Kategorie: Allgemein

  • Journalismus & Recherche » Dokumente

    Hacks 4 Democracy – Open Data Hackday ist die Überschrift, unter der das Open Data Network seine Veranstaltung ankündigt, die einem BarCamp bzw. Hackathon ähnlich sein soll. Es wird darum gehen, Daten zu erschließen, auszuwerten, zu visualisieren und mit anderen Informationen zu mischen. „So entstehen neue Webseiten, Anwendungen und Prototypen für Transparenz und Partizipation“, wie es auf der Website heißt. Und weiter:

    Mit dem Opendata Hackday “Apps 4 Democracy” wollen wir einen Beitrag dazu leisten Daten aus Politik und Verwaltung öffentlich zugänglich zu machen.

    Die Veranstaltung soll dabei in erster Linie praxisorientiert sein:

    Der Ideenwettbewerb ist eröffnet: Wer hat die besten Ideen für Webseiten / Apps / Visualisierungen / Mashups um die Daten der öffentlichen Verwaltung zugänglich zu machen und so dazu beizutragen Verwaltung und Regierung offen, transparent und bürgernah zu gestalten?

    Und, wie der Gründer des Open Data Networks, Daniel Dietrich, in seiner Ankündigungsmail schreibt: „Caution: This event is „hands on“ – if you prefer to talk about what could be done by others you might get lonely ;)“

    Hacks 4 Democracy – Open Data Hackday:
    http://opendata.hackday.net/

    Am 17. & 18. April 2010

    Samstag, 17. April, in der Kalkscheune Johannisstr. 2

    10117 Berlin

    Sonntag, 18. April, im Upstream – Agile Adalbertstrasse 7-8

    10999 Berlin

    Der Open Data Hackday wird gefolgt vom Open Democracy Camp, das am on 8. & 9. Mai stattfinden wird, ebenfalls in Berlin.

    Da kann man gespannt sein, welche neue Dynamik das Thema jetzt bekommen wird, welche Daten zur Verfügung stehen und was damit gemacht werden kann.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Handbuch zum „aktivem Presserecht“ geplant

    Das netzwerk recherche plant, zusammen mit Prof. Branahl (Uni Dortmund, Institut für Journalistik) ein Handbuch zum „aktivem Presserecht“. Das Ziel ist es, anhand von konkreten Fällen zu zeigen, wie und wo Journalisten ihr Informationsrecht nach dem Presserecht, dem Informationsfreiheitsgesetz, dem Umweltinformationsgesetz, oder anderen Gesetzen bei Behörden zur Not auch vor Gericht durchsetzen können.

    Es sollen Fälle gesammelt, aus denen beispielhaft hervorgeht, mit welchen Formulierungen erfolgversprechende Anträge gestellt werden können. Wo diese Anträge eingereicht werden müssen und wie man mit einer Ablehnung umgeht. Gezeigt werden soll, wie man Widersprüche bei Behörden stellt und wie man schließlich eine Klage durchsetzt und was das alles kostet.

    Dazu werden nicht nur die Auswertung der Fälle vorstellt, sondern die Fälle selbst mit ihren Schriftsätzen dokumentiert. Wie aus einem Werkzeugkasten sollen sich Journalisten dann in dem Handbuch bedienen können, wenn sie ihren Auskunftsanspruch durchsetzen wollen. Frei nach dem Motto: Die Gesetze sind da, lasst uns sie einsetzen.

    Das Handbuch soll gedruckt und im Web publiziert werden. Es soll zudem vor allem im Netz laufend ergänzt werden mit neuen interessanten Fällen. Um schnell mit der Arbeit beginnen, werden mindestens 12 Fälle aus der Praxis gebraucht; jeweils Schriftsätze, Anträge, Entscheidungen und gegebenenfalls die Urteile.

    Wer hat Fälle, oder kennt Journalisten, die ihren Informationsanspruch vor Gericht durchgesetzt haben? Hinweise bitte an David Schraven, der das Projekt koordiniert, unter
    david.schraven@mag.cc.

    [AUde]

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Besser online recherchieren: Gezielt in einzelnen Branchen recherchieren

    Fragen wie diese tauchen bei Recherchen schnell auf:

    –  Wie kriege ich raus, welche Unternehmen es in einer Branche gibt? Wer sind die Wettbewerber?

    oder aber auch:

    –  Wie kann ich innerhalb einer Branche gezielt recherchieren?

    Hier meine Antworten und Ideen.

    I.  Mit der Hilfe von Google
    Dort gibt es den Operator [related:] der ähnliche Websites findet. Ähnlich bezieht sich hier, auf Websites, die in einem Internet-Katalog (hier dem nicht mehr öffentlich einsehbaren von Google; verfügbarer Katalog: dmoz.org) in der gleichen Rubrik abgelegt sind, sie die genannte Website. Die folgende Suchanfrage

    [related:volkswagen.de]

    liefert z.B. eine ziemlich vollständige Liste von Automarken (aber auch andere
    Websites, die zu VW gehören. Während das wohl eher für Marsmenschen interessant ist, liefert

    [related:immobilienscout24.de]

    eine gute Liste von anderen Immobilienportalen, auf denen sich auch Schnäppchen finden lassen. Die Ergebnisse sind aber immer nur so gut, wie der dafür genutzte Katalog. Gerade in Nischen-Märkten lässt sich damit nicht recherchieren.
    II.  Mit der Hilfe von Datenbanken

    Die Datenbank-Plattform genios.de bietet eine ganze Reihe von Firmen-Datenbanken, die sich in ihren Suchkriterien (strukturierte Daten!) voneinander unterscheiden. Auch hier lässt sich die an sich kostenpflichtige Datenbank, kostenlos zum Sortieren nutzen. Hat man erst die kostenlose Ergebnisliste erzeugt, lassen sich die aufgelisteten Unternehmen in der Regel problemlos im Internet oder in anderen Datenbanken finden, zumal die Trefferlisten bereits Ort und Postleitzahl enthalten.
    So enthält „bedirect Firmenprofile Deutschland“ nach eigenen Angaben „schwerpunktmäßig“ (d.h. vermutlich weder vollständig noch ausschließlich) Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Euro Umsatz. Die Daten stammen zum Teil aus Interviews/Befragungen und sind daher mit Vorsicht zu genießen. Es gilt wie immer: Jede Datenbank ist nur so gut wie die ihr zugrundeliegenden Daten.

    a) Darunter bieten u.a. Bedirect (wichtig: „Deutschland Firmenprofile“ nicht die
    Datenbank „Kurzprofile“ auswählen) und bismode auch eine Suche nach Branchen, anhand des sogenannte WZ-Codes (2003 oder 2008) des Statistischen Bundesamtes  oder des amerikanische US-Sic an. Der WZ-Code sortiert die ganze Wirtschaftswelt in 99 Über-Branchen ein. So erhält alles, was mit Landwirtschaft hat die Ziffer 01, es folgen Unterbranchen etwa der Anbau einjähriger Pflanzen dann unter 01.1, die sich dann wieder aufgliedert in den Anbau von Getreide (01.11) oder Reis (01.12) oder unter 01.13 dem „Anbau von Gemüse und Melonen sowie Wurzeln und Kartoffeln“etc. der sich wiederum in die Gruppen „Gemüse und Melonen“ (01.13.1) und „Wurzeln und Kartoffeln“ (01.13.2) untergliedert.

    Kurzum: Jeder wirtschaftlichen Tätigkeit ist ein maximal 5stelliger WZ-Code
    zugeordnet.

    Hier ein weiteres Beispiel 10.3 Obst- und Gemüseverarbeitung 10.31   Kartoffelverarbeitung 10.31.0    Kartoffelverarbeitung 10.32    Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften 10.32.0    Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften 10.39    Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse

    10.39.0  Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse

    b) Die einzige Schwierigkeit hier ist, dass man wissen muss, in welchem Format der WZ-Code eingegeben werden muss. Die fünfstelligen Codes sind am einfachsten: Sie werden vollständig eigegeben. Es können aber auch zwei-, drei oder vierstellige Codes eingegeben werden, diese sollten immer mit einem [*] ergänzt werden, damit Sie auch die Unternehmen in den Unterrubriken mifinden, also z.B.:

    [103*]  oder   [1032*]

    Offensichtlich sind einige Unternehmen nur in der Oberkategorie eingetragen (hier z.B. 10.31) auch wenn es eine gleichnamige Unterkategorie (hier: 10.31.0) gibt.

    c) Sobald Sie bei einer Recherche sicher sind, den richtigen Branchenschlüssel gefunden zu haben, können Sie nun die Suche verfeinern. Bei bedirct etwa nach den Kriterien:

    Ort, Postleitzahl (von .. bis), Rechtsform, Person, Eigentümer, Beteiligungen, HRNummer, Amtsgericht, Umsatz (von .. bis), Anzahl der Beschäftigten (von .. bis) und Gründungsjahr (von .. bis)

    Darüber hinaus ist auch nach wie vor eine Suche nach Begriffen in der Volltextsuche möglich!
    Tipp: Führt die Suche zu keinem Erfolg, suchen Sie zunächst mit einem Kriterium allein. (Bei der Postleitzahl führt z.B. die Suche mit [*] zu falschen Ergebnissen, das Auffüllen mit Nullen aber scheint sinnvolle Ergebnisse zu liefern. D.h. Sie können z.B. alle Unternehmen im Postleitzahlbereich 10000 bis 19999 finden.

    © Marcus Lindemann 2014

  • Journalismus & Recherche » videosuche

    Thursday, February 12th, 2009

    Delve Networks, ein Hersteller von Video-Playern und verwandten Technologien fürs Internet, hat ein Beispiel dafür vorgestellt, wie man Videos durchsuchen kann (Obamas Anrittsrede). Man gibt den Suchbegriff in das Feld in der Mitte unter dem Bild ein und bekommt in einem „Wärmebild“ angezeigt, wo der Begriff im Video auftaucht. Sehr interessant.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Workshop zum Informantenschutz am 15.11. in Dortmund

    Die DJV-Verlags- und Service GmbH lädt zum Workshop „Tarnkappen für Journalisten – Anonymität für Rechercheure“ am Sa., den 15. November nach Dortmund. Themen sind Anonymisierung und Verschlüsselung – was sonst bei diesem Thema?

    Referenten:

    • Kajo Döhring, Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbandes Landesverband NRW ;
    • Anita Brandt-Zimmermann, Innenministerium NRW, Verfassungsschutz, Referat Spionageabwehr ;
    • Peter Berger, Online-Trainer und Berater für Internetsicherheit, Autor des Buches „Sicher kommunizieren und recherchieren im Internet“ ;
    • Peter Michalke, Fachjounalist, MEDIAHAFEN Dortmund ;
    • Dr. Elke Heck, Fachjournalistin, Datenschutz-Kompetenzzentrum Dortmund .

    Anmeldung bis zum 31.10. über den DJV-Bundesverband.

    Tags: Anonymität, Informantenschutz, Kommunikationssicherheit, Kryptographie, Sicherheit, Verschlüsselung

  • Journalismus & Recherche » Seminare mit den Machern von recherche-info.de

    Hier eine Übersicht der (bisher feststehenden, offenen) Seminare mit Marcus Lindemann 2015

    • 16.-18. Februar 2015 Recherche-Werkstatt (zusammen mit Ludger Fertmann), Akademie für Publizistik, Hamburg
    • 6. Mai, ifp-Aufbaukurs für Tageszeitungs-Volontäre, München
    • 28./29. Mai 2015, Verbraucherthemen fürs Fernsehen, Akademie für Publizistik, Hamburg
    • 1./2. Juni 2015, Recherche und Factchecking, Kuratorium für Journalistenausbildung, Salzburg
    • Fakt oder Fake: So überprüfen Sie Quellen im Netz, Akademie der bayerischen Presse, München
    • 7./8. Juli 2015, Recherche aber richtig, Rheinnekarblog in Kooperation mit Freischreiber und istlokal
    • 9. – 11. September 2015 Große Geschichten recherchieren und schreiben (Story Based Inquiry) (zusammen mit Luuk Sengers), Akademie für Publizistik, Hamburg
    • 18./19. September 2015, Praxisworkshop Factchecking, J-School, Kiel
    • 21./.22. September 2015, Online-Recherche für Profis, Akademie der Bayerischen Presse, München
    • 4. – 6. November 2015 Spurensuche im Netz (zusammen mit Paul Myers), Akademie für Publizistik, Hamburg

    Daneben unterrichte ich inhouse (insbesondere Recherchetraining und Online-Recherche) sowie in Volontärskursen der Evangelischen Journalistenschule, der Akademie für Publizistik,  , der Deutschen Journalistenschule, der Burda-Journalistenschule, der SWMH-Akademie,  an der Hochschule Darmstadt (Campus Dieburg) und der Leipzig School of Media.

    Anfragen für inhouse-Seminare bitte an die jeweiligen Autoren direkt richten:

    lindemann [at] autorenwerk.de

    spielkamp [at] irights.info

    albrecht [at] ude.de

  • Journalismus & Recherche » Kurz mitgeteilt

    Sunday, April 20th, 2014

    Diese Anleitung ist eine Handreichung für Sie, die Internet-Nutzer, um sich über Ihre Menschenrechte online zu informieren, über mögliche Einschränkungen und Gegenmaßnahmen gegen solche Beschränkungen.“ So der „Grundrechteführer für Internetnutzer“ (Guide to human rights for Internet users). Den hat das Ministerkommitee des Europarates am 16. April veröffentlicht.

    Die einzelnen Punkte oder besser Forderungen des Kataloges sind erfrischend klar formuliert, z.B.:
    Staatliche Behörden und private Firmen sind verpflichtet, sich an bestimmte Regeln und Verfahren zu halten, wenn sie Ihre privaten Date verarbeiten. („public authorities and private companies have an obligation to respect specific rules and procedures when they process your personal data.“)

    Die gesammelten Punkte basieren zumeist auf Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Sie werden im Begündungstext genannt.

    Das Dokument liegt derzeit nur Englisch und Französisch, weitere Sprachversionen sollen folgen.

    Die Inhalte des Grundrechteführers:

    • Access and non-discrimination
    • Freedom of expression and information
    • Assembly, association and participation
    • Privacy and data protection
    • Education and literacy
    • Children and young people
    • Effective remedies

    Der Grundrechteführer:
    Recommendation CM/Rec(2014)6 of the Committee of Ministers to member States on a Guide to human rights for Internet users (Adopted by the Committee of Ministers on 16 April 2014 at the 1197th meeting of the Ministers’ Deputies)

    https://wcd.coe.int/ViewDoc.jsp?id=2184807 .

    Das ausführliche Begrundungsdokument: Ministers’ Deputies, 1197 Meeting, 16 April 2014 5.1 Steering Committee on Media and Information Society (CDMSI)

    Recommendation CM/Rec(2014)6 of the Committee of Ministers to member States on a guide to human rights for Internet users – Explanatory Memorandum

    https://wcd.coe.int/ViewDoc.jsp?Ref=CM%282014%2931&Language=lanEnglish&Ver=addfinal . Sunday, February 23rd, 2014

    Wem seine Privatsphäre wichtig ist, dem helfen fünf Fragen, um Angebote im Web zu beurteilen – einerlei, ob soziale Netze, Suchmaschinen oder was immer:

    1. Wo ist der Sitz der Firma, also: welches Recht gilt dort? Um das herauszubekommen, reicht ein Blick ins Impressum.
    2. Wo stehen die Server der Firma: wohin werden die Daten übermittelt und verarbeitet? Das sollte die Firma eigentlich selbst publizieren. Mit dem Addon WorldIP für den Webbrowser Firefox kann man die Frage selbst beantworten.
      Diese ersten beiden Fragen sind wichtig, weil Geheimdienste üblicherweise an Daten herankommen, die sich in ihrem Hoheitsgebiet befinden. Im Falle der USA gibt es die so genannten „Security Letters“, mit den Firmen zur Öffnung ihrer Daten und Verschlüsselungen gezwungen werden. Und darüber dürfen die nicht mal mit ihren Anwälten frei sprechen. Am 8. August 2013 löschte der E-Mail-Dienstleister Lavabit lieber alle Daten seiner Kunden, als der US-Regierung Zugriff zu gewähren. Lavabit-Gründer Ladar Levison dazu „Solange es keine klaren Aktionen des Kongresses oder der Justiz gibt, kann ich nur jedem dringend davon abraten, private Daten einem Unternehmen anzuvertrauen, das direkte physische Verbindungen zu den Vereinigten Staaten hat.“
    3. Wem gehört die Firma, welche Rechtsform hat sie und wer ist daran beteiligt? Diese Frage kann man oft mithilfe der englischen Wikipedia beantworten.
    4. Wie werden die Daten übermittelt: kann man die Dienste der Firma mit dem verschlüsselten Protokoll HTTPS via Secure Socket Layer (SSL) abrufen? Wenn das geht, ist nämlich das Ablauschen der Daten während der Übermittlung schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Das Addon HTTPS Everywhere von der Electronic Frontier Foundation leistet hier gute Dienste. Es versucht, jede Verbindung im WWW via HTTPS aufzubauen.
    5. Welche Daten sammelt die Firma? Hier ist man – leider – wohl oder übel auf die Selbstaussagen in der „Privacy Policy“ angewiesen. Es sei denn, die Firma lässt das extern prüfen („zertifizieren“), was allerdings mit Kosten verbunden ist, die gerade kleinere Anbieter scheuen.

    Nach dem Kauf von WhatsApp durch Facebook kommt noch eine weitere Frage dazu:
    Was passiert mit meinen Daten bei einem Kauf der Firma? (Oder einer Insolvenz?) Und darauf gibt es gar keine Antwort.

    Monday, January 6th, 2014

    Der Postillion hat mit der vermeintlichen Exklusivmeldung, „Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla wechselt in den Vorstand der Deutschen Bahn“ einen netten Hoax in die Welt gesetzt, der diesmal nicht die Medien, sondern deren Nutzer foppte. Mehr beim Postillion selbst und im Abendblatt.

    Eine Randnotiz in Sachen Quellenprüfung dazu: So sieht die Meldung des Postillion im Web aus (mit vordatiertem Timestamp):

    Und so sieht der RSS-Feed via Feedburner aus:

    An den Timestamp „Publiziert:Thu, 02 Jan 2014 10:27:42 PST“ kam der Postillion halt nicht ran.

    Monday, August 5th, 2013

    Wenn man eine Website (Top- oder Second-Level Domain, Subdomain) durchsuchen will, braucht man den Befehl, der bei Google „site:“ heisst (bei anderen Search Engines tw. anders). Die Suchmaschine liefert dann nur Treffer aus ihrer Datenbank, die aus dem entsprechenden Domainraum stammen.
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    Saturday, June 9th, 2012

    Angeregt durch einen Vortrag auf dem jüngst vergangenen Jahrestreffen des netzwerk recherche überlegte ich, das Firefox-Addon Flagfox zu installieren. Die Beschreibung im Addons-Verzeichnis lautet:

    Zeigt mit einer Landesflagge den Standort des Servers der geöffneten Website an und bietet eine Vielzahl an Werkzeugen, wie Website-Sicherheitsprüfungen, Whois, Übersetzung, ähnliche Seiten, Validierung, URL-Kürzung und mehr…

    Aber wie üblich habe ich erst mal geschaut, ob es negative Einschätzungen dazu gibt. Und siehe da: Bei Startpage nach +flagfox +mist geschaut, findet sich ein Eintrag aus Will’s Blog vom August 2009 mit einem aussagekräftigen Screencast (09:47 min).
    Flagfox liefert tw. falsche Daten, weil Whois-Daten ausgewertet werden. Die taugen zur Lokalisierung der Domaininhaber, aber nicht der Serverstandorte. Empfehenswerter ist World IP.

    Saturday, April 16th, 2011

    Zum vierten Mal werden die Preise für die Zukunft des digitalen Wissens, die SuMa Awards verleihen.
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    Tuesday, April 12th, 2011

    Profile sind nützlich, um uns gezielt zum Kauf (…) zu verleiten, uns effizienter zu verwalten und dazu, zukünftiges Verhalten zu prognostizieren“ – deswegen ist es zu einer Industrie geworden, Daten zu sammeln, Profile zu erstellen und zu verkaufen. Die Namen der entsprechenden Firmen kennt jeder – und viele nutzen sie in der Verwechslung, dies geschehe umsonst (statt unentgeldlich).
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    Tuesday, March 29th, 2011

    Andreas Kopietz bezichtigt sich selbst und bekennt in der Berliner Zeitung, in der Wikipedia Schmu gemacht zu haben: Seine Behauptung, die Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain habe in DDR-Zeiten den Kosenamen „Stalins Badezimmer“ gehabt, überstand gar einen Löschversuch durch ihn selbst, nachdem sie vorher munter verbreitet wurde.

    Hal Faber bringt die Geschichte auf den Punkt: „Hoffentlich ermuntert sie Journalisten, beim „Fact-Checking“ niemals Wikipedia allein zu vertrauen.“

    Wednesday, March 9th, 2011

    Dass man beim Surfen im WWW Spuren hinterlässt, also dass Daten vom eigenen Rechner zu den angesurften Webserver fliessen, wozu auch der Referer gehört, ist wohl bekannt. Wenn man in einer Google Ergebnismenge auf einen Treffer klickt, ist auch die Suchkette Teil des Referers. Ein schönes Beispiel dafür:
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    Thursday, March 3rd, 2011

  • Journalismus & Recherche » Presserecht

    Der Freitag schreibt auf seiner Webseite:

    Eigentlich sollte hier ein Interview mit der MDR-Redakteurin Meike Götz stehen. Das Gespräch fand am Dienstag vor acht Tagen in Berlin statt. Es dauerte 75 Minuten bei laufendem Aufnahmegerät (…) Eine Autorisierung hat der MDR, trotz anders lautender Ansagen, bis Redaktionsschluss hinausgezögert. Rechtlich besteht diese Möglichkeit; den Text trotzdem abzudrucken, obwohl er den Wortlaut der Unterhaltung wiedergibt, könnte indes Kosten verursachen, die für den Freitag zu hoch sind.

    Dieser Glaube ist im Journalismus weit verbreitet. Aber er ist falsch. Man darf Interviews drucken, die nicht autorisiert wurden. Es drohen dann keinerlei Kosten.

    Es gibt zwar keinen Paragrafen, in dem man das nachlesen kann. Aber den braucht es ja auch nicht: In Deutschland ist alles erlaubt, was nicht verboten ist. Wenn ein Interviewpartner vor Gericht gegen das abgedruckte Interview vorgehen wollte, müsste er eine juristische Grundlage dafür nennen. Doch die wird er nicht finden. Es gibt keinen Paragrafen, der Journalisten verbietet, die Wahrheit zu berichten.

    Welche Szenarien sind denkbar? Wie könnte der Interviewpartner versuchen, ein Verbot des Abdrucks und/oder eine Schadensersatzzahlung durchzusetzen?

    Er könnte natürlich behaupten, die Zitate wären falsch und er hätte das nie gesagt. Die Zeitung muss dann beweisen, dass die Zitate wirklich gefallen sind. Dank des Tonbands wird das problemlos gelingen. Natürlich darf die Zeitung dann nur Zitate drucken, die im Gespräch ganz genau so gesagt wurden. Das übliche Redigieren eines Interviews ist dann nicht möglich. Ein Wort für Wort wiedergegebenes Gespräch liest sich aber nicht so gut. Daher bietet es sich an, einen normalen Fließtext zu schreiben, in dem man dann die Aussagen des Interviewten wiedergibt. So, wie sie auf Tonband sind.

    Der Interviewte könnte alternativ versuchen, darauf zu verweisen, dass die Autorisierung aber versprochen wurde. Auch damit hätte er aber vor Gericht keinen Erfolg. Es gibt keinen Paragrafen, der es verbietet, Versprechen zu brechen. Manche juristisch besonders bewanderte Interviewpartner schließen daher einen schriftlichen Vertrag, in dem die Autorisierung vereinbart wird, und vereinbaren darin eine Strafzahlung bei Vertragsbruch. Wenn der Journalist vor einem Interview solch einen Vertrag unterschreibt, dann – und nur dann – muss er hinterher den vereinbarten Betrag zahlen. Sonst nicht.

    In der taz haben wir zum Beispiel mal bei einem Interview mit der Fußball-Nationalspielerin Lira Bajramaj das Gespräch in der autorisierten Fassung abgedruckt – und unten drunter zusätzlich einige ausdrücklich nicht autorisierte Zitate. So erfuhren die Leser, was Bajramaj über Uli Hoeneß gesagt hatte: „Der weiß doch noch nicht einmal, dass dieses Jahr Frauen-WM ist.“ Wir druckten zusätzlich auch die Begründung ihres Managements ab, warum dieses Zitat nicht gedruckt werden darf: „Über den FC Bayern darf man nichts sagen.“ Bei einem anderen nicht autorisierten Zitat sprach Bajramaj über Zinedine Zidanes Kopfstoß beim WM-Finale: „Wenn man schon Rot kriegt, dann würde ich ihm auch gleich richtig die Nase brechen.“ Die von uns mit abgedruckte Begründung des Managements, warum diese Aussage nicht hätte erscheinen dürfen: Das würde eine Lady nie sagen.

    Eine Klage von Bajramaj gegen den Abdruck der Zitate wäre juristisch aussichtslos gewesen. Sie hat es auch gar nicht erst versucht. Beim Medium Magazin gibt es weitere Beispiele für Redaktionen, die so gehandelt haben.

    Soweit die reine Betrachtung der Rechtslage. Das ist aber noch keine Empfehlung für die Praxis. Man muss ja nicht immer alles machen, was auch erlaubt ist.

    Grundsätzlich gilt: Es sollte für jeden Journalisten eine selbstverständliche Ehrensache sein, sich an seine Versprechen zu halten. Die Autorisierung ist sinnvoll für beide Seiten. Sie ermöglicht es Journalisten, ein Interview umfangreich zu bearbeiten, es also zum Beispiel stark zu kürzen und es verständlich zu machen. Das geht natürlich nur, wenn der Gesprächspartner am Ende nochmal die Möglichkeit hat, draufzuschauen und sicherzustellen, dass er richtig wiedergegeben wird und dass nichts aus dem Zusammenhang gerissen wird. Deshalb vereinbare auch ich Autorisierungen. Ich schicke die Texte vorab an meine Gesprächspartner und verhandele regelmäßig und reibungslos über die Formulierungen mit jenen, die dabei das gleiche Anliegen haben wie ich: Das Gespräch verständlich und fachlich korrekt wiederzugeben.

    Es gibt aber auch Interviewpartner, die sich an diesen Sinn der Autorisierung nicht halten. Sie missbrauchen sie, um das Gespräch völlig neu zu schreiben, um eindeutig gefallene Aussagen zu streichen oder um sogar das gesamte Interview zurückzuziehen. Wenn ein Gesprächspartner in solch gravierender Weise die Regeln bricht, dann frage ich mich, warum ich mich an die Vereinbarung eigentlich noch gebunden fühlen sollte.

    Um den Gesprächspartner nicht zu verärgern!, würden jetzt viele Journalisten sagen. Sie fürchten, dass die Person ihnen nie wieder ein Interview geben könnte.

    Hä?? Warum sollte ich in Zukunft nochmal ein Interview mit jemandem führen wollen, der nicht dazu steht, was er sagt? Warum sollte ich mit jemandem reden, der mich als Instrument seiner PR-Strategie verwendet? Der will, dass ich mich mit ihm gegen meine Leser verbünde, indem ich denen verschweige, was ich erfahren habe? So jemand soll sich für seine „Interviews“ in Zukunft bitte andere Journalisten suchen, ich stehe als sein Fußabtreter nicht zur Verfügung.

    Aber was ist mit Leuten, die partout nicht mit einer bestimmten Aussage zitiert werden möchten?

    Ganz einfach: Sie sollten diese Aussage gar nicht erst machen. Es ist auch niemand gezwungen, in einem Interview auf alle Fragen zu antworten. Wer nichts sagen will, der sollte einfach sagen: „Dazu möchte ich nichts sagen.“ So ist sichergestellt, dass keine andere Aussage abgedruckt wird. Aber ein Gesprächspartner sollte nicht erst etwas zu mir sagen und dann verlangen, dass ich das alles verheimliche. Ich bin nicht der Komplize der Interviewten, sondern der Komplize meiner Leser.

    Sebastian Heiser arbeitet als taz-Redakteur

  • Journalismus & Recherche » Dachzeilen

    Monday, July 12th, 2010

    Am Samstag habe ich gemeinsam mit Lorenz Matzat beim Jahrestreffen des Netzwerks Recherche einen Workshop zum Thema „OpenData und Journalismus“ geleitet. Hier sind die Folien:

    Opendata und Journalismus View more presentations from datenjournalist.

    Außerdem nochmal mal als PDF (2,4 MB) zum Runterladen.

    Sunday, June 7th, 2009

    Um ehrlich zu sein: die beiden Workshops von Paul Myers haben erfahrenen Internet-Rechercheuren nicht viel Neues gebracht. Dennoch konnte man hören, wie begeistert viele Teilnehmer waren, die sich nicht so intensiv mit dem Thema beschäftigt hatten. Insofern waren seine Präsentationen ein großer Erfolg.

    Auf drei Beispiele möchte ich aufmerksam machen, die auch für mich sehr interessant waren:

    • Domaintools bietet eine WHOIS-Historie an. Das wusste ich nicht, kann es auch nicht oft nutzen, weil es sehr teuer ist – aber wenn man es wirklich mal braucht, ist es sehr gut, das zu kennen.
    • Man kann das Verzeichnis des Open Directory Projects mit der Way Back Machine durchsuchen. Das ist eigentlich selbstverstädnlich, nur muss man auch darauf kommen. Myers hat es am Beispiel der Website Saddam Husseins gezeigt, indem er erst die Seite zum Irak im aktuellen Verzeichnis herausgesucht, dann die Adresse in die Way Back Machine eingegeben hat (die ja noch immer keine Volltextsuche besitzt), um zum alten Verzeichnis zu kommen – und sich dann Saddams Website aufzurufen (die im Unterverzeichnis Government liegt). Clever.
    • Was für Nerds ist die Seite zu „Google dorks“. Dazu gibt’s keine Erklärung, weil es erstens zu lange dauern würde und ich zweitens den größten Teil selber nicht verstehe. 🙁 Aber ich arbeite dran.

    Monday, September 15th, 2008

    Two new APIs and a couple of chunky zip files… « Power of Information Task Force zeigt, was Briten und US-Amerikaner so alles mit öffentlichen Daten anfangen (oder anzufangen versuchen). Far out für jemanden wie mich, aber insofern interessant, als es aufzeigt, wohin die Reise gehen kann.

    Tuesday, June 6th, 2006

    Haiko Lietz hat jetzt die Folien seines Vortrags (PDF, Vorsicht: 4,4 MB) veröffentlicht, den er bei der CAR-Tagung an der Akademie für Publizistik gehalten hat (siehe auch den Eintrag zu seinem Vortrag bei recherche-info.de).

    Sunday, May 21st, 2006

    Henk demonstriert einige Methoden, mit deren Hilfe man einschätzen kann, wie zuverlässig die Informationen auf einer Website sind. Schönes Beispiel: Welchen biografischen Informationen über Martin Luther King kann man trauen? Er zeigt erstmal nur die Web-Adressen (URLs) der Seiten:

    • martinlutherking.org
    • martinlutherking.tk
    • 213.198.79.178/members9/~melski/martinlutherking.htm
    • www.psd267.wednet.edu/~kfranz/SocialStudies/MLKJr/martinlutherking.htm

    Die 213.198.79.178/etc.-Adresse ist unvollständig; wird nachgereicht, sobald Henk seine Präsentation schickt.

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    Friday, May 19th, 2006

    Robots werden dann eingesetzt, wenn es darum geht, große Datenmengen zu erfassen. Man muss sich jedoch mit Datenformaten auseinandersetzen. Robots sind z.B. die Spider, Crawler etc. von Yahoo, MSN, Google usw.
    (more…)

    Friday, May 19th, 2006

    Haiko Lietz hält den ersten Vortrag des Tages zum Thema Social Network Analysis.

    Wichtig ist ihm die Unterscheidung von Umfrageforschung und Netzwerkanalyse, da die Umfrageforschung blind für Strukturen ist, die Netzwerkanalyse aber aber get davon aus: das Gesamte ist mehr als Summe der Einzelteile.

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  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Besser online recherchieren: Gezielt in einzelnen Branchen recherchieren

    Fragen wie diese tauchen bei Recherchen schnell auf:

    –  Wie kriege ich raus, welche Unternehmen es in einer Branche gibt? Wer sind die Wettbewerber?

    oder aber auch:

    –  Wie kann ich innerhalb einer Branche gezielt recherchieren?

    Hier meine Antworten und Ideen.

    I.  Mit der Hilfe von Google
    Dort gibt es den Operator [related:] der ähnliche Websites findet. Ähnlich bezieht sich hier, auf Websites, die in einem Internet-Katalog (hier dem nicht mehr öffentlich einsehbaren von Google; verfügbarer Katalog: dmoz.org) in der gleichen Rubrik abgelegt sind, sie die genannte Website. Die folgende Suchanfrage

    [related:volkswagen.de]

    liefert z.B. eine ziemlich vollständige Liste von Automarken (aber auch andere
    Websites, die zu VW gehören. Während das wohl eher für Marsmenschen interessant ist, liefert

    [related:immobilienscout24.de]

    eine gute Liste von anderen Immobilienportalen, auf denen sich auch Schnäppchen finden lassen. Die Ergebnisse sind aber immer nur so gut, wie der dafür genutzte Katalog. Gerade in Nischen-Märkten lässt sich damit nicht recherchieren.
    II.  Mit der Hilfe von Datenbanken

    Die Datenbank-Plattform genios.de bietet eine ganze Reihe von Firmen-Datenbanken, die sich in ihren Suchkriterien (strukturierte Daten!) voneinander unterscheiden. Auch hier lässt sich die an sich kostenpflichtige Datenbank, kostenlos zum Sortieren nutzen. Hat man erst die kostenlose Ergebnisliste erzeugt, lassen sich die aufgelisteten Unternehmen in der Regel problemlos im Internet oder in anderen Datenbanken finden, zumal die Trefferlisten bereits Ort und Postleitzahl enthalten.
    So enthält „bedirect Firmenprofile Deutschland“ nach eigenen Angaben „schwerpunktmäßig“ (d.h. vermutlich weder vollständig noch ausschließlich) Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Euro Umsatz. Die Daten stammen zum Teil aus Interviews/Befragungen und sind daher mit Vorsicht zu genießen. Es gilt wie immer: Jede Datenbank ist nur so gut wie die ihr zugrundeliegenden Daten.

    a) Darunter bieten u.a. Bedirect (wichtig: „Deutschland Firmenprofile“ nicht die
    Datenbank „Kurzprofile“ auswählen) und bismode auch eine Suche nach Branchen, anhand des sogenannte WZ-Codes (2003 oder 2008) des Statistischen Bundesamtes  oder des amerikanische US-Sic an. Der WZ-Code sortiert die ganze Wirtschaftswelt in 99 Über-Branchen ein. So erhält alles, was mit Landwirtschaft hat die Ziffer 01, es folgen Unterbranchen etwa der Anbau einjähriger Pflanzen dann unter 01.1, die sich dann wieder aufgliedert in den Anbau von Getreide (01.11) oder Reis (01.12) oder unter 01.13 dem „Anbau von Gemüse und Melonen sowie Wurzeln und Kartoffeln“etc. der sich wiederum in die Gruppen „Gemüse und Melonen“ (01.13.1) und „Wurzeln und Kartoffeln“ (01.13.2) untergliedert.

    Kurzum: Jeder wirtschaftlichen Tätigkeit ist ein maximal 5stelliger WZ-Code
    zugeordnet.

    Hier ein weiteres Beispiel 10.3 Obst- und Gemüseverarbeitung 10.31   Kartoffelverarbeitung 10.31.0    Kartoffelverarbeitung 10.32    Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften 10.32.0    Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften 10.39    Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse

    10.39.0  Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse

    b) Die einzige Schwierigkeit hier ist, dass man wissen muss, in welchem Format der WZ-Code eingegeben werden muss. Die fünfstelligen Codes sind am einfachsten: Sie werden vollständig eigegeben. Es können aber auch zwei-, drei oder vierstellige Codes eingegeben werden, diese sollten immer mit einem [*] ergänzt werden, damit Sie auch die Unternehmen in den Unterrubriken mifinden, also z.B.:

    [103*]  oder   [1032*]

    Offensichtlich sind einige Unternehmen nur in der Oberkategorie eingetragen (hier z.B. 10.31) auch wenn es eine gleichnamige Unterkategorie (hier: 10.31.0) gibt.

    c) Sobald Sie bei einer Recherche sicher sind, den richtigen Branchenschlüssel gefunden zu haben, können Sie nun die Suche verfeinern. Bei bedirct etwa nach den Kriterien:

    Ort, Postleitzahl (von .. bis), Rechtsform, Person, Eigentümer, Beteiligungen, HRNummer, Amtsgericht, Umsatz (von .. bis), Anzahl der Beschäftigten (von .. bis) und Gründungsjahr (von .. bis)

    Darüber hinaus ist auch nach wie vor eine Suche nach Begriffen in der Volltextsuche möglich!
    Tipp: Führt die Suche zu keinem Erfolg, suchen Sie zunächst mit einem Kriterium allein. (Bei der Postleitzahl führt z.B. die Suche mit [*] zu falschen Ergebnissen, das Auffüllen mit Nullen aber scheint sinnvolle Ergebnisse zu liefern. D.h. Sie können z.B. alle Unternehmen im Postleitzahlbereich 10000 bis 19999 finden.

    © Marcus Lindemann 2014