Kategorie: Allgemein

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Recherche-Info.de im Radio: „Trackback“ bei Fritz vom RBB

    Am Samstag waren Sebastian Moericke-Kreutz und icke (Matthias) zu Gast in der Sendung Trackback auf Fritz, der Jugendwelle des RBB. Thema war die Online-Recherche, von Tipps und Tricks für den Alltag bis hin zur Glaubwürdigkeit der Wikipedia. Am Ende sollten wir Hörerfragen live recherchieren und haben uns blamiert bis auf die Knochen 😉

    Update: Der Podcast ist endlich fertig (Achtung: 55 MB!).

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Tag der Archive beim Rundfunk Berlin-Brandenburg

    Am Sa., 01.03.2008 findet zum vierten Mal der „Tag der Archive“ statt, eine Inititative des VdA, Verband deutscher Archivarinnen und Archivare. Das diesjährige Motto lautet „Heimat und Fremde“.

    Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) beteiligt sich zum zweiten Mal am Tag der Archive. Die Abteilung Archive und Dokumentation des rbb bietet jeweils um 11:00 h und um 14:00 h Führungen durch die Medienarchive am Standort Berlin an. Treffpunkt ist Haus des Rundfunks (Foyer), Masurenallee 8-14.

    Gezeigt wird,

    • wie Autoren und Redakteurinnen in ihren Berichten für den rbb zu wichtigen Fakten und Hintergrundinformationen gelangen,
    • welche wichtigen Aufgaben Hörfunk-, Fernseh- Pressearchiv und Bibliothek bei der täglichen Herstellung der rbb Programme haben,
    • welche audio-visuellen Bestände zur Programm- und Gesellschaftsgeschichte im rbb archiviert und dokumentiert sind.

    Neben der Tour durch Hörfunk-, Presse-, und Fernseharchiv sowie Bibliothek präsentiert der rbb eine kleine Auswahl
    audio-visueller Dokumente der Programmgeschichte.

    Tag der Archive
    www.tagderarchive.de

    Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA)
    www.vda.archiv.net

    Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Archive und Dokumentation Masurenallee 8-14 14057 Berlin Tel: +49 (0)30 / 979 93-54001 Fax: +49 (0)30 / 979 93-54009

    www.rbb-online.de

  • Journalismus & Recherche » Bildblog

    Ein Eintrag, der nichts wenig mit Recherche im Sinne von nachschlagen oder rausfinden zu tun hat. Manchmal muss man eine Meldung gar nicht recherchieren, um zu entscheiden, sie nicht zu drucken … Die Leipziger Volkszeitung berichtetet am 27. Juni auf Seite 1 in einem Leitartikel folgendes:

    Weniger Wettbewerb. Gesundheitsfonds beschlossen

    Berlin/Leipzig (DW/H.E.). Die Koalition hat sich auf erste Eckpunkte der Gesundheitsreform verständigt. Ein zentraler Einigungspunkt ist, so bestätigten Regierungskreise gegenüber der LVZ, die Konzentration der gesetzlichen Kassen auf eine wettbewerbsfähige „Mindestbetriebsgröße“. Sollte es zu einer Mindestmitgliederzahl von einer Million Versicherter kommen, wie auch diskutiert wird, würde sich die Zahl der Kassen um 110 bis 120 verringern. Durch Fusionen würde sich die Kassenstruktur verschlanken und weniger Verwaltungskosten verursachen.

    (Kostenlos online ist nur die ots-Vorabmeldung.)

    Klar, ein Thema und noch nichts, was einen auf den ersten Blick wundern müßte. Die Google-Recherche „Anzahl Krankenkassen Deutschland“ bringt dann auf Rang eins den Wikipedia-Eintrag „Krankenkasse“, der die Information enthält, es gebe 253 gesetzliche Krankenkassen. Eine Zahl, die die google-Suche „253 gesetzliche Krankenkassen“ bei der KKH, Spiegel Online und dem Marburger Bund bestätigt und die auch wohl aktuell ist. Wir wissen nicht, wie Tagesschau.de dann auf zunächst 252 kommt, vielleicht eine Info aus dem angefragten Ministerium? Egal ist auch wurscht.

    Aber mit der Recherche dieser Zahl wird der Unsinn klar, der der LVZ zumindest noch nicht zwingend auffallen musste. Nun lautet die Meldung, die Tagesschau.de unter Berufung auf die LVZ bringt, 110 bis 120 von 252/253 gesetzlichen Krankenkassen müssten ggf. schließen, damit nur noch solche übrig bleiben, die mindestens eine Million Mitglieder haben.

    Also wenn maximal 133 Krankenkassen (253 ? 120 = 133) verbleiben, benötigen diese mindestens 133 Millionen Mitglieder (133 × 1 Million = 133 Millionen) – eine Zahl, die auch ohne die Berücksichtigung von Privatversicherten, Beamten, Unversicherten und Mitversicherten, von der Berücksichtigung großer Kassen mit mehreren Millionen Mitgliedern mal ganz abgesehen, in Deutschland einfach nicht erreicht werden kann.

    Disclaimer: Mir ist die Meldung nur einzig und allein deshalb aufgefallen, weil ich mich beim Lesen der Schlagzeile im RSS-Feed, sofort an die Geschichte des hochverehrten Bildblogs erinnerte. Wofür die mir jetzt vermutlich noch ’ne Rechnung für in Anspruch genommene Fortbildung stellen. Recht haben sie ja: Lesen hilft. Hauptsache Habermas hat seinen Spaß.

    Tagesschau.de hat die Meldung im Laufe des Tages mehrfach geändert – allerdings ohne den Zeitstempel zu ändern. Was man dort auch als Fehler ansieht. Wer Spaß dran hat – hier ist gleich noch einer zu finden, solange der Text und Zeitstempel (Stand: 01.07.2006 09:25 Uhr) unverändert bleiben.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Firefox sammelt Ideen für die weitere Entwicklung

    Der Open-Source Webbrowser Firefox der Mozilla Foundation sucht nach Ideen für die Weiterentwicklung des Programmes. Im Mozilla-Wiki können Vorschläge für neue Funktionen gemacht werden.

    Firefox hat eine große Entwicklergemeinschaft; zudem kann das „Kern“-Programm durch „Extensions“ (zu deutsch Erweiterungen) schon jetzt nach den Bedürfnissen des Nutzers ergänzt werden. Viele dieser Erweiterungen sind gerade für die Online-Recherche von hohem Nutzen.
    Mozilla Wiki:

    wiki.mozilla.org./Firefox/Feature_Brainstorming

    Firefox Extensions:
    addons.mozilla.org/firefox/extensions/

    Deutschsprachige Erweiterungen für Firefox:
    www.erweiterungen.de

    Firefox-Macher sind offen für Ideen:
    www.heise.de/newsticker/meldung/79497
    nij. – heise online. – 15.10.2006

    [AUde]

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Neue Studie zu Nachrichtenfaktoren in der journalistischen Praxis

    Das netzwerk recherche hat heute eine neue Studie publiziert: Veränderung der Nachrichtenfaktoren und Auswirkungen auf die journalistische Praxis in Deutschland. Abschlussbericht für netzwerk recherche e.V. / von Georg Ruhrmann und Roland Göbbel

    Wiesbaden : netzwerk recherche, April 2007

    Der Inhalt: Vorwort Dr. Thomas Leif

    Vorwort der Autoren

    Georg Ruhrmann / Roland Göbbel 1 Nachrichtenwertforschung: Strukturen und Trends 1.1 Entwicklungen in fünf Jahrzehnten 1.2 Kurzportrait zentraler Studien

    1.3 Kritik, Differenzierungen und Trends

    Roland Göbbel / Georg Ruhrmann 2 Nachrichtenfaktoren in journalistischen Lehrbüchern und Style-Books 2.1 Das Konzept der Nachrichtenfaktoren in der Journalistik 2.2 Auswertung von ausgewählten Lehrbüchern

    2.3 Style-Books der Nachrichtenagenturen

    Roland Göbbel 3 Online-Befragung leitender Nachrichtenredakteure – eine Pilotstudie 3.1 Zu Stichprobe und Durchführung der Journalistenbefragung 3.2 Die wichtigsten Nachrichtenfaktoren 2007 3.3 Trends in den vergangenen Jahren 3.4 Steuerungs- und Sicherungsinstanzen bei der Nachrichtenauswahl 3.5 Veränderungen in der Relevanz bestimmter Themen 3.6 Themen, die nie Thema werden: Das Relevanz-Raster

    3.7 Zusammenfassung der Befragungsergebnisse

    Roland Göbbel 4 Interviews mit führenden Nachrichten-Journalisten 4.1 Kriterien, die ein Ereignis zur Nachricht machen 4.2 Relevante Nachrichtenfaktoren der leitenden Journalisten 4.3 Steuerungs- und Sicherungsinstanzen bei der Nachrichtenauswahl 4.4 Veränderungen in der Relevanz bestimmter Themen 4.5 Themen, die nie Thema werden: Das Relevanz-Raster

    4.6 Zusammenfassung der Interview-Ergebnisse

    Georg Ruhrmann / Roland Göbbel 5 Zusammenfassung und Ausblick 5.1 Einordnung der Befunde 5.2 Zentrale Thesen

    5.3 Weitere Forschung

    Literatur

    Anhang A. Online-Fragebogen
    Anhang B. Interview-Leitfaden

    Zu der Studie gibt es eine Pressemeldung (die nr-typisch zu lang ist):
    Presseinformation der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche (11.05.2007) Nachrichtenmacher: „Mehr emotionale Bilder“

    Neue Studie zu Nachrichtenfaktoren in der journalistischen Praxis

    und eine Page, auf der im wesentlichen dieser Eintrag steht (da beides von mir stammt). Beim nr allerdings mit Bild des Covers, da derzeit nicht weiß, wie ich in diesem Blog Grafiken hochladen kann:
    Studie zu Nachrichtenfaktoren in der journalistischen Praxis.

    Die Studie direkt downloaden kann man hier:
    Veränderung der Nachrichtenfaktoren und Auswirkungen auf die journalistische Praxis in Deutschland. Abschlussbericht für netzwerk recherche e.V. / von Georg Ruhrmann und Roland Göbbel Wiesbaden : netzwerk recherche, April 2007

    {PDF-Datei, 95 S., 556 KB}

    [AUde]

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Abgesagt: Seminar für investigative Recherche in Paris

    Seminar ist abgesagt – zu wenige Teilnehmer, zu hohe Gebühr. Ils sont fous les….

    Die Nieman Foundation, eines der renommiertesten Journalismus-Institute der USA, und die Organisation Investigative Reporters and Editors veranstalten ein zweitägiges Seminar für investigative Recherche in Paris. Unten die PM dazu. Das Programm ist hier abzurufen (PDF, 232 kb).

    Hört sich sehr interessant an. Der (leider übliche) Wermutstropfen: 1100 Euro Teilnahmegebühr für Festangestellte, 950 Euro für Freiberufler.

    Following the success of “Narrative Journalism” last year, Sciences Po, the Nieman Foundation for Journalism at Harvard University and Investigative Reporters and Editors are organizing their first professional seminar in Europe dedicated to “Investigative Journalism.”

    You are invited to join an intensive two-day workshop on investigative journalism with top reporters and editors from around Europe and the United States.

    This two-day seminar, which will be held at Sciences Po in Paris on 30th and 31st October 2006, is targeted specifically at experienced journalists, in magazine, newspapers and broadcasting, who have the benefit of depth of reporting from years of work.

    For further information you can look at the programme:
    http://www.sciences-po.fr/spf/programmes/communication/06JOU99.pdf

    You can also contact us at +33 (0) 1 44 39 40 86. We will be happy to answer your questions. Sincerely, Isabelle de BATZ Programme Manager Sciences Po – Eecutive Education Department. tel : +33 (0) 1.44.39.40.86 / Fax : +33 (0) 1.44.39.07.61

    E-mail : isabelle.debatz@sciences-po.fr

    Tags: CAR

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Alles böse im Netz, oder was? (Studie LfM, Teil II)

    Er hat es schon wieder gesagt: Alles wird schlimmer mit der Recherche und schuld ist das Internet; Selbstreferentialität sei eine Folge des Internets, gab Thomas Leif (Vorsitzender Netzwerk Recherche e.V.) zu Protokoll – auch wenn das vorangegangene Podium schon zu dem Konsens gekommen war, dass diese Trends weder neu, noch ursächlich mit dem Internet zusammenzubringen seien …

    (Was Leif darüber sagt, wie Recherche besser vermittelt werden könnte, kann man so bejahen – die Formen der Wissensvermittlung sind nicht angemessen, training on the job und inhouse müssten verstärkt werden.)

    Materialauswertung, Telefonate, persönliche Treffen – erst dann käme die Internetrecherche als Ergänzung zu einzelnen Punkten, doziert Leif. Das mag bestenfalls für das, was sich Leif unter Recherche vorstellt, noch gerade so gelten.

    Im Redaktionsalltag – und darum ging es in der Studie – sieht es anders aus. Google ist neben dem Telefon schon das zentrale Rechercheinstrument. Nun kritisiert Leif ja gerade, dass die Studie eben dies nur feststelle anstatt es zu kritisieren. Zu dieser Auffassung kommt er nur, weil er die Möglichkeiten der Online-Recherche fundamental unterbewertet.

    Mal ein paar Gegenthesen:

    1. Mittels Internetrecherche lassen sich schnell und effizient Überprüfungs- und Ergänzungsrecherchen druchführen – in einem Ausmaß, dass ohne diese Technik nicht denkbar wäre.

      Es muss also heissen, dass TROTZ des Internets und nicht WEGEN des Internets soviel unrecherchierte, teilweise falsche oder missverständliche oder nur auf einer Quelle beruhende journalistische Werke veröffentlicht werden.

    2. Selbst für ausführlichere Recherchen eignet sich das Internet noch sehr gut, zumindest um sich einen Überblick über mögliche Quellen und deren Bewertung anzueignen.
    3. Eine Vielzahl von Quellen, die Leif und Co bestenfalls in Papierform kennen, lassen sich heute -zum Teil nur noch- online auswerten. Das bringt Effizienzsteigerungen mit sich, zwingt Rechercheure umzulernen, aber es bietet auch vollkommen neue Rechercheansätze.
    4. Je mehr Primärquellen freiwillig oder unfreiwillig (etwa wg IFG-Klagen) online Material zur Verfügung stellen, desto wichtiger wird es, dass Journalisten diese Quellen erschliessen können.
    5. Zu einer Vielzahl von Themen lassen sich im Netz immer noch und immer wieder exklusive Dokumente finden.
  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Tautologisches Mißverständnis bei der FAS

    Kein schwerwiegender Fehler, er ärgert mich aber doch zu sehr, um ihn zu beschweigen. Reiner Hank und Winand von Petersdorff schreiben am 29. Juni im Wirtschaftsteil der FAS: „Der neue Preis der langen Wege“ über den Anstieg der Transportkosten und deren Auswirkungen auf die Globalisierung. (Bei faz.net nicht online, aber im dankenswerterweise beim HWWI).

    Da heißt es:
    Die Containerschiffe drosseln das Tempo, reduziert doch schon eine Verlangsamung um fünf Knoten je Stunde den Treibstoffbedarf um die Hälfe.

    Fünf Knoten je Stunde – was soll das sein, wie soll das gehen? Der „Knoten“ ist die Maßeinheit für die Geschwindigkeit von Schiffen, ein Knoten bedeutet eine Seemeile pro Stunde, was 1,852 Kilometern pro Stunde entspricht. Das „pro Stunde“ ist im Terminus „Knoten“ also schon enthalten.

    Naja, Seefahrtsterminologie, halt nicht so gebräuchlich an Frankfurter Schreibtischen. Alternativ hätte man ja auch schreiben können, dass die Verlangsamung um 9,26 Stundenkilometer pro Stunde …

    Tags: Fehler, Kleinigkeit, Knoten

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Eine Lanze brechen für die Online-Recherche

    Den ganzen Unsinn, den man sich ständig anhören muss, wenn man Internet-Recherche als Methode nutzt, lehrt oder verteidigt, habe ich versucht in einem Beitrag für Message zusammenzufassen. Der Artikel ist jetzt erschienen und zur Hälfte auch online.

    1.) Die Glaubwürdigkeit von Onlinequellen ist schwer ermittelbar und sie sind generell eher unglaubwürdig. Offlinequellen sind daher Onlinequellen überlegen. 2.) Wikipedia lässt sich nicht überprüfen, und Fehler könnten unbemerkt übernommen werden, bevor sie korrigiert werden. 3.) Dass jeder frei publizieren kann, ist ein Fluch für den Journalismus. 4.) Es ist besser, mehrere Suchmaschinen zu nutzen als nur eine. 5.) Durch Internetrecherche lässt sich nichts Neues zu Tage fördern, da alles, was im Internet zu finden ist, schon per Definition veröffentlicht ist.

    6.) Die verzerrte Wirklichkeitsabbildung durch Suchmaschinen ist ein zentrales Problem der journalistischen Onlinerecherche.

    In der internen Diskussion der Co-Blogger hier tauchte auch die Frage auf, woher ich den diese ganzen dummen Argumente hätte, mit denen ich mich dann auseinandersetze.
    Daher möchte ich hier auf die beiden Hauptquellen verweisen: Professor Dr. Machill und Dr. Thomas Leif. Bei genauerem Quellenstudium nährt sich dabei der Verdacht, dass Leif, der ohnehin oft gerne halbgare Studien zitiert, seine Urteile Vorurteile vor allem aus der wissenschaftlichen Arbeit Propaganda Machills bezieht. Beide haben sich schon mehr als einmal bei Podiumsdiskussionen und dergleichen getroffen.

    Sehr putzig ist auch eine Stelle in Machills jüngster Studie, die ich hier ja schon zweimal kommentiert habe. Die Autoren geraten begrifflich ins Schwimmen und referieren, dass Websites einen wichtigen Anteil (sic!) des Internets darstellten und zu vielen Bereichen Informationen lieferten. Selten habe ich einen solchen Sprachmüll gelesen. Sei auch alles nicht so gemeint, versichert mir der Herr Professor per Mail. In Anbetracht der Tatsache, dass die Landesmedienanstalt NRW 100 000 Euro für die „Studie“ ausgegeben hat, finde ich wäre ein Lektorart oder das Gegenlesen durch den Professor, der seinen namen auf den Buchdeckel drucken lässt, doch sicherlich angemessen gewesen.

    Die zweite Quelle für die o.g. Thesen ist das schon altbekannte Interview auf webwatching.info, in dem Thomas Leif Blogger beschimpft (Leif, Thomas: Interview mit Kristin-Leonie Weiland. http://www.webwatching.info)

    Eine Rezension der Machill-Studie findet sich ebenfalls in der aktuellen Ausgabe von Message; aber nicht online.


    Disclaimer: Ich habe nichts gegen Professor Machill, mich ärgert ausschließlich der Inhalt dieser sogenannten Studie. Das ist alles unabhängig von sonstigen Auseinandersetzungen rund um seine Person – mit diesen habe ich nichts zu tun, auch wenn ich in Leipzig einen Lehrauftrag habe.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Reader: Auskunftsrechte kennen und nutzen

    In der taz-internen Ausbildungseinrichtung für Praktikanten und Volontäre mache ich einen Workshop über die Auskunftsrechte, die Journalisten bei der Recherche nutzen können. Den Reader gibt es jetzt bei der taz zum Download. Zwei Aspekte daraus werden auch Anfang Juni auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche Thema sein: In dem Workshop „Computer Assisted Reporting in Deutschland“ geht es gut zehn Minuten lang darum, wie man aus einer Excel-Datei mit den Rohdaten für den Berliner Waldzustandsbericht einen Artikel machen kann. Der Workshop beginnt am Freitag um 12:15 Uhr im Raum R3 und wird moderiert von Christina Elmer (dpa Regiodata). Um 14:45 Uhr startet schließlich in dem gleichen Raum mein Workshop über Europaweite Ausschreibungen als Recherchequelle.