Posts Tagged ‘Firefox’

Die Browser-Adresszeile als neue Kommandozeile

Wednesday, May 13th, 2009

Über das Blog Daring Fireball bin ich gerade auf diesen Beitrag von Jeff Atwood gestoßen darüber, wie es in vielen modernen Browsern die Adresszeile ähnlich flexibel wie die Kommandozeile erlaubt, mittels Kurzbefehlen schnelle Suchanfragen zu stellen.

Atwood beschäftigt sich in seinem Beitrag nur mit den entsprechenden Funktionen von Googles Browser Chrome, aber es funktioniert auch mit anderen Browsern. Für mich ist diese Praxis schon lange im Apple-Browser Safari selbstverständlich: Wikipedia-Beiträge etwa rufe ich dank eines Hacks für den Safari-Browser, dem Input-Manager Safari-Stand (nur für Safari am Mac), mittels des Kurzbefehls w Suchwort auf, für Aufrufe in der englischsprachigen Wikipedia habe ich wen als Kürzel definiert. Safari-Stand übergibt dabei mein Suchwort einfach an die Google-Suche, beschränkt auf die Wikipedia-Site und per „I’m Feeling Lucky“-Funktion mit direkter Weiterleitung zum erstbesten Treffer. So sieht der von mir definierte Befehl in den Safari-Stand-Einstellungen aus (@key ist der Variablenname):

http://www.google.com/search?btnI=I'm+Feeling+Lucky&q=@key+site:de.wikipedia.org.

Im Alltag spart mir das viel Zeit – und führt dazu, dass ich eigentlich ständig „mal eben“ in Wikipedia nachschlage; viel eher, als ich es über den Umweg Startseite-Sucheingabe-Artikel tun würde. Ähnliche Such-Kürzel habe ich mir für die Amazon-Katalogsuche und die diversen Google-Suchen nach Bildern, Nachrichten und Karten definiert. Mit dem Kürzel bln etwa reicht es, Straßennamen (und Hausnummer) in die Adresszeile einzugeben, und ich erhalte von Google Maps den passenden Kartenausschnitt von Berlin mit Markierung.

In den Kommentaren zu Atwoods Beitrag finden sich zahlreiche weitere Tipps zu ähnlichen Funktionen, auch im populäreren Mozilla-Browser Firefox.

Nachtrag: Gerade bin ich auf diesen Webservice gestoßen: Yubnub – a social command line for the web – unbedingt mal ausprobieren.

Wann und warum es sich lohnt, Yahoo zu nutzen …

Thursday, September 20th, 2007

Ja, ich bleibe dabei – die meisten Journalisten sollten erstmal eine Suchmaschine verstehen und bedienen lernen bevor sie versuchen, durch die Nutzung mehrerer Suchmaschinen zu (besseren) Ergebnissen zu kommen.

Bislang habe ich die Nutzung verschiedener Suchmaschinen immer dann empfohlen, wenn man „alles über“-Rechercheren macht, sprich wenige Treffer, ein überschaubares Thema und ein großes Interesse an den Ergebnissen.

Gerade bei Treffern abseits der wichtigsten Seiten, die wohl jede Suchmaschine indiziert, lohnt sich das, denn die Überschneidungen zwischen den Suchmaschinen, die überhaupt eigene Indizes haben (Yahoo, Google, MSN, Seekport, Ask.com ehemals Teoma), sind minimal. Diese schöne Begründung verdanke ich Dirk Lewandowsky, dem ich in einem Seminar zuhören durfte (Präsentation hier).

Erfreulich auch seine Erfahrung, dass yahoo manches besser macht, als google. Ich gebe zu, die nachfolgenden Punkte sind selten relevant, aber über die Ergebnisse bei google habe ich mich dann doch zu oft geärgert – jetzt weiß ich, yahoo kann das besser!

ODER-Suche

Die Oder-Suche funktioniert bei Google nicht ordentlich, wobei am ärgerlichsten ist, dass dies nur schwer und selten auf Anhieb zu erkennen ist.

Synonyme wider Willen

Google findet bei der Suche nach „Stefan Mayer“ auch Stephan Meier und andere vermeintliche Synonyme. Das heißt, trotz Anführungszeichen ist keine Phrasensuche möglich.

Das schlimmste an diesen Fehler ist, dass man die Funktionalität der Operatoren bei google bezweifeln muss – eine Verunsicherung, die ganz schön am Lack des Marktführers kratzt.

Noch ein Tipp: Für Firefox gibt es die Erweiterung Customize Google, damit lassen sich identische Suchanfragen nacheinander bei verschiedenen Suchmaschinen stellen. Die Einstellungen erlauben es leider nicht, dies auf die Maschinen mit eigener Datenbasis (s.o.) zu beschränken.

Google Basics: Alles was man (mindestens) wissen muss

Friday, June 15th, 2007

Hinweis: Hier fehlen noch etliche Verlinkungen. Sie werden im Laufe des Tages ergänzt. Ich bitte um Verständnis. Gute Nacht ;-)

Screenshot Google-Suchbox im Firefox-WebbrowserGoogle hat laut „heise online“-Newsticker in Deutschland im September 2006 die 90-Prozent-Hürde beim Marktanteil in Deutschland genommen. Das heißt, mehr als 90 Prozent der Web-Suchanfragen in Deutschland werden bei Google gestellt – und von Google beantwortet. Wie es dazu kam? Google hat sich mit seiner Pagerank-Suchtechnologie und einer einfachen Bedienung die Marktführerschaft erobert und gilt seither als Suchmaschine Nr. 1 im Web. In vielen Browsern ist Google seit Jahren als Standardsuchmaschine voreingestellt.

Wir können zwar damit unzufrieden sein, dass Google so marktbeherrschend ist. Fakt ist allerdings: Google ist neben oder vielleicht sogar vor Yahoo und MSN nach wie vor die beste Allround-Suchmaschine. Aus Recherche-Sicht ist es sicher klug, viele Suchmaschinen, vor allem auch Spezialsuchmaschinen, zu kennen. Aber wenigstens den Marktführer Google sollte man nicht nur kennen, sondern auch gut beherrschen. Daher hier die Basics zum Platzhirschen aus Mountain View (Kalifornien).
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