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	<title>Journalismus &#38; Recherche &#187; David Potter</title>
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	<description>Tipps, Tricks und Fundsachen zu journalistischer Recherche und computer-assisted reporting</description>
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		<title>Millionenspendenjournalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Michael Ihl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz mitgeteilt]]></category>
		<category><![CDATA[Bureau of Investigative Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[David Potter]]></category>
		<category><![CDATA[Elaine Potter]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In England nimmt jetzt ein durch eine Gro&#223;spende &#252;ber 2 Millionen Pfund finanziertes Journalistenb&#252;ro die Arbeit auf, berichtete die SZ am Freitag auf ihrer Medienseite (leider <a href="http://www.google.com/search?q=site:sueddeutsche.de%20%22bureau%20of%20investigative%20journalism%22">nicht online</a>). Die <em>Potter Foundation</em> des Londoner Philantrophen-Ehepaars Elaine und David Potter habe das Geld lockergemacht, um die Einrichtung des <em>Bureau of Investigative Journalism</em> zu finanzieren, das Reporter bei Recherchen finanziell und ideell unterst&#252;tzen soll.</p>
<blockquote><p>
&#8222;Das Ziel dieses Projekts ist es, investigativen Journalismus zu erm&#246;glichen, der den h&#246;chsten ethischen Kriterien entspricht&#8220;, sagt Elaine Potter, die fr&#252;her als Journalistin bei der Sunday Times arbeitete. Das gemeinn&#252;tzige Bureau wird von den Leitern des Centre for Investigative Journalism an der Londoner City University betreut werden und kann auf die Mitarbeit prominenter Schreiber z&#228;hlen. Unter anderem haben Nick Davies und der amerikanische Veteran Seymour Hersh ihre Hilfe zugesagt. &#8222;Das Bureau kann eine Vorbildfunktion f&#252;r eine neue Art von Journalismus einnehmen&#8220;, glaubt Hersh. Der Internetkonzern Google will die Einrichtung mit Software und Trainingskursen unterst&#252;tzen. In den kommenden Monaten sollen die ersten zwei Journalisten als Vollzeitkr&#228;fte eingestellt werden.
</p></blockquote>
<p>Vorbild d&#252;rfte das US-amerikanische Pendant <a href="http://www.propublica.org/">Pro-Publica</a> sein, <a href="http://www.propublica.org/about/">ebenfalls aus Stiftungsmitteln und Spenden finanziert</a>.</p>
<p>Mehrdeutig &#252;berschreibt die SZ den Bericht &#252;brigens mit „Vorbildfunktion“: Vielleicht finden sich ja auch in Deutschland Nachahmer, die ein paar Millionen &#252;brig haben?</p>
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