Kategorie: Allgemein

  • Hey, hey Wiki – Wissensmanagement für Journalisten – Journalismus & Recherche

    Vortrag auf dem Jahrestreffen 2008 des netzwerk recherche, Freitag, 13. Juni 2008, 14:00 Uhr von Anton Simons (Redakteur der Rhein-Zeitung, Koblenz).

    Anton hat bei der Rhein-Zeitung ein Redaktionswiki eingeführt (und etabliert, was zweierlei Ding war). Hier seine Folien (PDF-Datei, 37 S., 4.306 KB).
    Weitere Infos gibt es in Antons Weblog Redaktionelles-Wissensmanagement.de und in seinem Buch „Redaktionelles Wissensmanagement“ (Konstanz: UVK-Verlag 2007. – 318 S., m. Abb).

  • Juli 2009 – Journalismus & Recherche

    Der Fehler liegt nicht bei der Quelle, sondern bei dem, der nicht richtig recherchiert. Und das ist keine Frage des Internets. Das ist eine Frage der journalistischen Sorgfalt
    Gefunden habe ich das bei DWDL.de, wo unter dem Titel Recherche? „FAZ“ fällt auf falschen Schmidt rein die jüngste Online-Ente beschrieben wird.
    Die FAZ hat ernsthaft über eine vorgebliche Pressekonferenz berichtet, die angeblich Harald Schmidt auf Twitter gegeben hat. In dem entsprechenden Twitter-Account bedankt man sich auch artig für deren Berichterstattung: Lese gerade die FAZ und bin auf Seite 33. Vielen Dank für die Berichterstattung zur gestrigen Twitter-PK. Grüße !

  • Der Schavan-Plan zur Atomkraft – Journalismus & Recherche

    Wie geht man eigentlich mit so etwas um, wenn man mehr Zeit hat? Ich habe gerade keine, aber ein Bekannter hat mir eben die ominöse Studie aus Schavans Forschungsministerium zugeschickt, die Schavan angeblich zurückhält.
    Ich sage mir: Wenn ich die schon per Email bekomme, steht sie bestimmt sowieso schon im Netz, wird hoch und runtergetwittert und über Plattformen wie Slideshare verbreitet. Und ein PDF-Dokument, das mit „Zum vertraulichen Gebrauch“ gestempelt ist, das muss man doch einfach weiterverbreiten, Urheberrecht hin oder her.
    Also, hier ist es, das „Konzept für ein integriertes Energieforschungsprogramm für Deutschland“. Mit den brisanten Stellen, die die Atompolitik-Pläne Schavans und einer CDU-geführten Regierung ohne bremsenden Koalitionspartner offenbaren.

  • Juli 2007 – Journalismus & Recherche

    Vom J-Lab, dem Institute for Interactive Journalism (University of Maryland Philip Merrill College of Journalism und the Knight Citizen News Network) stammt eine neue Veröffentlichung:

    Journalism 2.0 : How to Survive and Thrive. A digital literacy guide for the information age / Written by Mark Briggs. Foreword by Phil Meyer. Edited by Jan Schaffer

    © 2007 Mark Briggs, Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.5 License.

    {PDF-Datei, 2.017 KB, 132 S.}

    Nach erstem Durchblättern eine sehr brauchbare Einführung in die Publikationstechniken, die man gemeinhin als Web 2.0 bezeichnet. Für viele Journalisten sicherlich ein sehr lesenswerter Text. Den Untertitel „literacy guide“ finde ich aber etwas zu weit geworfen, denn der Text behandelt lediglich die Produktion und Publikation von internetbasierten Medien. Bedauerlicherweise wird auf Recherche im Web 2.0 nicht eingegangen.

    Unübersehbar ist die Verwandschaft des Buches zum Projekt J-Learning, das aus dem gleichen Hause kommt und das erwähnenswerte Journalism 2.0 Blog betreibt.

  • Der Programmierer als Journalist – Interview mit Adrian Holovaty, Washingtonpost.com – Journalismus & Recherche

    Alle glauben sich im Klaren darüber, wie man Journalismus als Schreiber oder Fotograf betreibt. Aber was tut der Programmierer als Journalist? Ein Interview des Online Journalism Review mit dem Web-Guru von Washingtonpost.com, Adrian Holovaty.

  • Deutscher Fußballbund – Journalismus & Recherche

    Felix Zimmermann ist Vorstandsmitglied des neuen Vereins Freischreiber, dem es darum geht, die Arbeitssituation freier Journalisten zu verbessern (Disclosure: ich war beim Gründungskongress dabei und werde dem Verein auch beitreten, sobald das möglich ist). Nun hat Zimmermann im Freischreiber-Forum darüber berichtet, wie auf Petra Reski und Jens Weinreich Druck ausgeübt wird. Es geht ihm darum deutlich zu machen, dass freie Journalisten eine besondere Solidarität brauchen, da sie „ungeschützt“ arbeiten. Das sehe ich genauso, aber die Fälle sind natürlich auch für alle anderen Journalisten / Rechercheure interessant. Daher veröffentlichen wir hier Zimmermanns Text als Gastbeitrag.
    Zwei Fälle, auf die Freischreiber aufmerksam machen will
    Zu den Zielen dieses neuen Verbandes gehört auch, jedem einzelnen freien Journalisten den Rücken zu stärken. Deshalb wollen wir an dieser Stelle auf die Situation zweier Kollegen aufmerksam machen, die durch ihre Arbeit in Schwierigkeiten geraten sind. Zum einen geht es um Petra Reski, freie Journalistin in Venedig und Mitglied im „Autoren-Reporter“-Netzwerk: Anfang September ist ihr Buch Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern (Verlag Droemer) erschienen. Sie berichtet darin auch über die Verstrickung der Mafia in Deutschland – die ihrer Schilderung nach viel enger geknüpft ist, als sich das die Öffentlichkeit hierzulande vorzustellen vermag.
    Petra Reski und die Mafia
    Dem deutschen Gastwirt Rolf Milser aus Duisburg und seinem aus dem kalabrischen San Luca stammenden Geschäftspartner Antonio Pelle missfällt es, was Reski über die Präsenz der kalabrischen ’Ndrangheta in Deutschland schreibt.  

  • 5. Digitales Aikido: Zensur umgehen – Journalismus & Recherche

    Die German Privacy Foundation (GPF) lädt zum fünften Mal zu ihrer lehrreichen Seminarreihe „Digitales Aikido“. Am Do., 16.07.2009 ab 19:30 Uhr geht es bei dotplex (Gotenstr. 21, 10829 Berlin) um Zugangserschwernis Zensur und wie man sie umgeht. Um Anmeldung wird gebeten.

  • Mary-Jo Webster: Präsentation und Beispiele zu Computer Assisted Reporting in der Praxis – Journalismus & Recherche

    Mary-Jo Websters Teil des Seminars „Transparency Reporting and Computer-Assisted Reporting“, organisiert von Tagesspiegel und World Press Institute in Frankfurt/Oder, war sicher der Glanzpunkt der Veranstaltung.
    Anhand schöner Beispiele aus der Praxis demonstrierte sie, wie CAR im journalistischen Alltag funktionieren kann. Ihre Präsentation und eine Linkliste der zitierten Artikel hat sie nun online gestellt. Viel Spaß beim Stöbern.

  • Programm – Journalismus & Recherche

    Wie angekündigt, sollen alle Beiträge zum Panel „Recherche online“, die auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche e.V. am 13./14. Juni 2008 im Hamburg gehalten wurden, in diesem kleinen Weblog dokumentiert werden. Hier die Programmübersicht, die Links auf die einzelnen Postings werden nachgetragen.
    nr Jahrestreffen 2008, Programmübersicht des Panel „Recherche Online“

  • Anstoß Recherche – Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche in Hamburg – Journalismus & Recherche

    Es ist wieder soweit: Am Freitag und Samstag findet im NDR-Konferenzzentrum in Hamburg das Jahrestreffen des Netzwerks Recherche statt. Wer noch nicht angemeldet ist, hat wahrscheinlich Pech gehabt, denn wie immer wird es völlig überlaufen sein. Aber für die, die kommen, hier der besondere Hinweis auf das Programm, das zu einem großen Teil von den Autoren dieses Weblogs bestritten wird: am Freitag der „Workshop zu Computer Assisted Reporting“ (in englischer Sprache), am Samstag „Recherche Online“ und die „Wundertüte“.
    Mit dabei:

    • Marcus Lindemann zu „hidden Web – was Google alles nicht findet“,
    • Matthias Spielkamp und Jürgen Sell zu „Digitalem Informantenschutz“,
    • Albrecht Ude zu „Datenspuren – Anonym Surfen“,
    • Jan Michael Ihl zu „Was Google (noch) alles kann“,
    • Manfred Redelfs zu „Auskunftsrechte effektiv nutzen“,
    • Sebastian Moericke-Kreutz zu „Google für Fortgeschrittene“,
    • Jürgen Sell zu „Lug und Trug mit Zahlen“,
    • Marcus Lindemann zu „versteckte Kamera in der Praxis“,
    • Sebastian Moericke-Kreutz zu „Excel for Journalists“.

    Das ist doch ein Angebot, oder? Wir freuen uns darauf, Euch/Sie in Hamburg zu sehen!