Kategorie: Allgemein

  • Konferenz „Informare“ in Berlin – Journalismus & Recherche

    Auf der diesjährigen Konferenz „Informare“ (Claim: Mehr WISSEN. Besser Entscheiden.) wird es neben der ‚klassischen‘ Konferenz auch Workshops und eine „Lange Nacht der Suchmaschinen“ geben, ferner Ausstellungen und ein Barcamp. Themen der Konferenz sind Informationsbereitstellung, Informationsbeschaffung und Wissensvermittlung im digitalen Umfeld, und zwar aus technischer, organisatorischer, politischer und gesellschaftlicher Sicht.
    Die akademisch ausgerichtete Konferenz bietet auch viele für Journalisten und Rechercheure relevante Veranstaltungen, z.B.: – „Web-Suche? Gibt’s nicht mehr!“ von Prof. Dirk Lewandowski (HAW Hamburg) – „Information in Raum und Zeit“ von Prof. Dr. Werner Kuhn (Institut für Geoinformatik, Universität Münster) – „Current Developments in the Websearch World: Global, Local, and Google – Implications for the Information Professionals“ von Marydee Ojala (Editor, ONLINE, USA) – „Deutschland, wo sind Deine Kopisten und Kombinierer? Warum wir für Innovationen mehr Imitationen brauchen“ von Gunnar Sohn (Wirtschaftsjournalist, Blogger und Medienberater, Bonn) Ferner eine Podiumsdiskussion „Guttenplag, Axolotl Roadkill & RapidShare. Was das Internet aus Autorenethik, Nutzerethik und Urheberrecht macht“ und ein Workshop: „Websuche. Das Nutzerverhalten in der Web-Suche – und was Anbieter von Informationssystemen daraus lernen können“. Konferenz „Informare“, Di.-Do., 03.-05.05.2011, Berlin, Cafe Moskau: Homepage, Programm und Anmeldung:

    http://informare-wissen-und-koennen.com/ ,

    http://informare-wissen-und-koennen.com/page/programm-4 ,
    http://informare-wissen-und-koennen.com/page/anmeldung-4 .
    Das Programm mit Abstracts gibt es auch als PDF zum Download.

  • E-Mail – Journalismus & Recherche

    E-Mails kann man tracken, also nachvollziehen, ob, wann und wo die E-Mail geöffnet (und also vermutlich auch gelesen) wurde. Das geht durch das Einfügen eines „Webbugs“ (auch „Fly“, Fliege genannt) in die Mail, einer transparenten Graphik, die beim Öffnen der Mail von einem Server nachgeladen wird. Dadurch entsteht ein Eintrag im Server-Logfile, der Timestamp (Datum, Uhrzeit, Zeitzone) sowie die IP-Adresse des Empfängers enthält.

  • Glossar englischer Wirtschafts- und Finanzausdrücke – Journalismus & Recherche

    Was ein „bull market“ ist, gehört fast schon zum Allgemeinwissen. Was aber ist eine „J-curve“, was ist „kiretsu“ was eine „Pac-Man strategy“? Dererlei Ausdrücke aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen erklärt das „Glossary of Financial and Business Terms„. Es enthält mehr als 2.500 Einträge.

    Zusammengestellt wurde das Glossar von Campbell R. Harvey (J. Paul Sticht Professor of International Business, Fuqua School of Business, Duke University) für The New York Times.

    Glossary of Financial and Business Terms:
    www.nytimes.com/library/financial/glossary/bfglosa.htm

    [AUde]

  • Tracking – Journalismus & Recherche

    E-Mails kann man tracken, also nachvollziehen, ob, wann und wo die E-Mail geöffnet (und also vermutlich auch gelesen) wurde. Das geht durch das Einfügen eines „Webbugs“ (auch „Fly“, Fliege genannt) in die Mail, einer transparenten Graphik, die beim Öffnen der Mail von einem Server nachgeladen wird. Dadurch entsteht ein Eintrag im Server-Logfile, der Timestamp (Datum, Uhrzeit, Zeitzone) sowie die IP-Adresse des Empfängers enthält.

  • Archivierung – Journalismus & Recherche

    Wer twittert, sollte künftig noch besser überlegen, was er schreibt. Denn Löschen wirkt nicht mehr. Zwar kann man auf Twitter nach wie vor löschen, aber alle (öffentlichen) Kurznachrichten („Tweets“) werden künftig von der Library of Congress (LoC) archiviert – derzeit sind das um 170 Milliarden Nachrichten. Soweit ein Whitepaper der Washingtoner Bibliothek, dass diesen Monat publiziert wurde.

  • Allgemein – Seite 3 – Journalismus & Recherche

    Die EU-Kommission wird vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen fünf Länder erheben, die sich nicht an die von der EU festgelegten Regeln halten, nach denen öffentliche Informationen weiterverwendet werden dürfen. Das kündigte Viviane Reding, EU-Kommissarin für die Informationsgesellschaft, in einer Pressemitteilung an. Belgien, Luxemburg, Österreich, Portugal und Spanien haben es bislang versäumt, der Kommission mitzuteilen, wie sie die Vorgaben der Richtlinie zur Verwendung von „Public Sector Information“ (PSI) in die Praxis umsetzen wollen. Die Begründung ist eine rein wirtschaftliche: Informationen der öffentlichen Hand sind zwischen 10 und 48 Milliarden Euro wert, würden sie ökonomisch genutzt. Diese Zahlen kommen laut Kommission aus einer kürzlich durchgeführten Vergleichsstudie; wie zuverlässig sie sind, wird wohl Geheimnis der Forscher bleiben (was man von einer Spanne von „10 bis 48 Milliarden Euro“ zu halten hat, soll jeder selbst entscheiden). Aber je mehr Informationen der öffentlichen Hand zur Verfügung stehen, desto besser in den meisten Fällen auch für Rechercheure und/oder Journalisten. Da ich mich im analogen Loch befinde, bin ich gerade etwas recherche-behindert und kann mir die Richtlinie nicht anschauen. Interesant wäre zu wissen, zu welchen Konditionen die Informationen zur Verfügung gestellt werden müssen. Die vollständige Pressemitteilung:

  • Februar 2010 – Seite 2 – Journalismus & Recherche

    Eine Neuerscheinung der UNESCO (von der bereits „The Net for Journalists“ publiziert wurde):
    Story-Based Inquiry: A manual for investigative journalists by Mark Lee Hunter with (in alphabetical order) Nils Hanson ; Rana Sabbagh ; Luuk Sengers ; Drew Sullivan ; Pia Thordsen. Preface by Yosri Fouda.

    Das Buch gibts als PDF auf Englisch (PDF-Datei, 81 S., 508 KB), Französisch und Arabisch.

  • Browser-Fingerprint – Journalismus & Recherche

    Henning Tillmann hat im Rahmen seines Diploms untersucht, wie einfach Nutzer des WWW durch den „Browser Fingerprint“ zu identifizieren sind. Dank einer Online-Umfrage konnte er 23.709 Datensätze erheben.
    Die eher unbekannte Methode des „Browser Fingerprint“ hinterlässt (im Gegensatz etwa zu Cookies) keine Spuren auf dem Rechner des Nutzers, da sie lediglich Daten auswertet, die dessen Browser an angesurfte Websites übermittelt. Wie Tillmann ermittelte, hinterlassen 93% der Nutzer eindeutige und damit nachverfolgbare Spuren auf Websites.

  • CAR-Workshop beim Jahrestreffen des Netzwerks Recherche – Journalismus & Recherche

    Ein herzliches Willkommen allen, die diese Seiten besuchen, weil sie auf dem CAR-Workshop beim Jahrestreffen des „Netzwerks Recherche“ waren, wo wir den Start dieses Blogs verkündet haben. Wie man an diesen Seiten sieht, sind sie noch eine Baustelle. Eigentlich sollten sie zum Jahrestreffen präsentabel sein; nun müssen wir vorläufig mit dieser Version leben. Innerlich sind wir alle schamrot, nach Außen sagen wir, dass „perpetual Beta“ ohnehin der Status du jour für tolle Webprojekte ist. Wir arbeiten jedenfalls dran, und zu wissen, dass uns von jetzt an Millionen von aufmerksamen Leserinnen und Lesern dabei auf die Finger schauen, erhöht selbstverständlich den Druck (’tschuldigung: es muss natürlich „die Motivation heißen“ 😉
    Eine wichtige Bitte: Wer immer die Adresse weiter geben möchte, sollte www.recherche-info.de verwenden. Das ist die Adresse, unter der das Blog permanent erreichbar sein wird. Wie versprochen, werden wir hier zunächst so viele Informationen wie möglich zu den Vorträgen veröffentlichen, die bei den CAR-Workshops in Hamburg (Akademie für Publizistik und Jahrestreffen Netzwerk Recherche) gehalten wurden. Bitte haben Sie Geduld, wenn das nicht gleich heute oder morgen der Fall ist, die Referenten sind z.T. noch unterwegs – und manche von haben auch andere Dinge zu tun…

    Wichtig ist mir zu betonen, dass recherche-info.de keine Weblog zur elektronischen Recherche / Online-Recherche / CAR ist, sondern wir uns bemühen werden, alle Arten von journalistischer Recherche zu ihrem Recht kommen zu lassen. Nur ist es so, dass oft die Kolleginnen und Kollegen, die sich mit Computer-unterstützter Recherche gut auskennen, auch Blogging-affiner sind. Zwar sollte man ohnehin keine sytematische Unterscheidung treffen zwischen Online- und Offline-Recherche, sondern auch den PC und das Internet als ein Werkzeug der Recherche wie viele andere betrachten. Aber das fällt erfahrungsgemäß vielen schwer. Wer also Interesse daran hat, einen Gastbeitrag bei uns zu schreiben zu einem Thema der „klassischen“ Recherche, ist herzlich willkommen.

    Jedenfalls kann man ohne Übertreibung sagen, dass das CAR-Angebot ein enormer Erfolg war. Bis zu 70 Teilnehmer drängten sich im völlig überfüllten Raum 103. Wir entschuldigen uns bei allen, die sich dort wie eine Gurke im Glas vorkamen. Die Beweisfotos kommen, sobald Henk wieder online ist… Wir hatten tatsächlich nicht mit einem derartigen Andrang gerechnet. Im kommenden sollte das anders werden.

    Und natürlich einen ganz besonderen Dank an die Organisatoren des CAR-Programms (ich gehörte nicht dazu), allen voran Marcus Lindemann vom (autoren)werk, das die Veranstaltung auch finanziell unterstützt hat, ebenso wie die Akademie für Publizistik und das Netzwerk Recherche.

  • Identifizierung – Journalismus & Recherche

    Der Informatikstudent Henning Tillman untersucht im Rahmen seines Diploms, wie einfach Nutzer des World Wide Web zu identifizieren sind. Er untersucht nicht allbekannte Techniken wie etwa Cookies, sondern die eher unbekannte Methode des „Browser Fingerprints“. Tillmann bittet um Teilnahme an seiner Erhebung, die noch bis zum 15. Dezember läuft. Persönliche Daten wie Name oder Ort werden dabei nicht erhoben. Wer teilnimmt, bekommt seinen Browser Fingerprint angezeigt und kann sich per E-Mail über die Ergebnisse informieren lassen. Erhebung: Wie einfach sind Sie zu identifizieren?

    http://bfp.henning-tillmann.de/ .