Archive for the ‘Bücher & Publikationen’ Category

Kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung

Wednesday, August 25th, 2010

Im Juli wurde die aktualisierte Version (2.3) des nestor Handbuches „Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung“ veröffentlicht. Es wurde um einzelne Artikel ergänzt, weitere Artikel wurden z.T. erheblich überarbeitet und die Verweise im gesamten Handbuch wurden überprüft und ggf. aktualisiert.
(more…)

“Deep Search” - Politik des Suchens jenseits von Google

Tuesday, April 6th, 2010
Das Buch liegt bereits seit Monaten auf dem Tisch, aber wie es eben leider oft so ist - mir ist etwas dazwischen gekommen auf dem Weg zur Rezension. Die hat aber inzwischen zum Glück Philipp Albers für die Sendung Breitband in Deutschlandradio Berlin geliefert (auch schon wieder mehr als eine Woche her…):
Die digitale Explosion konfrontiert uns seit Jahren mit einem regelrechten Daten-Tsunami. Die Suchmaschinen sind es, die uns helfen, diesen Tsunami zu beherrschen. Das Verheerende: Was wir über die Welt wissen, erfahren wir fast immer durch Google. Anders gesagt: Was Google nicht findet, existiert für viele Menschen nicht. Mit dieser Situation und ihren Implikationen beschöftigen sich Medientheoretiker, Kulturwissenschaftler, Soziologen und Politologen im Sammelband “Deep Search – Politik des Suchens jenseits von Google”.
  • Konrad Becker / Felix Stalder (Hrsg.): “Deep Search: The Politics of Search beyond Google”, StudienVerlag & Transaction Publishers, Wien 2009. 216 Seiten, 24,90 €
deutsche Ausgabe:
  • Konrad Becker/ Felix Stalder (Hrsg.): “Deep Search: Die Politik des Suchens jenseits von Google”, Studienverlag & Transaction Publishers, Wien 2009. ca. 220 Seiten, 24,90 €
Hier der Beitrag zum Anhören:

Die MP3 zum Runterladen (3,4 MB)

UNESCO-Neuerscheinung: Story-Based Inquiry von Mark Lee Hunter et al.

Tuesday, February 9th, 2010

Eine Neuerscheinung der UNESCO (von der bereits „The Net for Journalists“ publiziert wurde):

Story-Based Inquiry: A manual for investigative journalists
by Mark Lee Hunter with (in alphabetical order) Nils Hanson ; Rana Sabbagh ; Luuk Sengers ; Drew Sullivan ; Pia Thordsen. Preface by Yosri Fouda.

Das Buch gibts als PDF auf Englisch (PDF-Datei, 81 S., 508 KB), Französisch und Arabisch.
(more…)

Handbuch Internet-Suchmaschinen

Thursday, October 22nd, 2009

Eine sehr empfehlenswerte Neuerscheinung dieses Jahres:
Handbuch Internet-Suchmaschinen : Nutzerorientierung in Wissenschaft und Praxis / Hrsg. Dirk Lewandowski. -
Heidelberg : Aka, 2009. -
VIII, 409 S. : Ill., graph. Darst. ; 25 cm
ISBN 978-3-89838-607-4 Pp. : EUR 60.00

Hier die Titelaufnahme der Deutschen Bibliothek mit Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 2 S., 248 KB) und Inhaltstext (vom Verlag).
(more…)

Schweizer Studie: Suchmaschinen und E-Mail wichtigste Werkzeuge für Journalisten

Tuesday, July 14th, 2009

Für das Institut für Angewandte Medienwissenschaften (IAM, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und die Bernet PR AG für Kommunikation haben Guido Keel und Marcel Bernet eine Studie publiziert:

IAM-Bernet-Studie Journalisten im Internet 2009 : Eine repräsentative Befragung von Schweizer Medienschaffenden zum beruflichen Umgang mit dem Internet / von Guido Keel ; Marcel Bernet. - Juli 2009 (PDF-Datei, 40 S., 286 KB)

Die Studie ist die dritte nach früheren in den Jahren 2002 und 2005. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse gibt’s beim Zürcher Presseverein, die Diskussion der Ergenisse bei Bernet.

(more…)

Handbook of Journalism von Reuters

Saturday, July 11th, 2009

Reuters hat das bislang interne Handbook of Journalism ins Netz gestellt. Das optisch schön gemachte Projekt, dass mich ein wenig an eine Kreuzung zwischen einem Wiki und Papierlayout erinnert, ist in sechs Abschnitte gegliedert:
(more…)

Gezieltes Nichtwissen als Taktik

Tuesday, July 7th, 2009

Rezension von Oliver Hochadel in der NZZ: Nichtwissensgesellschaft : Studien zur gezielten Produktion von Ignoranz. Besprochen wird das von Robert Proctor und Londa Schiebinger herausgegebene Buch Agnotology: The Making and Unmaking of Ignorance. Thema sind ‘wissenschaftliche’ Studien, deren Zweck darin besteht, mittels Fear, Uncertainty and Doubt (FUD) gezielt Verwirrung zu stiften und Entscheidungen zu verhindern oder zu verzögern. Das scheint eine lohnende Lektüre für Journalisten zu sein, die mit wissenschaftlichen Studien zu tun haben.

Agnotology: The Making and Unmaking of Ignorance (Hardcover)
by Robert Proctor (Editor), Londa Schiebinger (Editor)
Stanford University Press; illustrated edition edition (May 13, 2008)
312 pages
ISBN-10: 080475652X
ISBN-13: 978-0804756525

(gefunden bei Hal Faber im WWWW)

Journalisten unter Druck: die Fälle Petra Reski und Jens Weinreich

Monday, November 24th, 2008

Felix Zimmermann ist Vorstandsmitglied des neuen Vereins Freischreiber, dem es darum geht, die Arbeitssituation freier Journalisten zu verbessern (Disclosure: ich war beim Gründungskongress dabei und werde dem Verein auch beitreten, sobald das möglich ist). Nun hat Zimmermann im Freischreiber-Forum darüber berichtet, wie auf Petra Reski und Jens Weinreich Druck ausgeübt wird. Es geht ihm darum deutlich zu machen, dass freie Journalisten eine besondere Solidarität brauchen, da sie „ungeschützt“ arbeiten. Das sehe ich genauso, aber die Fälle sind natürlich auch für alle anderen Journalisten / Rechercheure interessant. Daher veröffentlichen wir hier Zimmermanns Text als Gastbeitrag.

Zwei Fälle, auf die Freischreiber aufmerksam machen will

Zu den Zielen dieses neuen Verbandes gehört auch, jedem einzelnen freien Journalisten den Rücken zu stärken. Deshalb wollen wir an dieser Stelle auf die Situation zweier Kollegen aufmerksam machen, die durch ihre Arbeit in Schwierigkeiten geraten sind. Zum einen geht es um Petra Reski, freie Journalistin in Venedig und Mitglied im „Autoren-Reporter“-Netzwerk: Anfang September ist ihr Buch Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern (Verlag Droemer) erschienen. Sie berichtet darin auch über die Verstrickung der Mafia in Deutschland – die ihrer Schilderung nach viel enger geknüpft ist, als sich das die Öffentlichkeit hierzulande vorzustellen vermag.

Petra Reski und die Mafia

Dem deutschen Gastwirt Rolf Milser aus Duisburg und seinem aus dem kalabrischen San Luca stammenden Geschäftspartner Antonio Pelle missfällt es, was Reski über die Präsenz der kalabrischen ’Ndrangheta in Deutschland schreibt.   (more…)

Was tun, wenn der Staatsanwalt klingelt?

Saturday, October 18th, 2008

Die neue Message - Internationale Zeitschrift für Journalismus ist frisch am Kiosk. In jeder Message gibt es eine Beilage namens „Werkstatt“, die auf besonders praxisnahe Weise journalistisches Handwerk vermitteln soll. Die aktuelle Ausgabe steht unter der Überschrift

KEINE SPUREN HINTERLASSEN!
Wie Sie als Journalist Ihre Recherche und Ihre Informanten online wie offline vor dem Zugriff des Staates oder privater Detektive schützen können, zeigt Ihnen unsere aktuelle Message-Werkstatt.

Die Texte sind gekürzte Fassungen der Beiträge des Buches “Unerkannt im Netz - Sicher kommunizieren und recherchieren im Internet“ von Peter Berger, in dem auch ein Beitrag von mir erschienen ist - zum Thema „Was tun, wenn der Staatsanwalt klingelt?“ Der Verlag, UVK, hat mir erlaubt, den Text im Blog zu veröffentlichen. Was ich hiermit mache. Das soll natürlich niemanden daran hindern, die neue Message und/oder das Buch zu kaufen. Denn da steht ja noch viel mehr Interessantes drin.

Na dann: Was tun, wenn der Staatsanwalt klingelt? (more…)

Von Kanzlermachern und Politikberatern - Oder wer die politische Agenda bestimmt - Stephan Weichert und Leif Kramp

Friday, October 10th, 2008

Eine schöne Zusammenfassung der Studie „Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?“ (komplett abrufbar als PDF, 700 KB), von Leif Kramp und Stephan Weichert (herausgegeben vom Netzwerk Recherche) gibt es auf der Schweizer Seite medienheft.ch:

Von Kanzlermachern und Politikberatern - Oder wer die politische Agenda bestimmt - Stephan Weichert und Leif Kramp.

Ein Auszug:

Die Recherchesituation der Hauptstadtjournalisten ist von einer starken Ambivalenz geprägt, die sich aus dem Zusammenspiel von Nähe und Distanz, Ausnutzen und Anfreunden ergibt. Hinzu kommen zuweilen auch Wissenslücken in Bezug auf die Sachthemen und das jeweilige Gegenüber. Die für den Recherchejournalismus zentrale Frage, warum in Berlin so wenig bzw. so mangelhaft recherchiert wird, lässt sich auf Grundlage der Befragung zwar nicht eindeutig beantworten. Die Befunde legen allerdings die Vermutungen nahe, dass (1) aktualitätsgebundene Redaktionen generell weniger recherchieren, (2) die Zentralredaktionen eine umfassende Recherche gar nicht unbedingt erwarten, (3) Recherchen – im ökonomischen und ideellen Sinn – nicht (mehr) angemessen honoriert werden und (4) generell nach einem „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Prinzip gehandelt wird: Bei einer kritischen Berichterstattung könnten wertvolle Recherchequellen für immer versiegen, umgekehrt könnten publizistische Liebesdienereien und ein Hinwegsehen über Missstände einen dauerhaften Zugang zu Exklusivinformationen garantieren.