Archive for the ‘Netzwerk Recherche’ Category

Dirk Lewandowski: Alternativen zu Google

Thursday, June 26th, 2008

Dirk Lewandowski ist Professor für Information Research und Information Retrieval an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Suchmaschinen sind also Teil seiner Forschung, was man leicht an seinen Publikationen sehen kann.
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Jan K. Köcher: Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung & Co. – Recht und Gesetz sind nicht immer das Selbe

Wednesday, June 25th, 2008

Rechtsanwalt Dr. iur. Jan K. Köcher hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Rechtswissenschaft studiert. Nach Abschluss seines juristischen Vorbereitungsdienstes in Baden-Württemberg arbeitete er von 2003 bis Mitte 2007 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Recht im DFN am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster bei Professor Dr. Thomas Hoeren. Seine Promotion zum Thema „Quotenregelungen im Rundfunk“ konnte er Ende 2007 erfolgreich abschließen.
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NR-Jahrestreffen 2008: Programmübersicht des Panels „Recherche Online“

Wednesday, June 25th, 2008

Wie angekündigt, sollen alle Beiträge zum Panel „Recherche online“, die auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche e.V. am 13./14. Juni 2008 im Hamburg gehalten wurden, in diesem kleinen Weblog dokumentiert werden. Hier die Programmübersicht, die Links auf die einzelnen Postings werden nachgetragen.

nr Jahrestreffen 2008, Programmübersicht des Panel „Recherche Online“
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Journalismus & Recherche bei der Jahrestagung des Netzwerk Recherche

Monday, June 16th, 2008

Obwohl das netzwerk recherche zweifelsohne nicht internetaffin, sondern fast schon als technophob zu bezeichnen ist, gibt es dort seit Jahren eine Nischenveranstaltung, die sich computergestützten Recherchemethoden widmet. Journalismus & Recherche ist letztlich nichts anderes als das Blog hinter den Machern der CAR-Workshops.

Die Präsentationen, die auf der Tagung gehalten wurden, finden Sie hier online, so auch die Präsentationen der Jahrestagung am vergangenen Wochenende in Hamburg.

Verschlossene Auster 2008 an Thomas Bach und das IOC

Saturday, June 14th, 2008

Das Netzwerk Recherche verleiht die Verschlossene Auster 2008 an das Internationale Olympischen Komitee und seinen Vizepräsidenten Thomas Bach, ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Die Laudatio hält gerade Andrew Jennings. Das Transkript reichen wir nach, so bald wir es in die Finger kriegen.

NR-Jahreskonferenz naht

Wednesday, June 11th, 2008

Am Freitag und Samstag, 13. und 14. Juni 2008, findet sie statt: Die Jahreskonferenz des Netzwerk Recherche unter dem Titel „Wir könn(t)en auch anders: Wenn Recherche wieder wichtig wird“. Als PDF-Datei gibt es beim Netzwerk Recherche das Programm des Jahrestreffens 2008.

Letztes Jahr haben viele der Journalismus & Recherche-Autoren von dort live gebloggt, die Beiträge aus einigen Veranstaltungen und unseren eigenen Workshops stehen im Journalismus & Recherche-Archiv. Sicher werden wir auch dieses Jahr von der NR-Jahreskonferenz 2008 berichten.

Versteckte Kamera in der Praxis

Sunday, June 24th, 2007

Und hier gleich noch ein Nachtrag zu den ganzen Workshops während der Netzwerk-Recherche-Jahrestagung:

Im Workshop von Jörg Hilbert und mir ging es darum, den Teilnehmern zu vermitteln, wann wir den Einsatz versteckter Kameras für sinnvoll und ethisch-journalistisch für gerechtfertigt halten.

Als Einleitung hierzu habe ich die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert, da es auch hier eine furchtbare Unsicherheit und Unwissenheit unter Journalisten gibt. Die Präsentation finden Sie jetzt hier (50 KB, PDF).

Anonymität aus der Westentasche – das Privacy Dongle

Wednesday, June 20th, 2007

<Schamlose Werbung>
Im Rahmen meines Referates über anonymes Surfen erwähntebewarb ich das Privacy-Dongle des FoeBuD e.V.

Das ist ein USB-Stick, auf dem die TORpark-Software und der Firefox-Webbrowser vorinstalliert sind (ein wenig fuer die Nutzung auf Stick konfiguriert). Einfacher gehts nicht mehr: Stick einstöpseln, Browser darauf starten, anonym surfen. Das ist vor allem sehr praktisch, wenn man mal eben was Sensibles an einem fremden Rechner erledigen will: Auch der beste Freund muss die eigenen Kontoauszüge nicht in seinem Cache finden.

Die TOR-typischen Latenzen bleiben leider.

Ich halte das Privacy Dongle für einen ganz wichtige Schritt zur Sicherung der eigenen Kommunikation: Abstriche an die Sicherheit werden nicht gemacht, aber die Benutzung ist kinderleicht. Das Dongle gibts für 20 Euro im FoeBuD-Shop.
</Schamlose Werbung>

Weitere Informationen über das Privacy Dongle gibt es unter www.privacydongle.de.

[AUde]

Evaluation of Online Sources

Wednesday, June 20th, 2007

Weshalb man gerade als Journalist Quellen im WWW genau auf ihre Verwendbarkeit prüfen muss, ist spätestens seit dem Hoax um den Club der toten Richter (Anfang 2006) klar. Wie man das macht, welche Fragen man stellen muss und welche Websites bei deren Beantwortung helfen können, darüber referierte ich am 15.06.

Da die Veranstaltung international sein sollte, hatte ich englische Folien vorbereitet: Evaluation of Online Sources. Die letzten drei Seiten sind das Link-Verzeichnis.

(Sobald ich Gelegenheit habe, das Thema noch mal etwas umfangreicher und auf deutsch zu behandeln, werde ich einen entsprechenden Hinweis als Nachtrag zu diesem Posting und als neuen Eintrag posten.)

Evaluation of Online Sources
{PDF, 24 S., 43 KB}

[AUde]

Datenspuren vermeiden - Anonym surfen

Wednesday, June 20th, 2007

Wozu anonym surfen? Weil andere, insbesondere die Betreiber angesurfter Websites, sehr viele Informationen über die Surfer bekommen können. Das kann man testen: Pages bei Privacy.net und bei Leader.ru zeigen, wie viele Infos vom eigenen Rechner an den Webserver übermittelt werden - das ist die quasi die Kehrseite des Surfens: Man recherchiert nicht anderen hinterher, sondern wird recherchiert.

Vor allem: Der Betreiber einer Website kann auf diese Informationen reagieren und seinerseits eine Webseite nur für diesen einen Surfer ins Netz stellen. Ein Beispiel dafür ist Google. Surft man aus Deutschland erstmals zu Google.com, landet man bei Google.de - Die Suchmaschine hat anhand der IP-Adresse gemerkt, dass der Surfer aus Deutschland kommt, und leitet ihn gleich zur deutschen Version weiter. Das ist als Service zu verstehen, zeigt aber das Problem, um das es geht. Anonymisierung hilft dagegen.

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