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	<title>Journalismus &#38; Recherche &#187; Blattkritik</title>
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	<description>Tipps, Tricks und Fundsachen zu journalistischer Recherche und computer-assisted reporting</description>
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		<title>Wie aus einem journalistischen Selbstversuch eine wissenschaftliche EU-Studie wurde</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/10/26/wie-aus-einem-journalistischen-selbstversuch-eine-wissenschaftliche-eu-studie-wurde/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 13:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Lindemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Einmaleins]]></category>
		<category><![CDATA[Reihen]]></category>
		<category><![CDATA[watchdog]]></category>

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		<description><![CDATA[Bislang habe ich mich nur gewundert, gestern habe ich das mal (an)recherchiert. Seit Anfang September geistert eine &#8222;EU-Studie&#8220; zur Bankenberatung durch die Medien, gestern bin ich in der aktuellen Wirtschaftswoche (Artikel ist nicht online) dr&#252;ber gestoplpert und habe mal nachgeschlagen, wer da was gemacht hat – denn das Ergebnis 24 von 25 Beratungen seien schlecht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang habe ich mich nur gewundert, gestern habe ich das mal (an)recherchiert. Seit Anfang September geistert eine &#8222;EU-Studie&#8220; zur Bankenberatung durch die Medien, gestern bin ich in der aktuellen Wirtschaftswoche (Artikel ist nicht online) dr&#252;ber gestoplpert und habe mal nachgeschlagen, wer da was gemacht hat – denn das Ergebnis 24 von 25 Beratungen seien  schlecht, kam mir bekannt vor…</p>
<p>Mit wenig Aufwand konnte ich dann sehr schnell recherchieren, wie aus einem, wenn auch sehr aufw&#228;ndigem journalistischem Test (an dem ich am Rande beteiligt war), eine (vermeintlich) &#8222;wissenschaftliche Studie&#8220; von &#8222;EU-Experten&#8220; wurde.</p>
<p>Ausgangspunkt:F&#252;r eine WISO-Doku hat die freie Journalistin Maja Helmer &#252;ber die autoren(werk) GmbH &#038; Co.KG (disclaimer: deren Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ich bin) einen Banktest bei 25 Banken sowie vier Finanzdienstleister gemacht - in enger Kooperation mit dem Verbrauchzentrale Bundesverband. Und mit einigem Aufwand: In 5 St&#228;dten wurden jeweils 5 Bankfilialen besucht, nach vorheriger Terminvereinbarung und immer mit der gleichen fiktiven pers&#246;nlichen Situation einer Kundin konfrontiert, die eine Anlageempfehlung suchte.</p>
<p>In der <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/365/476872/text/">S&#252;ddeutschen</a> ist das zum Beispiel richtig und ausf&#252;hrlich dargestellt - offenbar, weil die Pressemitteilung Anlass f&#252;r zumindest ein Telefonat mit dem VZBV bzw. dessen Experten war:</p>
<blockquote><p>Die Verbrauchersch&#252;tzer simulierten bei ihrem Test immer die selbe Kundin: Eine 55j&#228;hrige Sekret&#228;rin mit einem Nettoeinkommen von 1700 Euro, die bisher nur ein Sparbuch hat, gerade knapp 100.000 Euro erbte und dieses Geld anlegen will.<br />
Eine Besonderheit: Die vermeintliche Kundin muss einen Kredit f&#252;r ihre Eigentumswohnung abzahlen und k&#246;nnte das Erbe verwenden, um diese Schulden schneller zu begleichen. Doch auf diese f&#252;r sie g&#252;nstige M&#246;glichkeit wies die Kundin von 25 Bankberatern nur jener von der Volksbank Stuttgart hin, kritisiert Manfred Westphal, Finanzexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV). Generell habe sich kaum einer der Banker um den finanziellen Hintergrund der Dame gek&#252;mmert - aus seiner Sicht die Voraussetzung f&#252;r eine Beratung, die dem Kunden n&#252;tzt.</p></blockquote>
<p>Das war im Juni, Sendetermin der Doku 29.6. (<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/782526?inPopup=true">Video online hier</a>); Sendetermin des Beitrags &#252;ber das Abschneiden der vier Finanzdienstleister im gleichen Testsetting war der 22.6. (<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/781218?inPopup=true">Video hier online</a>)</p>
<p>Soweit so gut. Schon die Pressemitteilung von VZBV und WISO hat einiges an Presseecho gehabt, unter anderem schaffte er es auf <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0629/seite1/0043/index.html">Seite 1 der Berliner Zeitung</a> </p>
<p>Schon hier zeigt sich, das journalisten Pressemitteilungen nicht nur gerne &#252;bernehmen, sondern auch noch um Fehler und Missverst&#228;ndliches anreichern (Das mit dem Abschreiben hatten wir <a href="http://recherche-info.de/2007/04/17/eine-quelle-ist-keine-quelle-ist-keine-quelle-ist-keine-1/">beim gleichen Autor schon mal</a>.):</p>
<blockquote><p>So sei es bei einer Stichprobe nur einem von 25 Bankberatern gelungen, den finanziellen Hintergrund eines Kunden auszuleuchten und dann richtig zu beraten, teilte der VZBV der ZDF-Wiso-Redaktion mit.</p></blockquote>
<p>(Nebenbei, bevor ich das so formulieren w&#252;rde, w&#252;rde ich mir das vom VZBV best&#228;tigen lassen und k&#246;nnte dann auf die hier irritierende Nennung der WISO-Redaktion verzichten.)</p>
<p>Schon hier wird das Entstehen dieses Tests falsch dargestellt. Dabei hei&#223;t es in der <a href="http://www.vzbv.de/start/index.php?page=presse&#038;bereichs_id=&#038;themen_id=&#038;mit_id=1172&#038;task=mit">Pressemitteilung des Verrbaucherzentrale Bundesverbandes</a> eindeutig:</p>
<blockquote><p>Die Qualit&#228;t der Bankberatung in Deutschland ist trotz Finanzkrise katastrophal. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche Stichprobe des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) in Zusammenarbeit mit der ZDF-Redaktion WISO. Demnach gelingt es nur einem von 25 Bankberatern, den finanziellen Hintergrund eines m&#246;glichen Kunden auszuleuchten und dann auch richtig zu beraten.</p></blockquote>
<p>Das wird von zahlreichen anderen Medien dann auch richtig gemeldet, so zum Beispiel (in <del datetime="2009-10-26T10:29:12+00:00">wahlloser</del> Reihenfolge der Google-Trefferliste) von der <a href="http://www.bild.de/BILD/ratgeber/geld-karriere/2009/06/30/bankberater-test/fallen-schon-wieder-durch.html">Bild</a>, der <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:verbraucherschutz-bankberatung-so-schlecht-wie-vor-der-krise/533556.html">Financial Times Deutschland</a>, vom <a href="http://www.swr.de/landesschau-bw/ratgeber/-/id=2254282/vv=print/pv=print/nid=2254282/did=4993416/1ny5n/index.html">SWR</a> und <a href="http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/725395/Qualitaet-der-Bankberatung-katastrophal.html">rp-online</a>.  </p>
<p>Ein sch&#246;ner Erfolg f&#252;r den WISO Test. Doch jetzt nimmt die Geschichte einen obskuren Verlauf:</p>
<p>Die EU-Kommission besch&#228;ftigt sich mit dem Thema Bankdienstleistungen und gibt ein <a href="http://ec.europa.eu/consumers/rights/docs/swd_retail_fin_services_en.pdf">&#8222;working document&#8220; </a> heraus. In diesem hei&#223;t es - vollkommen zutreffend:</p>
<blockquote><p>
In one survey where 25 German bank advisors<br />
were approached in a mystery shopping exercise, 24 of these provided unsuitable advice.</p></blockquote>
<p>Die Fu&#223;note verweist auf die Pressemitteilung des VZBV.</p>
<p>Aus diesem &#8222;working document&#8220; wird dann schnell eine EU-Studie, die keiner mehr gelesen hat.<br />
In der <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/09/403&#038;format=HTML&#038;aged=0&#038;language=EN&#038;guiLanguage=en">Rede der EU-Kommissarin</a> Meglena Kuneva hei&#223;t es noch:</p>
<blockquote><p>In Germany , researchers posing as consumers approached 25 German bank advisors and received unsuitable advice in 24 out of the 25 cases.</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/1341&#038;format=HTML&#038;aged=0&#038;language=DE&#038;guiLanguage=en">Pressemitteilung</a> verweist auf die Studie als Ganzes und verweist nicht auf das Bankberatungsexperiment.<br />
Aus den &#8222;researchers&#8220; werden nun von den (ab)schreibenden Kollegen &#8222;EU-Experten&#8220; gemacht.</p>
<p>Und so schreiben die Zeitungen:</p>
<blockquote><p>In Deutschland h&#228;tten als Kunden getarnte EU-Experten (sic! mal) in 24 von 25&#160;F&#228;llen &#8222;unzureichende Beratung&#8220; bekommen. (<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0923/wirtschaft/0040/index.html">Berliner Zeitung</a></p></blockquote>
<blockquote><p>Deren (sic! mal) Experten gaben sich zum Test als Sekret&#228;rin aus, die 100&#160;000 Euro geerbt hatte und nun nach optimalen Anlageformen suchte. In 24 von 25 Gespr&#228;chen sei die Beratung &#8222;inad&#228;quat&#8220; ausgefallen. (<a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/wirtschaft/Miserables-Zeugnis-fuer-deutsche-Banken;art2819,3041304">Saarbr&#252;cker Zeitung</a>)
</p></blockquote>
<p>Aus den &#8222;researchers&#8220;, die Frau Kuneva noch zurecht so nannte, da es im Englsichen ja abseits der wissenschaftlichen Researcher auch noch journalistische gibt oder solche, die Firmeninformationen zusammentragen macht dann der <a href="(http://www.vzbv.de/mediapics/eu_newsletter_09_09_08.pdf)">VZBV in seinem EU-Newsletter</a> &#8222;Wissenschaftler&#8220; - vermutlich<br />
ohne zu wissen, dass es die eigene Stichprobe ist: „So habe eine Untersuchung von als Kunden getarnten Wissenschaftlern in Deutschland ergeben, dass die Berater in 24 von 25 Banken ungeeigneten Rat gaben. “ </p>
<p><strong>Das ist kurios. Schlimm ist, das viele Kollegen diesen journalistischen Test nun als EU-Studie bezeichnen und der nun &#252;berall auftaucht.<br />
</strong>(Viele Belege hierf&#252;r sind leider nicht mehr online.)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesch&#252;tzt: Was ist „reich“ f&#252;r einen FAZ-Autor?</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/09/21/was-ist-reich-fuer-einen-faz-autoren/</link>
		<comments>http://recherche-info.de/2009/09/21/was-ist-reich-fuer-einen-faz-autoren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 14:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Einmaleins]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein gesch&#252;tzter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://recherche-info.de/blog/wp-pass.php" method="post">
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		</item>
		<item>
		<title>Link-Verweigerung = Presseversagen</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/07/18/link-verweigerung-presseversagen/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 13:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz mitgeteilt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gejammer aus deutschen Medien- und Verlegerkreisen &#252;ber das Internet halte ich schon lange f&#252;r bemerkenswert und larmoyant. Weil, meines Erachtens, viele deutsche Medien das Internet schlicht nicht verstehen und sich auch nicht erkennbar um mehr Verst&#228;ndnis bem&#252;hen. F&#252;r das WWW grundlegend ist schlicht und ergreifend der Hyperlink. Ganz einfach. Meist ignoriert. Ein aktuelles Beispiel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gejammer aus deutschen Medien- und Verlegerkreisen &#252;ber das Internet halte ich schon lange f&#252;r bemerkenswert und larmoyant. Weil, meines Erachtens, viele deutsche Medien das Internet schlicht nicht verstehen und sich auch nicht erkennbar um mehr Verst&#228;ndnis bem&#252;hen.</p>
<p>F&#252;r das <abbr title="Worldwide Web" lang="en">WWW</abbr> grundlegend ist schlicht und ergreifend der Hyperlink. Ganz einfach. Meist ignoriert. Ein aktuelles Beispiel: </p>
<p>Der 15j&#228;hrige Matthew Robson, Praktikant bei Morgan Stanley, hat aufgeschrieben, wie seine Altersgenossen Medien nutzen: &#8222;<a href="http://media.ft.com/cms/c3852b2e-6f9a-11de-bfc5-00144feabdc0.pdf" title="Matthew Robson: How Teenagers Consume Media (PDF, 76 KB)">How Teenagers Consume Media</a>&#8220; (<abbr title="Portable Document Format" lang="en">PDF</abbr>-Datei, 8&#160;<abbr title="Seiten" lang="de">S</abbr>., 76&#160;<abbr title="Kilobytes" lang="en">KB</abbr>). Morgan Stanley Research Europe hat das Paper ver&#246;ffentlicht, und so berichten selbstverst&#228;ndlich die Medien dar&#252;ber. Aber kaum eines verlinkt auf die Originalquelle.<br />
<span id="more-686"></span><br />
Eben mal bei <a href="http://news.google.de/news?pz=1&#038;ned=de&#038;hl=de&#038;as_q=&#038;as_epq=Matthew+Robson&#038;as_oq=&#038;as_eq=&#038;as_scoring=n&#038;btnG=Suche&#038;as_drrb=q&#038;as_qdr=m&#038;as_mind=18&#038;as_minm=6&#038;as_maxd=18&#038;as_maxm=7&#038;as_nsrc=&#038;geo=&#038;as_occt=any" title="Google News: 'Matthew Robson'">Google News</a> geschaut:<br />
Nur <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2009/07/14/noch-nie-fuer-musik-bezahlt.htm" title="Buchreport: Bericht eines Teenagers zur Mediennutzung">Buchreport</a> und <a href="http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-PC-Hardware-Morgan-Stanley-Praktikant-verfasst-Top-Medienanalyse-4527049.html" title="Computerbild: 15 Jahre alter Praktikant verfasst Top-Medienanalyse f&#252;r Morgan Stanley">Computerbild</a> verlinken die Originalquelle, <a href="http://carta.info/11675/teenagers-nutzen-twitter-nicht/" title="Charta: Teenager nutzen Twitter nicht">Charta</a> nennt immerhin den Intialbericht der <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/035e83fe-6f18-11de-9109-00144feabdc0.html?nclick_check=1" title="FT: Note by 'teenage scribbler' causes sensation">Financial Times</a>, der die Quelle verlinkt.</p>
<p>Stillschweigen wahren die <a href="http://www.welt.de/die-welt/article4122467/Wie-ein-Londoner-Schueler-zum-Bankenguru-wurde.html" title="Welt: Wie ein Londoner Sch&#252;ler zum Bankenguru wurde">Welt</a>, die <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/938/480419/text/" title="sueddeutsche.de: Ansichten eines Praktikanten">S&#252;ddeutsche</a>, die <a href="http://www.zeit.de/2009/30/Macher-und-Maerkte-2" title="Die ZEIT: Wie ein 15-J&#228;hriger die Medienm&#228;rkte sieht">ZEIT</a>, die <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Nachwuchstalent-15-J%E4hriger-l%E4sst-Analysten-alt-aussehen/539258.html" title="FTD: 15-J&#228;hriger l&#228;sst Analysten alt aussehen">FTD</a> (!), der <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ein-15Jaehriger-sorgt-in-der-Finanzwelt-fuer-Furore/story/13804679" title="TagesAnzeiger: Ein 15-J&#228;hriger sorgt in der Finanzwelt f&#252;r Furore">TagesAnzeiger</a>, <a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895308588.shtml" title="K&#246;lnische Rundschau: Teenager belehrt die Hochfinanz">K&#246;lnische Rundschau</a>, der <a href="http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.deutschland_welt&#038;id=561165" title="Nordkurier: Sch&#252;ler belehrt die Hochfinanz">Nordkurier</a> der &#246;sterreichische <a href="http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/1923001.php" title="Kurier: Twitter ist nur etwas f&#252;r die Alten">Kurier</a>, <a href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/494783/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/medien/index.do" title="DiePresse.com: Praktikanten-Bericht ersch&#252;ttert Londoner Bankenszene">DiePresse.com</a>.</p>
<p>M&#246;chte man sich wirklich Gedanken machen, wie es bei diesen Medien aussieht, sobald es um <em>echte</em> Recherche geht?</p>
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		<title>Gef&#228;hrlicher Softwaretipp</title>
		<link>http://recherche-info.de/2009/01/11/gefaehrlicher-softwaretipp/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 11:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Anfangs-Anonymisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf handelsblatt.com gibt es die Kolumne Schiebs Softwaretipp. Der j&#252;ngste der derzeit f&#252;nf Beitr&#228;ge behandelt das Vermeiden Spuren beim Surfen, also die Anonymsierung: Im Netz surfen – und anonym bleiben hei&#223;t der Text vom 08.01.2009. Diesen Text halte ich f&#252;r unverantwortlich, weil grob irref&#252;hrend. Vorweg: Was J&#246;rg Schieb schreibt, ist nicht falsch. Es ist aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.handelsblatt.com/" title="Handelsblatt.com">handelsblatt.com</a> gibt es die Kolumne <a href="http://www.handelsblatt.com/grid,schiebs-softwaretipp,10,2019389" title="Thema: Schiebs Softwaretipp">Schiebs Softwaretipp</a>. Der j&#252;ngste der derzeit f&#252;nf Beitr&#228;ge behandelt das Vermeiden Spuren beim Surfen, also die Anonymsierung: <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/im-netz-surfen-und-anonym-bleiben;2122341" title="Schiebs Software-Tipp: Im Netz surfen – und anonym bleiben">Im Netz surfen – und anonym bleiben</a> hei&#223;t der Text vom 08.01.2009. Diesen Text halte ich f&#252;r unverantwortlich, weil grob irref&#252;hrend. </p>
<p><span id="more-433"></span></p>
<p>Vorweg: <strong>Was J&#246;rg Schieb schreibt, ist nicht falsch</strong>. Es ist aber so verk&#252;rzt, dass meines Erachtens beim Leser ein falscher Eindruck von Sicherheit entsteht. Das ist gef&#228;hrlich, weil tr&#252;gerisch.</p>
<p>Der Text beginnt mit dem Vorspann<br />
<em><a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/im-netz-surfen-und-anonym-bleiben;2122341" title="Im Netz surfen – und anonym bleiben (S. 1)">Wer bei seinen Onlinetouren keine Spuren hinterlassen m&#246;chte, dem bieten die neuesten Browser eine virtuelle Tarnkappe. Ger&#252;stet mit entsprechenden Pugins, kann niemand mehr nachvollziehen, welche Seiten der User besucht hat.</a></em></p>
<p>Danach werden die Browser <a href="http://www.google.de/chrome" title="Google Chrome: Ein neuer Webbrowser f&#252;r Windows">Chrome</a>, <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/products/winfamily/ie/beta/default.mspx" title="Microsoft Internet Explorer 8 (Beta 2)">Internet Explorer</a> und <a href="http://www.mozilla.com/en-US/firefox/all-beta.html" title="Firefox 3.1 beta">Firefox</a> vorgestellt, au&#223;erdem f&#252;r letzteren das Addon <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/1306" title="Stealther 1.0.6">Stealther</a>.</p>
<p>Tats&#228;chlich behandelt der Text nur die so genannte &#8222;Anfangs-Anonymisierung&#8220;, <abbr title="das heisst" lang="de">d.h</abbr>. das Vermeiden von Spuren auf dem Rechner, von dem aus gesurft wird - was ja nicht unbedingt der eigene Rechner sein muss. Andere Nutzer sollen nicht mitkriegen, wohin man gesurft hat. Bezeichnenderweise heisst diese Form der Anonymisierung im Szenejargon auch <strong>Pornomodus</strong>. Schieb umschreibt das etwas dezenter: <em><a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/anwender-tipps/im-netz-surfen-und-anonym-bleiben;2122341" title="Im Netz surfen – und anonym bleiben (S. 1)">Dieser Privatmodus war zum Beispiel ideal f&#252;r die Vor-Weihnachtszeit, denn so konnte niemand herausfinden, auf welchen Webseiten ich m&#246;glicherweise etwas eingekauft hatte</a></em>.</p>
<p>Falsch an diesem Satz ist bereits, dass der Administrator eines Rechners (etwa in einem Firmennetz) durchaus noch nachvollziehen kann, wohin gesurft wurde - dazu reicht ein voreingestellter Proxy. Auch die Gefahren von Malware, <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B</abbr>. eines Keystroke-Loggers, bleiben unerw&#228;hnt. Stillschweigend geht Schieb davon aus, dass seine Leser ihre Computer selbst administrieren und dabei auf maximale Sicherheit achten. Oder aber, dass seine Leser und diejenigen, die ihnen vielleicht &#252;ber die Schulter gucken wollen, auf &#228;hnlich geringem Kenntnisstand sind.</p>
<p>Umfassend abgehandelt wird die Anfangs-Anonymisierung nicht: So lange man sich in Internet-Cafes nicht registrieren muss, kann man dort gut unbeobachtet surfen. Eben, so lange entstehende Spuren nicht personalisiert werden k&#246;nnen. </p>
<p>Und auch das <a href="http://www.privacydongle.de/" title="PrivacyDongle – Anonym im Internet surfen">Privacy-Dongle</a> des <a href="https://www.foebud.org/" title="FoeBuD e.V.">FoeBuD</a> kann man daf&#252;r empfehlen. Dieser <abbr title="Universal Serial Bus" lang="en">USB</abbr>-Stick bietet zudem die M&#246;glichkeit, heruntergeladene Dateien gar nicht erst auf der Festplatte des genutzten lokalen Rechners zu speichern, sondern gleich auf dem Stick.</p>
<p>Merkw&#252;rdig auch, dass ausgerechnet die Firefox-Erweiterung <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/1306" title="Stealther 1.0.6">Stealther</a> empfohlen wird. Die ersten drei der derzeit <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/reviews/display/1306" title="Reviews for Stealther (09.01.)">102 Reviews</a> beginnen eindeutig: <em>Doesn&#8217;t work at all</em>.&#160;; <em>Well the idea is perfect, but the solution is not</em> &#8230;&#160;; <em>Very disappointed about this release of Stealther because</em> &#8230;</p>
<p>Gef&#228;hrlich verk&#252;rzend ist ebenfalls, dass das Problem der End-Anonymisierung unerw&#228;hnt bleibt. Die Spuren also, die beim Betreiber angesurfter Seiten (und bei Servern eingeblendeter Werbung) oder gar beim Hersteller des Browsers gesammelt werden. Wie viele Daten das sind, kann man sich etwa bei <a href="http://www.leader.ru/secure/who.html" title="Online privacy and proxy tests, flexible whois tool, ping, traceroute and more">leader.ru</a> anschauen (die Seite taugt auch, um Anonymisierungen zu testen). </p>
<p>Datenspuren vermeiden ist nicht trivial. F&#252;r eine Kolumne von weniger als 3.000 Zeichen ist das Thema schlicht ungeeignet.</p>
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		<title>Warum wart Ihr nicht im Netz, Korrespondenten?</title>
		<link>http://recherche-info.de/2008/10/14/warum-wart-ihr-nicht-im-netz-korrespondenten/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 09:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Lindemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist grausig, wenn man erst einmal anf&#228;ngt, sich mit Fakten Nachrichten zu besch&#228;ftigen. Wie schon dargestellt, habe ich vergangenen Mittwoch zwei Fehler im ARD-Bericht zum Flugzeugabsturz in Nepal gefunden. Gut f&#252;r die ARD: Sie kann sich auf Agenturen berufen und die anderen &#8222;Qualit&#228;tsmedien&#8220; wussten es auch nicht besser. Am Freitag Abend, 3 ganze Arbeitstage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist grausig, wenn man erst einmal anf&#228;ngt, sich mit <del datetime="2008-10-13T20:28:54+00:00">Fakten</del> Nachrichten zu besch&#228;ftigen. <a href="http://recherche-info.de/2008/10/09/schickt-eure-korrespondenten-ins-netz/">Wie schon dargestellt</a>, habe ich vergangenen Mittwoch zwei Fehler im ARD-Bericht zum Flugzeugabsturz in Nepal gefunden.<br />
Gut f&#252;r die ARD: Sie kann sich auf Agenturen berufen und die anderen &#8222;Qualit&#228;tsmedien&#8220; wussten es auch nicht besser. Am Freitag Abend, 3 ganze Arbeitstage nach dem Absturz, war noch nicht einmal die Frage gekl&#228;rt, wie weit der Absturzort von der nepalesischen Hauptstadt entfernt ist und in welcher Richtung beide Orte zueinander liegen.<br />
Hier eine Auswahl der Antworten auf die Frage, wo der Absturzort Lukla von Kathmandu aus liegt:</p>
<p>… 300&#160;km &#246;stlich (AP, ARD, 2 weitere Treffer) (185 Meilen)<br />
… 250&#160;km east (nepalnews.com, CNN) (155 Meilen)<br />
… 140&#160;km east (xinhuanet.com)<br />
… 140&#160;km northeast (AFP) (90 Meilen)<br />
… 125&#160;km nord&#246;stlich (Reuters) (80 Meilen)<br />
… 150&#160;km nord&#246;stlich (ZDF, Spiegel, Deutsche Welle, Tagesschau, Zeit, S&#252;ddeutsche, taz, 35 weitere)<br />
… 150&#160;km &#246;stlich (Zoomer mit AFP/DPA)</p>
<p>Richtig ist 140 Kilometer &#246;stlich, wenn man auf 10-km-genau rundet. Dass Lukla &#246;stlich von Kathmandu liegt, ist nicht zu bestreiten. Per Software wurde der Kurs von Kathmandu Airport nach Lukla Airport mit 90,2&#160;Grad ermittelt. (90&#160;Grad entsprechen genau Ostkurs.) Nord&#246;stlich ist somit um 45&#160;Grad daneben.</p>
<p><a href="/src/300km-westlich-kathmandu.jpg"><img src="/src/300km-westlich-kathmandu-300x225.jpg" alt="Landkarte von Nepal mit Ma&#223;band zum Entfernungsvergleich" title="Mit Ma&#223;band w&#228;r’ das nicht passiert: 300 Kilometer von Kathmandu zum Lukla Airport" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-302" /></a> Bei ARD, Nepalnews und CNN h&#228;tte ein Lineal und der Blick in den Atlas gen&#252;gt, um festzustellen, dass man grob daneben liegt: 300&#160;km &#246;stlich von kathmandu liegt Sikkim (Indien). Alle anderen liegen aber immer noch so deutlich daneben, dass es einfach peinlich ist.</p>
<p>Da ich in der Woche des Ungl&#252;cks eine Internetrechercheseminar f&#252;r eine Nachrichtenredaktion zu geben hatte, habe ich anhand des Beispiels mal zusammen gestellt, was man zu dieser Meldung h&#228;tte im Internet finden k&#246;nnen. In <a href="/src/korrespondenten-ins-netz-lukla-teil-12.pdf">meiner Pr&#228;sentation (PDF, 2&#160;MB)</a> finden sich zu dieser Frage Fotos aus meinem Atlas, eine Entfernungsmessung mit Hilfe des Lineals bei google earth sowie das Ergebnis einer Piloten-Software. Schnell zu finden sind auch eine F&#252;lle guter Quellen zu Flugh&#228;fen, Airlines, Flugplan, Wetter und fr&#252;heren Ungl&#252;cken. Und das alles mit einem Aufwand, den ich von einem &#246;ffentlich rechtlichen Korrespondenten erwarte.</p>
<p>Etwas aufw&#228;ndiger ist schon das Zusammenstellen weiterer Quellen, zumal dabei auch ein paar typische Probleme der Internet-Recherche auftauchen – das zeige ich in <a href="/src/korrespondenten-ins-netz-lukla-teil-21.pdf">Teil 2 meiner Pr&#228;sentation (PDF, 2MB)</a>. Dass sich die M&#252;he lohnt, zeigt der Bericht des Sterns einen Tag nach dem Ungl&#252;ck: Die verungl&#252;ckte Maschine hatte zuvor bereits zwei Unf&#228;lle – die staatlichen Berichte zu beiden finden sich im Netz. Samt Fotos.</p>
<p><em>(Ich hoffe, mit dieser Erl&#228;uterungen ist die Pr&#228;sentation zu verstehen.)</em></p>
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		<title>Schickt Eure Korrespondenten ins Netz!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 05:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Lindemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, die Nachricht hat mich betroffen gemacht: 18 Menschen sind am 8. Oktober 2008 morgens in Nepal ums Leben gekommen. Ich kenne den Ort, bin selbst auf dem Flughafen gelandet und mir war sofort klar, was die Menschen dort wollten: Bersteigen oder Wandern. Damit war ich zweilfsohne besser informiert als der ARD-Korrespondent in Delhi. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, die Nachricht hat mich betroffen gemacht: 18 Menschen sind am 8. Oktober 2008 morgens in Nepal ums Leben gekommen. Ich kenne den Ort, bin selbst auf dem Flughafen gelandet und mir war sofort klar, was die Menschen dort wollten: Bersteigen oder Wandern.<br />
Damit war ich zweilfsohne besser informiert als der ARD-Korrespondent in Delhi. Der schaffte es n&#228;mlich in seinem <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/nepal124.html">Bericht</a>, der im ARD-H&#246;rfunk rauf und runter lief, gleich mindestens zwei Fehler zu machen: </p>
<p>- Die Landebahn ist nicht absch&#252;ssig, sondern ansteigend - was die Landung beg&#252;nstigen soll.<br />
- Lukla ist nicht 300 Kilometer von Kathmandu entfernt, sondern nur rund 140 (ermittelt mit dem Lineal von google earth).</p>
<p>Ob man bei 60 Kilometer noch von &#8222;nah am Mount Everest&#8220; sprechen kann, lasse ich mal offen. Auch in anderen Punkten wie der Anzahl der nepalesischen Airlines und deren Sicherheitsstandards darf man nicht behaupten, dass die ARD da noch <del datetime="2008-10-09T06:38:13+00:00">Spekulationen</del> Informationen verbreitet. Das gilt &#252;brigens auch f&#252;r andere Medien an diesem Tag.<br />
Warum muss man es sich als Leser gefallen lassen, dass die Zahl der Starts und Landungen wie der Insassen der Maschinen grob gesch&#228;tzt werden, wenn doch die Flugpl&#228;ne und die Kapazit&#228;ten der Maschinen leicht zu recherchieren sind?<br />
Beide Fehler h&#228;tte man (mit etwas K&#246;nnen) in einer Viertelstunde finden k&#246;nnen - abgesehen davon, dass ich tats&#228;chlich vor Jahren mal dort war, sind mir die Fehler vor allem aufgefallen, weil ich Meldungen aus verschiedenen <del datetime="2008-10-09T06:38:13+00:00">Quellen</del> Medien miteinander verglichen habe - die widersprachen sich und f&#252;r alle Punkte lassen sich gute Quellen im Netz finden.</p>
<p>Die neueren Meldungen von Tagesschau.de enthalten die Fehler nicht mehr. Die Entfernung zwischen Lukla und Kathmandu wird gar nicht mehr genannt. Die Landebahn aber ist nun ansteigend und nicht mehr absch&#252;ssig. (Fragen Sie mich nicht, wie ich nun formulieren w&#252;rde, wenn von der Start- <strong>und</strong> Landebahn die Rede w&#228;re - denn es ist ja nur eine Betonpiste von rund 500 Metern L&#228;nge (Ich &#252;bernehme hier nicht die vermeintlich pr&#228;zise L&#228;nge von 527 Metern, da diese nicht mit der daneben genannten L&#228;nge von 1600 Fu&#223; (rund 488 Meter) korrespondiert und die Quelle unklar ist.)</p>
<p>Mehr zu anderen, zumindest unpr&#228;zisen Infos und zu den Dingen, die ein Netz-Korrespondent f&#252;r die ARD h&#228;tte finden k&#246;nnen, demn&#228;chst hier in einem Nachtrag. Beide Fehler sind dem Anschein nach aus Meldungen von ap und dpa &#252;bernommen worden - denn auch andere Medien, die sich auf genau diese Quellen berufen, haben die 300 Kilometer gemeldet.</p>
<p>Was mich besonders &#228;rgert ist, dass man Korrespondenten zum Vorlesen von Agenturmeldungen ans Mikro schickt statt ihnen eine Stunde Zeit zu lassen. In der Stunde h&#228;tte man mehr Infos zusammen tragen k&#246;nnen als s&#228;mtliche anderen Medien bis mittags <del datetime="2008-10-08T22:41:35+00:00">recherchiert</del> von anderen abgeschrieben hatten. Den meisten Journalisten ist klar, dass die Korrespondenten nicht vor Ort sind und von den Agenturmeldungen leben - aber der Geb&#252;hrenzahler wird sich &#228;rgern. Zurecht. Es w&#228;re redlicher, die Korrespondenten nur dann vor die Kamera und ans Mikrofon zu lassen, wenn Sie wirklich etwas zu berichichten haben. Wenn es nur der Stand der Agenturmeldungen ist, soll es doch die Heimatredaktion machen. Im Namen der Glaubw&#252;rdigkeit.</p>
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		<title>Eine Quelle ist keine Quelle, ist keine … (1)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 22:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Lindemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorab: Lieber Sebastian Wolff von der Berliner Zeitung, es tut mir ein wenig leid, dass ich Sie hier tadele, denn genauso gut k&#246;nnte ich jeden Tag in jeder deutschen Zeitung einen Artikel herausgreifen und daf&#252;r kritisieren, dass er einzig und allein auf einer einzigen Quelle beruht. In Ihrem Fall auf Angaben des Gesamtverband der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab: Lieber Sebastian Wolff von der Berliner Zeitung, es tut mir ein wenig leid, dass ich Sie hier tadele, denn genauso gut k&#246;nnte ich jeden Tag in jeder deutschen Zeitung einen Artikel herausgreifen und daf&#252;r kritisieren, <strong>dass er einzig und allein auf einer einzigen Quelle beruht.</strong></p>
<p>In Ihrem <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/wirtschaft/645460.html">Fall</a> auf Angaben des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Zu Gute halten m&#246;chte ich Ihnen, dass Sie sich erst gar nicht die M&#252;he machen, das zu verschleiern. Damit nicht alle den Text lesen m&#252;ssen: Der <acronym title="Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft">GDV</acronym> beklagt sich, dass Internetbetr&#252;ger den Versicherungen das Leben schwer machen und Schaden zuf&#252;gen. Als Beispiel wird angef&#252;hrt, dass Schmuck bei Ebay angeboten <del datetime="2007-04-16T22:38:42+00:00">wird</del> w&#252;rde (sic!) und diesem Wertzertifikate &#252;ber einen viel h&#246;heren Preis beiliegen – letztere w&#252;rden dann den Versicherungen vorgelegt, wenn ersterer gestohlen gemeldet wird.</p>
<p>Ich habe mir den Artikel direkt nach der Lekt&#252;re ausgerissen, um ihn am Mittwoch den Volont&#228;ren im Rechercheseminar vorlegen zu k&#246;nnen – damit die ja nicht denken, das mit den Ein-Quellen-Artikeln sei ein theoretisches Ph&#228;nomen. </p>
<p>Was ist denn so schlimm daran, m&#246;chten Sie fragen? Naja, der Leser zahlt ja daf&#252;r, dass Sie sich etwas Arbeit machen, aber in diesem Fall h&#228;tten Sie doch besser einfach nur einen Nachdruck mit dem Verbandsmagazin abgemacht, das das Thema, wie Sie ja auch anf&#252;hren, <a href="http://www.gdv.de/Publikationen/Zeitschrift_Positionen___Linkliste/Pos_52_2007/inhaltsseite575.html">bereits in einem Artikel</a> aufgegriffen hatte. Wobei, werter Kollege, einige Passagen hart an der Grenze zum Plagiat sind.</p>
<p>Und da ich als Leser ja schon mal daf&#252;r bezahlt habe, dass Sie etwas mehr leisten, verrate ich Ihnen nicht nur, was ich mir noch gew&#252;nscht h&#228;tte, sondern was ich eigentlich f&#252;r schlichtes Handwerkszeug halte. (Nicht dass Sie Leserforschung betreiben und mein Aboentgelt wieder nicht in die Redaktion wandert.)</p>
<p>Abgesehen davon, dass der Artikel in sich widerspr&#252;chlich ist, indem er zum einen behauptet, dass es keine Zahlen g&#228;be, zum anderen aber sagt, die Zahl solcher Delikte sei gestiegen – hierauf hat ja der <a href="http://www.gdv.de/Publikationen/Zeitschrift_Positionen___Linkliste/Pos_52_2007/inhaltsseite575.html">Kollege Kunze schon aufmerksam gemacht</a> –, abgesehen davon also stellen sich nach der Lekt&#252;re des Textes mehr Fragen als der Artikel vermeintlich beantwortet hat.</p>
<p>Ein paar Ideen ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit:</p>
<ol>
<li>Gibt es das Massenph&#228;nomen &#252;berhaupt? (Wieviel Schmuck mit Zertifikaten, die Wertangaben enthalten, finden Sie bei Ebay?)</li>
<li>Wie kommen die Versicherer dazu, solchen Zertifikaten glauben zu schenken? (m&#252;ssen Sie ja auch nicht) So ein Zertifikat ist ja kein Zahlungsbeleg - im Gegensatz zu Quittungen oder Kassenbons, die Versicherungen sonst so verlangen.</li>
<li>Plausibilit&#228;t: Die meisten Hausratversicherungen begrenzen die Versicherung von Wertsachen wie Schmuck.</li>
</ol>
<p>Schon diese kleine Denksportaufgabe h&#228;tte mich so skeptisch gemacht, dass ich das Thema entweder liegen gelassen h&#228;tte oder erst recht recherchiert h&#228;tte.</p>
<p>Tja. So nun aber sieht es einfach so aus, dass der <acronym title="Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft">GDV</acronym> seine j&#228;hrliche Oh-wie-schlimm-ist-Versicherungsbetrug-PR-Meldung loswerden wollte und dachte, mit der Internetkriminalit&#228;t als Aufh&#228;nger kommt das sicherlich besser an. Und: Bei Ihnen ist das ja auch angekommen. Gl&#252;ckwunsch, lieber <acronym title="Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft">GDV</acronym>!</p>
<p>PS: Liebe Leser, sagt’s den Volos nicht - sonst ist der ganze Spa&#223; hin …</p>
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		</item>
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		<title>Mehrwertsteuer stieg um drei Prozent? In Deutschland jedenfalls nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 07:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Lindemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… merkw&#252;rdig nur, dass das dennoch soviele Journalisten schrieben – von der taz bis hin zur FAZ. Wir meinen: ein klarer Fall f&#252;r Taschenrechner assisted reporting … H&#228;tten die Kollegen recht, so m&#252;sste jetzt auf den Kassenbons und Rechnungen &#252;berall eine Mehrwertsteuer von 16,48 Prozent ausgewiesen werden. Habe ich aber noch nicht gesehen. Vielleicht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… merkw&#252;rdig nur, dass das dennoch soviele Journalisten schrieben – von der taz bis hin zur FAZ.</p>
<p>Wir meinen: ein klarer Fall f&#252;r Taschenrechner assisted reporting …</p>
<p>H&#228;tten die Kollegen recht, so m&#252;sste jetzt auf den Kassenbons und Rechnungen &#252;berall eine Mehrwertsteuer von 16,48 Prozent ausgewiesen werden. Habe ich aber noch nicht gesehen. Vielleicht in der Taz-Kantine?</p>
<p>Quizfrage: Um wievel Prozent ist denn die Mehrwertsteuer tats&#228;chlich gestiegen?</p>
<p>Wenn einer der Kollegen, die es zum Jahreswechsel falsch schrieben, die L&#246;sung wei&#223;, spendiere ich dem ersten ein Exemplar von <strong>„Zwei Nullen sind keine Acht. Falsche Zahlen in der Tagespresse“</strong> (gibt es nicht mehr neu, was wohl nicht auf den gro&#223;en Erfolg sondern auf das Desinteresse an Zahlen hindeutet.)</p>
<p>Ein paar Beispiele, unz&#228;hlige weitere sind leicht zu finden. Wobei nicht jedes Ergebnis einer Suche mit <a href="http://www.google.com/search?q=Mehrwertsteuer+%22um%203%20Prozent%22+site:de"><code>Mehrwertsteuer "um 3 Prozent" site:zudurchsuchendesmedium.de</code></a> auch ein Treffer ist. Da gibt es auch L&#246;hne, die um drei Prozent steigen d&#252;rfen im gleichen Artikel mit der Mehrwertsteuer …</p>
<table>
<tr>
<td>02.01.07</td>
<td>Wirtschaft <a href="http://www.gbi.de/r_profisuche/webcgi?START=A20&#038;T_FORMAT=5&#038;DOKM=1208476_FAZ_0&#038;WID=75622-1110537-00505_6">Die Wirtschaftstermine des Jahres 2007</a>
<p>1. Januar – Berlin. Die Mehrwertsteuer steigt um 3 Prozent, der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt von 6,5 auf 4,2 Prozent. …</p>
</td>
<td>F.A.Z.</td>
</tr>
</table>
<ul>
<li><a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/30/a0176.1/text">Taz 1</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/pt/2006/12/21/a0130.1/text">Taz 2</a></li>
<li><a href="www.taz.de/pt/2006/08/08/a0126.1/text">Taz 3</a></li>
<li><a href="www.taz.de/pt/2006/01/04/a0123.1/text.ges,1">Taz 4</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Taschenrechner Assisted Reporting – besser w&#228;r’s, liebes Handelsblatt</title>
		<link>http://recherche-info.de/2006/07/20/taschenrechner-assisted-reporting-besser-waers-liebes-handelsblatt/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jul 2006 14:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Lindemann</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://recherche-info.de/2006/07/20/taschenrechner-assisted-reporting-besser-waers-liebes-handelsblatt/</guid>
		<description><![CDATA[Matthias D&#246;pfner hat Springer Aktien von Friede Springer gekauft – f&#252;r 52,3 Millionen Euro. Das Handelsblatt berichtet online: „Zum Kaufpreis von 52,3 Millionen Euro k&#228;me die Schenkungssteuer hinzu, die D&#246;pfner entrichten m&#252;sse, weil er einen Vorzugspreis bekommen habe. Die Steuer m&#252;sse auf die Differenz zwischem dem B&#246;rsenkurs der Aktie am Tag des Vertragsabschlusses (104 Euro) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias D&#246;pfner hat Springer Aktien von Friede Springer gekauft – f&#252;r 52,3 Millionen Euro. <a title="Das Handelsblatt berichtet:" href="http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=200811&#038;_t=ft&#038;_b=1110630">Das Handelsblatt berichtet online:</a></p>
<p>„Zum Kaufpreis von 52,3 Millionen Euro k&#228;me die Schenkungssteuer hinzu, die D&#246;pfner entrichten m&#252;sse, weil er einen Vorzugspreis bekommen habe. Die Steuer m&#252;sse auf die Differenz zwischem dem B&#246;rsenkurs der Aktie am Tag des Vertragsabschlusses (104 Euro) und dem Kaufpreis (77 Euro) entrichtet werden. Die Schenkungssteuer belaufe sich auf 18,36 Millionen Euro.“</p>
<p>Ich schlucke, Mist so’n Geschenk bei der Steuer. Das kann nat&#252;rlich nicht sein und es ist auch nicht so. Und egal, ob Springer-Sprecherin Edda Fels das so gesagt hat, wie der Konjunktiv hier suggeriert, das Handelsblatt h&#228;tte drauf kommen <strike>k&#246;nnen</strike> m&#252;ssen, dass das nicht stimmt. Alle mal mittmachen, Taschenrechner raus!</p>
<p>Textaufgabe, f&#252;nfte Klasse. Matthias war brav und bekommt von Tante Friede zur Belohnung 680&#160;000 Aktien. Die Aktien sind 104 Euro wert, doch Tante Friede will daf&#252;r nur 77 Euro. Wie gro&#223; ist das Geschenk von Tante Friede?</p>
<p>(104&#160;€&#160;? 77&#160;€) × 680&#160;000 = 27&#160;€ × 680&#160;000 = 18&#160;360&#160;000&#160;€ = 18,36 Mio.</p>
<p>Nun soll ja laut Handelsblatt <strike>bzw. Edda Fels</strike> die Schenkungssteuer 18,36 Millionen betragen. Demnach l&#228;ge der Steuersatz bei 100 Prozent, so dass Beschenkte Ihre Geschenke vollst&#228;ndig beim Staat abliefern m&#252;ssten.</p>
<p>Das ist nat&#252;rlich Unsinn. Online findet sich die Info recht schnell <a title="Bundesfinanzministerium online" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/cln_01/nn_3368/DE/Service/Lexikon__A__Z/E/006.html">beim Finanzministerium</a>.</p>
<p>Allen Sp&#246;ttern zum Trotz besteht ja kein Verwandtschaftsverh&#228;ltnis zwischen Springer und D&#246;pfner, weswegen Herr D&#246;pfner in Steuerklasse III f&#228;llt und nur einen Freibetrag von 5&#160;200 Euro hat.</p>
<p>F&#252;r Erbschaften und Geschenke zwischen 12,783 Millionen Euro und 25,565 Millionen Euro liegt der Steuersatz in dieser Klasse bei 41 Prozent.</p>
<p>Demnach muss D&#246;pfner folgenden Betrag zahlen:</p>
<p>(18&#160;360&#160;000&#160;€&#160;? 5&#160;200&#160;€) × 41% = 7&#160;525&#160;468&#160;€ = 7,53 Mio €</p>
<p>Sch&#246;n f&#252;r den Staat und immer noch ein gutes Gesch&#228;ft f&#252;r D&#246;pfner, auch wenn er es &#252;ber Kredite finanziert hat.</p>
<p><em>Nachtrag, 20. Juli, 20:10 Uhr</em></p>
<p>Die Pressesprecherin des Springer-Verlags hat auf Anfrage von <span class="marke">Journalismus &#038; Recherche</span> mitgeteilt, dass der Fehler vom Handelsblatt gemacht worden sei. Sie habe den Betrag richtig als zu versteuernden Vorteil bezeichnet.</p>
<p>Der Aktienkurs zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses lag nach Springer-Angaben bei 104,10 Euro.<br />
Damit ver&#228;ndern sich unsere Berechnungen minimal:</p>
<p>(104,10&#160;€&#160;? 77&#160;€) × 680&#160;000 = 27,10&#160;€ × 680&#160;000 = 18&#160;428&#160;000&#160;€ = 18,43 Mio.</p>
<p>Allerdings stimmt dann die Springer-Zahl nicht mehr …</p>
<p><em>21.40 Uhr:</em></p>
<p>Die Spekulationen &#252;ber Verwandtschaftsverh&#228;ltnisse rei&#223;en nicht ab. Oder wie soll man <a title="die Netzeitung" href="http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/425968.html">die Netzeitung</a> verstehen, die schreibt:</p>
<p>„Der Satz der Schenkungssteuer betr&#228;gt zwischen zwei und 60 Prozent und ist unter anderem vom Grad der Verwandtschaft abh&#228;ngig.“</p>
<p>Der Grad der Verwandschaft kann ja keine Rolle spielen. Und der Steuersatz variiert auch f&#252;r Verwandte nur zwischen 7 und 50 Prozent. Sind Schenkender und Beschenkter nicht verwandt, h&#228;ngt der Steuersatz von der H&#246;he der Schenkung ab. Sicherheitshalber w&#252;rde ich an dieser Stelle noch einen Steuerberater oder das Finanzministerium anrufen. Selbst Blogger k&#246;nnen irren&#8230;</p>
<p><em>Nachtrag, 21. Juli:</em> Das Handelsblatt hat den Satz entfernt – <em>ohne</em> darauf hinzuweisen oder den Zeitstempel zu korrigieren. Wir haben nat&#252;rlich einen <em lang="en">Screenprint</em>.</p>
<p><em>Wir weisen darauf hin, dass wir zwei Tippfehler korrigiert haben, nachdem Thorsten darauf hingewiesen hat.</em></p>
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