Kategorie: Allgemein

  • Journalismus & Recherche » Economist

    Monday, August 31st, 2009

    Der Economist erstellt seit 1988 den „Big Mac Index“. Er vergleicht, wie viel ein weltweit standardisierte Produkt, eben der Big Mac von McDonalds, in jedem Land kostet. Die Preis in der Landeswährung wird dabei nach aktuellem Kurs in US-Dollar umgerechnet. Der aktuelle Index stammt vom 16. Juli.
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  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Seitenhieb auf das Web-Adressbuch

    SCNR: Wenn man auf einer Website den Button findet
    Diese Web-Seite gehört zu den 6.000 wichtigsten deutschen

    Internet-Adressen 2008

    dann ist das selbstverständlich nicht nur eine Aussage über die betreffene Site, sondern auch über das Web-Adressbuch.

    Und welche Site schmückt sich mit dem Button?

    Jablos virtuelles Kotztüten-Museum
    www.kotztueten-museum.de

    Wohlvermerkt. Ich schätze solche Kuriosa sehr! Um so mehr, als ich durch eine Bildergalerie und ein Interview mit Sammler Georg Jablonowski in der ZEIT online darauf aufmerksam wurde. Aber eine der „6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen 2008“?
    Nunja… was ist schon wichtig?!

    Tags: Luftkrenkheit, Spurenbeseitigung

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Bestätigt: Google arbeitet an Street View Berlin

    Wie wir bereits vor 9 (!) Tagen berichteten und mit Foto belegt haben, fotografiert Google derzeit Berlins Straßenzüge. ddp berichtet heute Details – so gibt es natürlich einen Streit um den Datenschutz und die Frage der Anonymisierung.

    Wie das Endprodukt einmal aussehen soll, kann man sich hier an den Beispielen Time Square, Golden Gate Bridge und South Beach (Miami) ansehen.

    Tags: Berlin, Google, street view

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Minimalkanon der Internet-Recherche

    Nachdem ich in einem Vortrag auf der GOR 2007 (pdf zur Konferenz, abstract auf Seite 109) bereits in einer Analyse typischer Fehler und Probleme Minimalstandards für die journalistische Internetrecherche gefordert habe, habe ich diese im verganenen Jahr geringfügig modifiziert – für das nun im Juni erscheinende Buch „Innovationen für den Journalismus“ (Hrsg.: Fengler, Susanne / Kretzschmar, Sonja).

    Die Formulierungen sind vielleicht etwas kryptisch – die Liste ist ja sonst in einen Vortrag bzw (s.o) ein Buchkapitel eingebettet.

    Minimalkanon der Internetkenntnisse für Rechercheure

    1. Syntax und Funktionsweise von Suchmaschinen 2. Bewertung von Online-Quellen 3. Strategien, um die Zahl der Treffer zu reduzieren, Ergebnisse einzugrenzen 4. Methodisches Vorgehen statt Fleißarbeit, denn Fleiß statt Methode führt zu Fehlern 5. Systematisches Abarbeiten von Trefferlisten 6. Finden der eigenen Suchbegriffe auf den Trefferseiten 7. Einsatz der site-spezifischen Suche 8. Recherchefragen erkennen, die offline gelöst werden müssen; effiziente Kombination von On- und Offline-Recherche

    9. Erschließen von Quellen des „deep web“ (z.B. die google und andere Suchmaschinen bislang noch nicht finden)

    Handouts und Vorträge zu diesen Themen finden Sie auch hier auf dieser Site – bis Ende April sind bestimmt auch wieder alle pdfs online 🙂 Suchen Sie einfach ab und zu mit dem folgenden Suchbefehl:

    site:recherche-info.de filetype:pdf

    Über Kommentare und Ergänzungen freue ich mich!

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Microsoft bietet nun auch Suche in akademischen Veröffentlichungen

    Nun hat auch Microsoft seine Suche in wissenschaftlichen Veröffentlichungen gestartet, Windows Live Academic genannt.
    Einen derart komplexen Suchdienst kann man schlecht in fünf Minuten analysieren und beurteilen, aber was Microsoft laut Heise Newsticker selber angibt, ist die Zusammenarbeit mit einer Reihe wichtiger Verlage und Institutionen: CrossRef, Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), ACM, der Taylor & Francis Group, American Institute of Physics, American Physical Society, Institute of Physics, Ex Libris Group, TDNet, Blackwell Publishing, Elsevier, Nature Publishing Group, British Library, OCLC Online Computer Library Center und John Wiley & Sons. Das klingt jedenfalls viel versprechend.

    Die allgemeine Microsoft-Suchmaschine kann meiner Ansicht nach bis heute nicht entfernt mit Google und Yahoo konkurrieren. Wettbewerb ist aber gerade im Google-dominierten Suchmaschinengeschäft bitter nötig, auch wenn sie von Microsoft kommt. Ich hoffe also, sie machen ihre Sache bei Live Academic besser.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Uwe Krüger: Top-Journalisten und ihre Nähe zu Politik und Wirtschaft: Ergebnisse einer Netzwerkanalyse

    Uwe Krüger vom Institut für praktische Journalismusforschung an der Uni Leipzig präsentierte in seinem Vortrag „Top-Journalisten und ihre Nähe zu Politik und Wirtschaft“ die Ergebnisse seiner Netzwerkanalyse deutscher Journalisten. Dabei geht es darum herauszufinden, in welchen Gremien, Organisationen und / oder Unternehmen einflussreiche Journalisten vertreten sind. Leider sind die sehr spannenden Folien nicht online.

    Besonders interessant waren die Netzwerkstrukturen, in die Klaus-Dieter Frankenberger (FAZ), Stefan Kornelius (SZ) und Josef Joffe (ZEIT) eingebunden sind, darunter Organisationen wie die Deutsche Atlantische Gesellschaft, Atlantik-Brücke, Münchner Sicherheitskonferenz oder M100 Sanssouci Colloquium.

    Krügers Thesen: durch eine derartige Eingebundenheit können ein transatlantischer und neoliberaler Bias entstehen, eine Eliten-Sicht dominiert, andere Perspektiven werden vernachlässigt, es kommt zu Mainstream-Effekten aufgrund
    ähnlicher Netzwerke.

    Ein Beispiel zur Illustration war die Berichterstattung in der Bild, in der der Artikel „‘Atlantik-Brücke’ verabschiedet Erklärung von Mumbai“ bebildert wurde mit einem Gruppenfoto prominenter Unterzeichner (Roland Berger, der damalige EADS-Chef Thomas Enders), auf dem im Original auch Atlantik-Brücken-Mitglied und Bild-Chef Kai Diekmann zu sehen war – auf dem Foto, das in der Bild erschien, war er herausgeschnitten.

    In der sehr erregten Diskussion ging es anschließend darum, wie weit die Mitgliedschaften in derartigen Netzwerken die „Lebensader des Journalismus“ sind, wie ein Teilnehmer sagte, oder bedeuten, dass Journalisten ihre Distanz aufgeben. Krüger verwies auf die The New York Times Company Policy on Ethics in Journalism, in dem es in der Sektion Serving the Community heißt:

    Journalists should stand apart from institutions that make news. Staff members may not serve on government boards or commissions, paid or unpaid. They may not join boards of trustees, advisory committees or similar groups except those serving journalistic organizations or otherwise promoting journalism education. Depending on circumstances, newsroom heads may permit staff members to serve on a board of trustees or visitors for a school, college or university, especially one with a family connection. Upon request, newsroom heads may also authorize a staff member to appear before a local school board to advocate decisions that may directly affect the journalist’s children, but only if the issue falls outside the staff member’s coverage responsibilities.

    Zum Thema ein Beitrag von Oliver Trenkamp: Sagen Sie jetzt nichts! – Die Freiheit der Presse in den Hinterzimmern der Macht: Wie Politiker, Pressesprecher und Journalisten aushandeln, was in der Zeitung steht:

    Politik und Journalismus in Berlin, das ist großes Theater mit festen Rollen und exakter Choreographie. Das Thema jeder Vorstellung: Streit und Konflikt. Auf der Bühne stehen sich gegenüber: Minister, Parlamentarier, Pressesprecher auf der einen, Redakteure, Korrespondenten, Berichterstatter auf der anderen Seite – die Mächtigen und ihre Kontrolleure. Ihre Waffen: verdrehte Endlos-Sätze und provozierende Fragen. Jenseits des Scheinwerferlichts, auf der Probebühne, rücken Politiker, Pressesprecher und Journalisten jedoch zusammen. In den Hinterzimmern der Macht handeln sie aus, was in der Zeitung steht – und was besser nicht; geschützt durch Vertraulichkeit und Informalität. Sie verwenden eigene Codes, und es gilt eine strikte Hausordnung. Wer sich nicht daran hält, muss draußen bleiben. Die Wissenschaft wagt nur selten einen Blick hinter die Kulissen. Aber wie steht es um die Freiheit der Presse im Verborgenen?

    Sagen Sie jetzt nichts!

    Die Freiheit der Presse in den Hinterzimmern der Macht: Wie Politiker, Pressesprecher und Journalisten aushandeln, was in der Zeitung steht

    Von Oliver Trenkam

  • Journalismus & Recherche » ssociation of American Publishers

    Tuesday, October 28th, 2008

    Es ist soweit: Wie die New York Times berichtet, hat Google mit dem US-Verlegerverband Association of American Publishers (AAP) und dem Autorenverband The Authors Guild eine Einigung erzielt, die es Google erlaubt, 20 Prozent des Textes der Bücher in der Buchsuche anzuzeigen, nicht mehr nur Schnipsel. Das gilt selbstverständlich erst einmal nur für US-Bücher. Mal sehen, was in Deutschland passieren wird.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » The End of Snippet View – Google Settles Lawsuit with Book Publishers – NYTimes.com

    Es ist soweit: Wie die New York Times berichtet, hat Google mit dem US-Verlegerverband Association of American Publishers (AAP) und dem Autorenverband The Authors Guild eine Einigung erzielt, die es Google erlaubt, 20 Prozent des Textes der Bücher in der Buchsuche anzuzeigen, nicht mehr nur Schnipsel. Das gilt selbstverständlich erst einmal nur für US-Bücher. Mal sehen, was in Deutschland passieren wird.

    Tags: book search, Buchsuche, Google, ssociation of American Publishers, The Authors Guild, US-Verlegerverband

  • Journalismus & Recherche » Luftkrenkheit

    Thursday, March 19th, 2009

    SCNR: Wenn man auf einer Website den Button findet
    Diese Web-Seite gehört zu den 6.000 wichtigsten deutschen

    Internet-Adressen 2008

    dann ist das selbstverständlich nicht nur eine Aussage über die betreffene Site, sondern auch über das Web-Adressbuch.

    Und welche Site schmückt sich mit dem Button?
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  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Wikipedia Suchmaschine

    Wenn man eine Website (Top- oder Second-Level Domain, Subdomain) durchsuchen will, braucht man den Befehl, der bei Google „site:“ heisst (bei anderen Search Engines tw. anders). Die Suchmaschine liefert dann nur Treffer aus ihrer Datenbank, die aus dem entsprechenden Domainraum stammen.

    Für solche Suchen sollte man ruhig verschiedene Suchmaschinen parallel nutzen, denn eine Website kann mehr Inhalte umfassen, als eine einzelne Search Engine findet.

    Eine Ausnahme ist die Wikipedia – wer die durchsuchen will, sollte die wikipedia-eigene Suchmaschine nutzen:
    Die vortreffliche Qualität der On-Site Suche der Wikipedia, die ich gerade auf Eine Woche Ohne beschrieben habe.

    Tags: On-Site-Suche, Suchmaschine, Wikipedia