pubDate>
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		<description>@aude: Ich pers&#246;nlich ver&#246;ffentiche meine E-Mail-Adresse nicht, daf&#252;r gibt es bekanntlich auch mehr als genug gute Gr&#252;nde. Ich bekomme auch so schon genug Spam und Mails, die ich nicht will. ;-) Ein Kontaktformular ist daher doch wohl nicht nur eine probate, sondern auch eine &#252;bliche und bew&#228;hrte Methode, eine M&#246;glichkeit zum Kontakt anzubieten. Das Argument verstehe ich jetzt wieder nicht. Ist aber nebens&#228;chlich...
Nichtsdestorotz: Das Handelsblatt setzt meine E-Mail-Adresse nahezu immer unter die Artikel; unter diesem Artikel nun aber ausgerechnet nicht, zumindest nicht online, in der Print-Ausgabe ist die E-Mail-Adresse abgedruckt. :)
Ich spreche nicht f&#252;r die Redaktion des Handelsblatts, weder f&#252;r Print, noch f&#252;r online, da ich nur Autor bin. Ich arbeite f&#252;r die Print-Ausgabe, mit der Onlineredaktion habe ich keinen regelm&#228;&#223;igen Kontakt. Sie ist auch nicht Auftraggeber.
Um aber die konkrete Frage zu beantworten: Nein, ich bekomme die Artikel gew&#246;hnlich nicht noch mal vorgelegt. Nur, wenn es daf&#252;r wirklich dringende Gr&#252;nde gibt (etwa wenn der Redakteur meint, es k&#246;nnte durch die Redaktion etwas ver&#228;ndert worden sein). Nahezu keine Redaktion, die ich kenne, legt grunds&#228;tzlich redigierte Artikel den Autoren noch mal vor. Das ist unstrittig ein Ideal, aber in der Praxis - nach meiner Erfahrung - nicht unbedingt &#252;blich. Im Gegenteil. (Selbst bei den ganz, ganz Gro&#223;en nicht.) Angesichts immer ausged&#252;nnterer Redaktionen sicher auch keine &#220;berraschung.
Ich will mal sehen, ob eine Anpassung des Artikels in der Onlineausgabe m&#246;glich ist, denn dort steht der Beitrag ja noch l&#228;nger. :) (Und nat&#252;rlich wurmt es micht, wenn Kritik auch noch auf den Punkt trifft.)
Bei n&#228;herer Betrachtung kann ich einige der kritischen Anmerkungen definitiv nachvollziehen. Es mag wirklich sein, dass falsche Erwartungen gesch&#252;rt werden, schon durch die Headline, von daher ist diese Diskussion hier sehr wertvoll.
Gleichwohl sind einige Vorw&#252;rfe oder Unterstellungen nicht korrekt: Es liegt nicht an mangelnder Recherche, wie immer wieder gerne als Generalverdacht und -vorwurft losgepoltert wird (ich bin mit der Thematik nun wirklich vertraut), sondern bestenfalls an Formulierungen. Auf dieser Ebene k&#246;nnen wir gerne diskutieren: Wie popul&#228;r d&#252;rfen Formulierungen sein? Eine st&#228;ndige Gratwanderungen zwischen Akuratesse (schreibt man das so?) und Bildern f&#252;r die Verst&#228;ndlichkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@aude: Ich pers&#246;nlich ver&#246;ffentiche meine E-Mail-Adresse nicht, daf&#252;r gibt es bekanntlich auch mehr als genug gute Gr&#252;nde. Ich bekomme auch so schon genug Spam und Mails, die ich nicht will. ;-) Ein Kontaktformular ist daher doch wohl nicht nur eine probate, sondern auch eine &#252;bliche und bew&#228;hrte Methode, eine M&#246;glichkeit zum Kontakt anzubieten. Das Argument verstehe ich jetzt wieder nicht. Ist aber nebens&#228;chlich&#8230;</p>
<p>Nichtsdestorotz: Das Handelsblatt setzt meine E-Mail-Adresse nahezu immer unter die Artikel; unter diesem Artikel nun aber ausgerechnet nicht, zumindest nicht online, in der Print-Ausgabe ist die E-Mail-Adresse abgedruckt. :) </p>
<p>Ich spreche nicht f&#252;r die Redaktion des Handelsblatts, weder f&#252;r Print, noch f&#252;r online, da ich nur Autor bin. Ich arbeite f&#252;r die Print-Ausgabe, mit der Onlineredaktion habe ich keinen regelm&#228;&#223;igen Kontakt. Sie ist auch nicht Auftraggeber.</p>
<p>Um aber die konkrete Frage zu beantworten: Nein, ich bekomme die Artikel gew&#246;hnlich nicht noch mal vorgelegt. Nur, wenn es daf&#252;r wirklich dringende Gr&#252;nde gibt (etwa wenn der Redakteur meint, es k&#246;nnte durch die Redaktion etwas ver&#228;ndert worden sein). Nahezu keine Redaktion, die ich kenne, legt grunds&#228;tzlich redigierte Artikel den Autoren noch mal vor. Das ist unstrittig ein Ideal, aber in der Praxis - nach meiner Erfahrung - nicht unbedingt &#252;blich. Im Gegenteil. (Selbst bei den ganz, ganz Gro&#223;en nicht.) Angesichts immer ausged&#252;nnterer Redaktionen sicher auch keine &#220;berraschung.</p>
<p>Ich will mal sehen, ob eine Anpassung des Artikels in der Onlineausgabe m&#246;glich ist, denn dort steht der Beitrag ja noch l&#228;nger. :) (Und nat&#252;rlich wurmt es micht, wenn Kritik auch noch auf den Punkt trifft.)</p>
<p>Bei n&#228;herer Betrachtung kann ich einige der kritischen Anmerkungen definitiv nachvollziehen. Es mag wirklich sein, dass falsche Erwartungen gesch&#252;rt werden, schon durch die Headline, von daher ist diese Diskussion hier sehr wertvoll. </p>
<p>Gleichwohl sind einige Vorw&#252;rfe oder Unterstellungen nicht korrekt: Es liegt nicht an mangelnder Recherche, wie immer wieder gerne als Generalverdacht und -vorwurft losgepoltert wird (ich bin mit der Thematik nun wirklich vertraut), sondern bestenfalls an Formulierungen. Auf dieser Ebene k&#246;nnen wir gerne diskutieren: Wie popul&#228;r d&#252;rfen Formulierungen sein? Eine st&#228;ndige Gratwanderungen zwischen Akuratesse (schreibt man das so?) und Bildern f&#252;r die Verst&#228;ndlichkeit.</p>
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	<item>
		<title>By: aude</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/comment-page-1/#comment-43888</link>
		<dc:creator>aude</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 12:46:59 +0000</pubDate>
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		<description>Moin, verehrter J&#246;rg Schieb,
Sie behandeln in Ihrem Text nur einen Aspekt, wie Sie selbst schreiben - es w&#228;re viel gewonnen, wenn Sie den Text um genau diesen Hinweis erg&#228;nzen w&#252;rden. Meine Kritik ist im Kern, dass der Leser dies nicht erf&#228;hrt und sich dann in tr&#252;gerischer Sicherheit wiegt.
Dass Sie die anderen Formen der Anonymisierung nicht behandeln, halte ich Ihnen nicht vor. Wohl aber, dass Sie nicht erw&#228;hnt haben, dass es die &#252;berhaupt gibt. Was Sie schreiben, gilt nur mit den Einschr&#228;nkungen, die ich in meinem Posting gebloggt habe, z.B. dass in Firmennetzen ein Admin trotz des Privatmodus noch ermitteln kann, wof&#252;r der Browser genutzt wurde. &#220;ber diese Einschr&#228;nkungen h&#228;tten Sie die Leser informieren sollen.
Den Rekurs auf die K&#252;rze des Textes und redaktionelle Bearbeitungen (beides kenne ich aus eigener Erfahrung) lasse ich da auch nicht gelten. Sie schreiben &lt;em&gt;&quot;Zudem ist es so, dass die Kolumne mal mehr, mal weniger Platz bietet. Der urspr&#252;ngliche Text war l&#228;nger und hat auch f&#252;r mehr Klarheit gesorgt, da ist aber so manches dem Rotstift zum Opfer gefallen - eben aus Platzgr&#252;nden&quot;&lt;/em&gt;. Ich kenne die Gepflogenheiten beim Handelsblatt nicht - hatten Sie nicht den letzten Blick auf Ihr St&#252;ck, bevor es ver&#246;ffentlicht wurde? Zum Beispiel von der c&#039;t wei&#223; ich, dass das dort selbstverst&#228;ndlich ist. Und gerade bei sicherheitsrelevanten Themen sollte das immer so sein - schliesslich stehen Sie als Verfasser f&#252;r Ihren Text.
Solange ich einen publizierten Text kritisiere, muss ich vorher nicht den Verfasser kontaktieren. Nachzumal: Keine der &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/im-netz-surfen-und-anonym-bleiben;2122341&quot; title=&quot;Im Netz surfen – und anonym bleiben (S. 1)&quot;&gt;beiden&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/im-netz-surfen-und-anonym-bleiben;2122341;2&quot; title=&quot;Im Netz surfen – und anonym bleiben (S. 2)&quot;&gt;Webseiten&lt;/a&gt; erlaubt das Kommentieren, Ihre Mailadresse wird dort nicht genannt (auch nicht &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/impressum/&quot; title=&quot;handelsblatt.com : Impressum&quot;&gt;im Impressum&lt;/a&gt;). &lt;a href=&quot;http://www.schieb.de/&quot; title=&quot;schieb.de&quot;&gt;Ihre Website&lt;/a&gt; hatte ich besucht - auch dort &lt;a href=&quot;http://www.schieb.de/impressum.php&quot; title=&quot;schieb.de : Impressum&quot;&gt;keine Mailadresse&lt;/a&gt;. Sie bieten lediglich ein &lt;a href=&quot;http://www.schieb.de/kontakt.php&quot; title=&quot;schieb.de : Kontakt&quot;&gt;Kontaktformular&lt;/a&gt; an - dazu hatte ich offen gesagt keine Lust.
Wie gesagt: Wenn Sie den Text beim Handelsblatt um einen Hinweis erg&#228;nzen k&#246;nnten, w&#228;re f&#252;r dessen Leser viel gewonnen.
Ist das drin?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin, verehrter J&#246;rg Schieb,</p>
<p>Sie behandeln in Ihrem Text nur einen Aspekt, wie Sie selbst schreiben - es w&#228;re viel gewonnen, wenn Sie den Text um genau diesen Hinweis erg&#228;nzen w&#252;rden. Meine Kritik ist im Kern, dass der Leser dies nicht erf&#228;hrt und sich dann in tr&#252;gerischer Sicherheit wiegt.</p>
<p>Dass Sie die anderen Formen der Anonymisierung nicht behandeln, halte ich Ihnen nicht vor. Wohl aber, dass Sie nicht erw&#228;hnt haben, dass es die &#252;berhaupt gibt. Was Sie schreiben, gilt nur mit den Einschr&#228;nkungen, die ich in meinem Posting gebloggt habe, z.B. dass in Firmennetzen ein Admin trotz des Privatmodus noch ermitteln kann, wof&#252;r der Browser genutzt wurde. &#220;ber diese Einschr&#228;nkungen h&#228;tten Sie die Leser informieren sollen.</p>
<p>Den Rekurs auf die K&#252;rze des Textes und redaktionelle Bearbeitungen (beides kenne ich aus eigener Erfahrung) lasse ich da auch nicht gelten. Sie schreiben <em>&#8222;Zudem ist es so, dass die Kolumne mal mehr, mal weniger Platz bietet. Der urspr&#252;ngliche Text war l&#228;nger und hat auch f&#252;r mehr Klarheit gesorgt, da ist aber so manches dem Rotstift zum Opfer gefallen - eben aus Platzgr&#252;nden&#8220;</em>. Ich kenne die Gepflogenheiten beim Handelsblatt nicht - hatten Sie nicht den letzten Blick auf Ihr St&#252;ck, bevor es ver&#246;ffentlicht wurde? Zum Beispiel von der c&#8217;t wei&#223; ich, dass das dort selbstverst&#228;ndlich ist. Und gerade bei sicherheitsrelevanten Themen sollte das immer so sein - schliesslich stehen Sie als Verfasser f&#252;r Ihren Text.</p>
<p>Solange ich einen publizierten Text kritisiere, muss ich vorher nicht den Verfasser kontaktieren. Nachzumal: Keine der <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/im-netz-surfen-und-anonym-bleiben;2122341" title="Im Netz surfen – und anonym bleiben (S. 1)">beiden</a> <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/im-netz-surfen-und-anonym-bleiben;2122341;2" title="Im Netz surfen – und anonym bleiben (S. 2)">Webseiten</a> erlaubt das Kommentieren, Ihre Mailadresse wird dort nicht genannt (auch nicht <a href="http://www.handelsblatt.com/impressum/" title="handelsblatt.com : Impressum">im Impressum</a>). <a href="http://www.schieb.de/" title="schieb.de">Ihre Website</a> hatte ich besucht - auch dort <a href="http://www.schieb.de/impressum.php" title="schieb.de : Impressum">keine Mailadresse</a>. Sie bieten lediglich ein <a href="http://www.schieb.de/kontakt.php" title="schieb.de : Kontakt">Kontaktformular</a> an - dazu hatte ich offen gesagt keine Lust. </p>
<p>Wie gesagt: Wenn Sie den Text beim Handelsblatt um einen Hinweis erg&#228;nzen k&#246;nnten, w&#228;re f&#252;r dessen Leser viel gewonnen. </p>
<p>Ist das drin?</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Jörg Schieb</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/comment-page-1/#comment-43887</link>
		<dc:creator>Jörg Schieb</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 09:58:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://recherche-info.de/?p=433#comment-43887</guid>
		<description>@aude: Danke f&#252;r die kritische Analyse. Ich denke, der entscheidende Punkt in Deinem Posting ist der letzte Satz: &quot;Datenspuren vermeiden ist nicht trivial&quot;. In der Tat hat die Kolumne nunmal nur beschr&#228;nkten Platz, und es sollte definitiv ausschlie&#223;lich EIN Aspekt abgehandelt werden: Wie vermeide ich, dass Spuren auf MEINER Festplatte zur&#252;ckbleiben. Darum ging&#039;s, um nichts anderes.
Der Anspruch, jeden Artikel, der sich mit einem Teilgebiet auseinander setzt (hier: Vermeiden von Datenspuren auf der Festplatte), gleich zu einem Grundlagenst&#252;ck zu machen (also ein Rundumschlag), ist in der Praxis nicht einl&#246;sbar - das wei&#223; auch jeder, der schreibt/ver&#246;ffentlicht. Und anders als im Web, wo man praktischerweise an geeignete Stellen zum Vertiefen verlinken kann, ist das in Print nunmal NICHT m&#246;glich. Da ist man auf den vorhandenen Platz beschr&#228;nkt.
Zudem ist es so, dass die Kolumne mal mehr, mal weniger Platz bietet. Der urspr&#252;ngliche Text war l&#228;nger und hat auch f&#252;r mehr Klarheit gesorgt, da ist aber so manches dem Rotstift zum Opfer gefallen - eben aus Platzgr&#252;nden. Auch das kennt jeder, der schreibt/publiziert (auch wieder: au&#223;er im Netz, da gibt es das Problem kaum).
Das ist ein Blog &#252;ber Journalismus und Recherche. W&#228;re es da nicht vorbidlich gewesen, mal (bei mir) nachzufragen? Die M&#246;glichkeit besteht schlie&#223;lich. Anderen mangelnde Recherche vorzuwerfen, selbst aber nicht zu recherchieren (was extrem h&#228;ufig vorkommt), finde ich immer ein bisschen problematisch, um ehrlich zu sein.
@malte: Das gilt auch hier: Ich betreibe nicht die Webseite des Deutschlandradios. Das DLR habe ich seinerzeit informiert. Au&#223;erdem halte ich derartige polemische Verallgemeinerung f&#252;r unangemessen, und wenn man es schon macht (also zuspitzt), w&#228;re es doch sch&#246;n, wenn es wenigstens witzig getextet w&#228;re - und Spa&#223; macht beim Lesen. So wirkt es nur rechthaberisch. Aber das muss nat&#252;rlich jeder Schreiber selbst wissen.
Was ich damit sagen will? a) Erst urteilen, wenn man die Fakten kennt. b) Auch selbst mal recherchieren (und Betroffene befragen). c) Es gibt journalistische Formate, die einen zwingen, verk&#252;rzt zu berichten (sektorale Berichterstattung). d) Niemand arbeitet fehlerfrei, es hilft, das auch f&#252;r die eigene Arbeit zu akzeptieren, egal ob als Journalist, Bloger oder was auch immer ;-)  - denn dann (ab)urteilt man wom&#246;glich weniger pers&#246;nlich, was wieder der Sache dient.
Bitte nicht falsch verstehen: Kritik, konstruktive zumal, ist sehr willkommen. Ich setze mich gerne damit auseinander - wer offen ist, lernt immer dazu. Ein Leben lang.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@aude: Danke f&#252;r die kritische Analyse. Ich denke, der entscheidende Punkt in Deinem Posting ist der letzte Satz: &#8222;Datenspuren vermeiden ist nicht trivial&#8220;. In der Tat hat die Kolumne nunmal nur beschr&#228;nkten Platz, und es sollte definitiv ausschlie&#223;lich EIN Aspekt abgehandelt werden: Wie vermeide ich, dass Spuren auf MEINER Festplatte zur&#252;ckbleiben. Darum ging&#8217;s, um nichts anderes. </p>
<p>Der Anspruch, jeden Artikel, der sich mit einem Teilgebiet auseinander setzt (hier: Vermeiden von Datenspuren auf der Festplatte), gleich zu einem Grundlagenst&#252;ck zu machen (also ein Rundumschlag), ist in der Praxis nicht einl&#246;sbar - das wei&#223; auch jeder, der schreibt/ver&#246;ffentlicht. Und anders als im Web, wo man praktischerweise an geeignete Stellen zum Vertiefen verlinken kann, ist das in Print nunmal NICHT m&#246;glich. Da ist man auf den vorhandenen Platz beschr&#228;nkt. </p>
<p>Zudem ist es so, dass die Kolumne mal mehr, mal weniger Platz bietet. Der urspr&#252;ngliche Text war l&#228;nger und hat auch f&#252;r mehr Klarheit gesorgt, da ist aber so manches dem Rotstift zum Opfer gefallen - eben aus Platzgr&#252;nden. Auch das kennt jeder, der schreibt/publiziert (auch wieder: au&#223;er im Netz, da gibt es das Problem kaum).</p>
<p>Das ist ein Blog &#252;ber Journalismus und Recherche. W&#228;re es da nicht vorbidlich gewesen, mal (bei mir) nachzufragen? Die M&#246;glichkeit besteht schlie&#223;lich. Anderen mangelnde Recherche vorzuwerfen, selbst aber nicht zu recherchieren (was extrem h&#228;ufig vorkommt), finde ich immer ein bisschen problematisch, um ehrlich zu sein.</p>
<p>@malte: Das gilt auch hier: Ich betreibe nicht die Webseite des Deutschlandradios. Das DLR habe ich seinerzeit informiert. Au&#223;erdem halte ich derartige polemische Verallgemeinerung f&#252;r unangemessen, und wenn man es schon macht (also zuspitzt), w&#228;re es doch sch&#246;n, wenn es wenigstens witzig getextet w&#228;re - und Spa&#223; macht beim Lesen. So wirkt es nur rechthaberisch. Aber das muss nat&#252;rlich jeder Schreiber selbst wissen.</p>
<p>Was ich damit sagen will? a) Erst urteilen, wenn man die Fakten kennt. b) Auch selbst mal recherchieren (und Betroffene befragen). c) Es gibt journalistische Formate, die einen zwingen, verk&#252;rzt zu berichten (sektorale Berichterstattung). d) Niemand arbeitet fehlerfrei, es hilft, das auch f&#252;r die eigene Arbeit zu akzeptieren, egal ob als Journalist, Bloger oder was auch immer ;-)  - denn dann (ab)urteilt man wom&#246;glich weniger pers&#246;nlich, was wieder der Sache dient.</p>
<p>Bitte nicht falsch verstehen: Kritik, konstruktive zumal, ist sehr willkommen. Ich setze mich gerne damit auseinander - wer offen ist, lernt immer dazu. Ein Leben lang.</p>
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	<item>
		<title>By: Malte Nieding</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/comment-page-1/#comment-43872</link>
		<dc:creator>Malte Nieding</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 12:49:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://recherche-info.de/?p=433#comment-43872</guid>
		<description>Naja, h&#246;rt sich nach einem typischen Schieb an. Vor ein paar Jahren hatte er mal dar&#252;ber berichtet, dass in einem Wikipedia-Beitrag &#252;ber den Journalisten John Seigenthaler einige Faktenfehler standen. In diesem Bericht war der Name von Seigenthaler allerdings durchg&#228;ngig falsch geschrieben. Trotz mehrerer Hinweise wurde der Fehler bis heute nicht korrigiert (also der Fehler in Schiebs Beitrag - der Fehler in der Wikipedia nat&#252;rlich sofort). Siehe auch http://www.basicthinking.de/blog/2008/01/18/joerg-der-faktenschieber/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, h&#246;rt sich nach einem typischen Schieb an. Vor ein paar Jahren hatte er mal dar&#252;ber berichtet, dass in einem Wikipedia-Beitrag &#252;ber den Journalisten John Seigenthaler einige Faktenfehler standen. In diesem Bericht war der Name von Seigenthaler allerdings durchg&#228;ngig falsch geschrieben. Trotz mehrerer Hinweise wurde der Fehler bis heute nicht korrigiert (also der Fehler in Schiebs Beitrag - der Fehler in der Wikipedia nat&#252;rlich sofort). Siehe auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/01/18/joerg-der-faktenschieber/" >http://www.basicthinking.de/blog/2008/01/18/joerg-der-faktenschieber/</a></p>
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