Kategorie: Allgemein

  • Anfangs-Anonymisierung – Journalismus & Recherche

    Auf handelsblatt.com gibt es die Kolumne Schiebs Softwaretipp. Der jüngste der derzeit fünf Beiträge behandelt das Vermeiden Spuren beim Surfen, also die Anonymsierung: Im Netz surfen – und anonym bleiben heißt der Text vom 08.01.2009. Diesen Text halte ich für unverantwortlich, weil grob irreführend.

  • Ab April 2023 wieder ein Blog zur Online-Recherche – Journalismus & Recherche

    Diese Website wird gerade umgebaut und umgewidmet. Das Gemeinschaftsblog „Journalismus & Recherche“ gibt es schon seit Jahren nicht mehr – die Posts finden sich nun im Archiv.

    Ab jetzt ist das die Website des Recherchetrainers Marcus Lindemann. Er blogt hier zu Recherchethemen – ab Januar 2023 auch mit neuen Inhalten; alte Blogposts, die aktuell noch Bedeutung haben werden dann neu aufgegriffen und auf den neusten Stand gebracht.

  • Verification – Journalismus & Recherche

    Fact Checking und digitale Quellenprüfung sind journalistisches Alltagsgeschäft. Man muss nicht nur was finden, sei es im Netz oder offline, man braucht auch Massstäbe und Methoden, um beurteilen zu können, ob das Gefundene verwendbar ist, ob man es besser nur mit spitzen Fingern anfasst, oder ob man besser ganz die Finger davon lässt.

  • Spuren – Journalismus & Recherche

    Dass man beim Surfen im WWW Spuren hinterlässt, also dass Daten vom eigenen Rechner zu den angesurften Webserver fliessen, wozu auch der Referer gehört, ist wohl bekannt. Wenn man in einer Google Ergebnismenge auf einen Treffer klickt, ist auch die Suchkette Teil des Referers. Ein schönes Beispiel dafür:

  • Referer – Journalismus & Recherche

    Dass man beim Surfen im WWW Spuren hinterlässt, also dass Daten vom eigenen Rechner zu den angesurften Webserver fliessen, wozu auch der Referer gehört, ist wohl bekannt. Wenn man in einer Google Ergebnismenge auf einen Treffer klickt, ist auch die Suchkette Teil des Referers. Ein schönes Beispiel dafür:

  • Recherche-Fehler – Journalismus & Recherche

    Der Innenminister von Baden-Württemberg päsentierte ein angeblich vor der Tat im Internet veröffentlichtes ‚Bekennerschreiben‘ des Mörders von Winnenden. Das offenbart mangelhafte Online-Recherche der Ermittlungsbehörden. Dabei hatten diese mindestens zwei mal exklusiven Zugriff auf Quellen.

  • Oktober 2009 – Seite 2 – Journalismus & Recherche

    Eine sehr empfehlenswerte Neuerscheinung dieses Jahres: Handbuch Internet-Suchmaschinen : Nutzerorientierung in Wissenschaft und Praxis / Hrsg. Dirk Lewandowski. – Heidelberg : Aka, 2009. – VIII, 409 S. : Ill., graph. Darst. ; 25 cm ISBN 978-3-89838-607-4 Pp. : EUR 60.00

    Hier die Titelaufnahme der Deutschen Bibliothek mit Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 2 S., 248 KB) und Inhaltstext (vom Verlag).

  • CCC – Journalismus & Recherche

    Ist zwar schon eine Weile her, aber besser spät als nie. Beim Chaos Communication Congress hat Udo Vetter, Fachanwalt für Strafrecht aus Düsseldorf, einen Vortrag mit dem Titel „Sie haben das Recht zu schweigen: Durchsuchung, Beschlagnahme, Vernehmung – Strategien für den Umgang mit Polizei und Staatsanwalt“ gehalten. Ist ein langer Riemen, daher hat es auch so lange gedauert, bis er hier erscheint, aber absolut lesens- bzw. wissenswert.
    Vetter, Autor des sehr viel gelesenen Lawblogs, erläuterte, wie Situationen zu meistern sind, mit denen die meisten von uns wohl eher keine Erfahrung haben und daher auch nicht wüssten, wie man sich im Zweifel „richtig“ verhält. Meiner Ansicht nach ist das ein Thema für Journalismus & Recherche, weil die Ermittlungsbehörden bekanntlich inzwischen auch bei Journalisten eine beunruhigende Aktivität entfalten. Der „Fall Cicero“ wird vielleicht ein wenig strapaziert, aber er ist nicht das einzige Beispiel. Betroffen sind auch nicht nur „investigative“ Journalisten. „Nehmen Sie das Recht zu schweigen in Anspruch. Damit ist der Vortrag beendet“ – so begann Vetter seinen Vortrag, doch es war mehr als nur ein amüsante Einstieg zu verstehen, denn der Ratschlag bildete auch gleich das Motiv des Vortrags, das Vetter in einigen Variationen durchspielte.

  • Beschlagnahme – Journalismus & Recherche

    Ist zwar schon eine Weile her, aber besser spät als nie. Beim Chaos Communication Congress hat Udo Vetter, Fachanwalt für Strafrecht aus Düsseldorf, einen Vortrag mit dem Titel „Sie haben das Recht zu schweigen: Durchsuchung, Beschlagnahme, Vernehmung – Strategien für den Umgang mit Polizei und Staatsanwalt“ gehalten. Ist ein langer Riemen, daher hat es auch so lange gedauert, bis er hier erscheint, aber absolut lesens- bzw. wissenswert.
    Vetter, Autor des sehr viel gelesenen Lawblogs, erläuterte, wie Situationen zu meistern sind, mit denen die meisten von uns wohl eher keine Erfahrung haben und daher auch nicht wüssten, wie man sich im Zweifel „richtig“ verhält. Meiner Ansicht nach ist das ein Thema für Journalismus & Recherche, weil die Ermittlungsbehörden bekanntlich inzwischen auch bei Journalisten eine beunruhigende Aktivität entfalten. Der „Fall Cicero“ wird vielleicht ein wenig strapaziert, aber er ist nicht das einzige Beispiel. Betroffen sind auch nicht nur „investigative“ Journalisten. „Nehmen Sie das Recht zu schweigen in Anspruch. Damit ist der Vortrag beendet“ – so begann Vetter seinen Vortrag, doch es war mehr als nur ein amüsante Einstieg zu verstehen, denn der Ratschlag bildete auch gleich das Motiv des Vortrags, das Vetter in einigen Variationen durchspielte.

  • Vernehmung – Journalismus & Recherche

    Ist zwar schon eine Weile her, aber besser spät als nie. Beim Chaos Communication Congress hat Udo Vetter, Fachanwalt für Strafrecht aus Düsseldorf, einen Vortrag mit dem Titel „Sie haben das Recht zu schweigen: Durchsuchung, Beschlagnahme, Vernehmung – Strategien für den Umgang mit Polizei und Staatsanwalt“ gehalten. Ist ein langer Riemen, daher hat es auch so lange gedauert, bis er hier erscheint, aber absolut lesens- bzw. wissenswert.
    Vetter, Autor des sehr viel gelesenen Lawblogs, erläuterte, wie Situationen zu meistern sind, mit denen die meisten von uns wohl eher keine Erfahrung haben und daher auch nicht wüssten, wie man sich im Zweifel „richtig“ verhält. Meiner Ansicht nach ist das ein Thema für Journalismus & Recherche, weil die Ermittlungsbehörden bekanntlich inzwischen auch bei Journalisten eine beunruhigende Aktivität entfalten. Der „Fall Cicero“ wird vielleicht ein wenig strapaziert, aber er ist nicht das einzige Beispiel. Betroffen sind auch nicht nur „investigative“ Journalisten. „Nehmen Sie das Recht zu schweigen in Anspruch. Damit ist der Vortrag beendet“ – so begann Vetter seinen Vortrag, doch es war mehr als nur ein amüsante Einstieg zu verstehen, denn der Ratschlag bildete auch gleich das Motiv des Vortrags, das Vetter in einigen Variationen durchspielte.