Archive for the ‘Bücher & Publikationen’ Category

Neue Studie zu Nachrichtenfaktoren in der journalistischen Praxis

Saturday, May 12th, 2007

Das netzwerk recherche hat heute eine neue Studie publiziert:
Veränderung der Nachrichtenfaktoren und Auswirkungen auf die journalistische Praxis in Deutschland. Abschlussbericht für netzwerk recherche e.V. / von Georg Ruhrmann und Roland Göbbel
Wiesbaden : netzwerk recherche, April 2007

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BusinessJournalism.org – Fundgrube für Wirtschaftsberichterstattung

Saturday, March 24th, 2007

BusinessJournalism.org ist eine Website, die bereits im Jahr 2004 vom Donald W. Reynolds National Center for Business Journalism an der Arizona State University gegründet wurde – und inzwischen eine Menge an Material bietet, inklusive Anleitungen dazu, wie man Finanzmärkte versteht und über sie berichtet. Dazu in der Kategorie „Covering Business“ hilfreiche Artikel über den Aktienmarkt, Technologie und Geschäftsethik. Außerdem gibt es ein Glossar zu Begriffen aus der Finanzwelt und „Dick’s Picks“, Links zu Artikeln, die Wirtschaftsreporter Dick Weiss empfehlenswert findet.

Information – Ihr gutes Recht

Monday, February 12th, 2007

Kommentar zum deutschen Bundes-Informationsgesetz erschienen.

Seit Anfang 2006 gilt in der BRD auf Bundesebene das Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Erste Erfahrungen damit liegen vor.

Journalisten- und Bürgerrechtsorganisationen hatten sich erfolgreich für ein bundesweites Akteneinsichtsrecht stark gemacht. Damit die Antragsteller das neue Recht auch nutzen können, ohne im Konfliktfall gleich einen Anwalt bemühen zu müssen, haben die IFG-Befürworter jetzt einen eigenen Gesetzeskommentar herausgebracht: Jeder einzelne Paragraph des Gesetzes wird erklärt. Dem besseren Verständnis dienen dabei viele Fallbeispiele.

Von anderen IFG-Fachkommentaren unterscheidet sich dieser nicht nur durch eine Gesetzesauslegung, die im Zweifelsfall dem Prinzip der größtmöglichen Transparenz folgt, sondern auch dadurch, dass die Anliegen von Journalisten in besonderer Weise berücksichtigt werden. Herausgegeben wird die Veröffentlichung von Netzwerk Recherche, dem Deutschen Journalisten-Verband, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, Transparency International und der Humanistischen Union. Autoren sind Dr. Wilhelm Mecklenburg, der für das IFG-Bündnis bereits im Jahr 2004 einen eigenen Gesetzentwurf geschrieben hatte, und der Justitiar des DJV, Benno Pöppelmann.

Wer Interesse an dem Gesetzeskommentar hat, kann ihn zum Selbstkostenpreis von 10 Euro anfordern bei Dr. Manfred Redelfs, der das IFG-Projekt für Netzwerk Recherche betreut:
manfred.redelfs@greenpeace.de
(Bankverbindung folgt nach der Bestellung).

Ebenso ist das Buch für 10 Euro zuzüglich Porto und Verpackung im Buchshop der DJV-Verlags- und Service GmbH erhältlich.

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Nationallizenzen

Sunday, January 28th, 2007

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat (durch einige Sondersammelgebiete, betrieben durch den GBV) für mehr als 21 Mio. Euro Lizenzen erworben. Deutschlandweit sind dadurch 30 große Datenbanken, elektronische Textsammlungen und Zeitschriften zugänglich. Text- und Werkausgaben internationaler Wissenschaftsverlage (ca. 210 Millionen Pages) sind freigeschaltet. Das umfasst 4 Bibliographische Datenbanken, 14 Elektronische Zeitschriften, 27 Volltextdatenbanken / Faktendatenbanken / E-Books und 3 Nachschlagewerke / Wörterbücher. (more…)

Glossar englischer Wirtschafts- und Finanzausdrücke

Tuesday, January 23rd, 2007

Was ein „bull market“ ist, gehört fast schon zum Allgemeinwissen. Was aber ist eine „J-curve“, was ist „kiretsu“ was eine „Pac-Man strategy“? Dererlei Ausdrücke aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen erklärt das „Glossary of Financial and Business Terms“. Es enthält mehr als 2.500 Einträge.

Zusammengestellt wurde das Glossar von Campbell R. Harvey (J. Paul Sticht Professor of International Business, Fuqua School of Business, Duke University) für The New York Times.

Glossary of Financial and Business Terms:
www.nytimes.com/library/financial/glossary/bfglosa.htm

[AUde]

Online-Lexika der bpb

Thursday, November 23rd, 2006

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ermöglicht auf ihrer Website die Suche in einigen Speziallexika.
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The Reporters Cookbook

Monday, November 13th, 2006

Derek Willis hat ein Wiki namens „The Reporters Cookbook“ aufgesetzt. Es ist als Materialsammlung für Journalisten gedacht, die computergestützt recherchieren. Interessierte finden dort Programme, Informationen zur Untersuchung von Dateien (z.B. Excel), Datenbanken und Statistiken und weiteres mehr. Da es sich um ein Wiki handelt, kann man selbst dazu beitragen.

The Reporters Cookbook:
www.forjournalists.com/cookbook/index.php?title=Main_Page

[AUde]

Buch „The Net for Journalists“

Sunday, November 5th, 2006

Von Martin Huckerby (The Thomson Foundation) stammt The Net for Journalists, eine Anleitung zur Online-Recherche. Sie richtet sich an „journalists in developing countries“, deutsche Leser sind also auch angesprochen. Veroeffentlicht wurde das Werk von der UNESCO, auf deren Server es auch als PDF geladen werden kann. Eine (auf viele Pages verteilte) Online-Version und die Inhaltsübersicht gibt es auf der Homepage von Huckerby bei der Thomson Foundation.

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Zweifel an „Rezensionen“ bei Amazon

Thursday, November 2nd, 2006

Volker König schreibt über den zweifelhaften Wert von „Kundenrezensionen“ bei Amazon auf telepolis: Der Troll als Leser : Rache-„Rezensionen“ im Online-Bücherladen. So lesenswert (und vor allem facettenreich) dieser Text ist, neu sind die Zweifel an Amazon-Rezensionen nicht.
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Die Wir-Wollen-Alles-Über-Sie-Wissensgesellschaft

Friday, September 1st, 2006

Da Informationen sammeln und Daten Schützen zwei Seiten einer Medaille sind, sei mir hier ein kleiner Hinweis auf das gestern erschienene Buch „Schwarzbuch Datenschutz“, herausgegeben von den FoeBuD-Recken Rena Tangens und padeluun.

Titelbild des Schwarzbuchs Datenschutz Das Buch versammelt auf rund 180 Seiten 38 Laudatio-Texte (also Laudationes) aus sechs Jahren Big-Brother-Award, den der FoeBuD mit einer Reihe von Organisationen alljährlich so genannten Datenkraken verleiht, Unternehmen und Personen, die sich durch außerordentlich Datenschutz-unsensiblen Umgang mit Informationen auszeichen. Damit daraus Erfolgsgeschichten werden, wie die Herausgeber in ihrem Vorwort schreiben, sind die Laudatio-Texte um – meistens sehr knappe – frisch recherchierte Nachträge ergänzt. Mit einer Argumentations- und Orientierungshilfe, warum Privacy überhaupt wichtig für die Demokratie ist und wohin die Reise zwischen den Polen „Privatsphäre gibt es sowieso nicht mehr“ und „meine Daten gehören mir“ in der RFID- und Social-Software-getaggten „Wir-Wollen-Alles-Über-Sie-Wissensgesellschaft“ gehen kann, schließt das Schwarzbuch Datenschutz (13,90 Euro im Buchhandel, FoeBuD-Shop, Amazon).