Kategorie: Allgemein

  • Journalismus & Recherche » Mittelinitial

    Googlen können wir alle und Namen auf diese Weise zu „recherchieren“ ist doch kinderleicht.

    Weit gefehlt, vor allem wenn es darum gehen soll, sehr umfangreich oder – soweit möglich – vollständig zu suchen.

    Die drei häufigsten Fehler:

    1. Namen werden falsch geschrieben, auch in ansonsten seriösen Quellen.
    2. Nicht nur in Ergebnislisten von Sportvereinen oder Abiturprüfungen wird der Vorname nach dem Nachnamen aufgeführt, daher schließt die String-Suche (in Anführungszeichen) mit „Vorname Nachname“ solche Ergebnisse aus.
    3. Menschen mit einem zweiten Vornamen sind unberechenbar, ich verweise nur auf Henryk Mittelinitial Broder. Mal schreiben sie sich mit mal ohne Mittelinitial oder sie schreiben gar ihren Namen aus und schwups, wieder schließt die Stringsuche relevante Ergebnisse aus.

    Immerhin kann man mit „Vorname * Nachname“ die Mittelinitial-Menschen finden, egal ob der Name ausgeschrieben, abgekürzt oder falsch geschrieben ist … Achtung: Treffer die den Namen ohne Mittelinitiale enthalten, werden dann nicht gefunden.

    Besser also folgendes in den Suchmaschinen-Schlitz schicken:

    "Vorname Nachname" OR "Nachname Vorname" OR "Vorname * Nachname"

    („Nachname Vorname *“ entfällt, da es die gleichen Ergebnisse liefert wie „Nachname Vorname“).

    Was lehrt uns das? Bei seltenen Namen kann getrost auf die Anführungszeichen verzichtet werden, bei häufigeren Namen muss man sorgfältig mögliche Variationen abarbeiten – wenn es denn darum geht, möglichst viel zu erschliessen.

    Dazu müsste dann die Suchzeile von oben in möglicherweise mehreren Durchgängen um denkbare Schreibfehler variiert werden. Etwa so:

    "Vorname Nachnahme" OR "Nachnahme Vorname" OR "Vorname * Nachnahme"

    Hier bei Journalismus & Recherche das ausführliche Handout zur Personensuche anhand eines Beispiels .

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Jetzt auch Saarland mit IFG

    Das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes zeigt indirekt Wirkung. Seit Inkrafttreten am 1.1.2006 haben nun schon drei Bundesländer eigene Landes-IFG verabschiedet. Vergangene Woche nun das Saarland, wie Heise meldet. Da waren es schon acht.

    Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis wir nicht mehr die Länder mit, sondern jene ohne IFG aufzählen. Im Moment stehts fifty-fifty. (Eine Übersicht mit Infos zum Stand, Verabschiedungen oder Planungen etc. findet sich bei transparency international.)

    Mit: Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfahlen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland (8)

    Ohne: Niedersachen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Würtemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen Anhalt (8)

    Tags: Informationsfreiheitsgesetz, Regierungsinformationen

  • Journalismus & Recherche » Handout

    Googlen können wir alle und Namen auf diese Weise zu „recherchieren“ ist doch kinderleicht.

    Weit gefehlt, vor allem wenn es darum gehen soll, sehr umfangreich oder – soweit möglich – vollständig zu suchen.

    Die drei häufigsten Fehler:

    1. Namen werden falsch geschrieben, auch in ansonsten seriösen Quellen.
    2. Nicht nur in Ergebnislisten von Sportvereinen oder Abiturprüfungen wird der Vorname nach dem Nachnamen aufgeführt, daher schließt die String-Suche (in Anführungszeichen) mit „Vorname Nachname“ solche Ergebnisse aus.
    3. Menschen mit einem zweiten Vornamen sind unberechenbar, ich verweise nur auf Henryk Mittelinitial Broder. Mal schreiben sie sich mit mal ohne Mittelinitial oder sie schreiben gar ihren Namen aus und schwups, wieder schließt die Stringsuche relevante Ergebnisse aus.

    Immerhin kann man mit „Vorname * Nachname“ die Mittelinitial-Menschen finden, egal ob der Name ausgeschrieben, abgekürzt oder falsch geschrieben ist … Achtung: Treffer die den Namen ohne Mittelinitiale enthalten, werden dann nicht gefunden.

    Besser also folgendes in den Suchmaschinen-Schlitz schicken:

    "Vorname Nachname" OR "Nachname Vorname" OR "Vorname * Nachname"

    („Nachname Vorname *“ entfällt, da es die gleichen Ergebnisse liefert wie „Nachname Vorname“).

    Was lehrt uns das? Bei seltenen Namen kann getrost auf die Anführungszeichen verzichtet werden, bei häufigeren Namen muss man sorgfältig mögliche Variationen abarbeiten – wenn es denn darum geht, möglichst viel zu erschliessen.

    Dazu müsste dann die Suchzeile von oben in möglicherweise mehreren Durchgängen um denkbare Schreibfehler variiert werden. Etwa so:

    "Vorname Nachnahme" OR "Nachnahme Vorname" OR "Vorname * Nachnahme"

    Hier bei Journalismus & Recherche das ausführliche Handout zur Personensuche anhand eines Beispiels .

  • Journalismus & Recherche » Übungen und Material dazu

    Hier werden von Zeit zu Zeit Rechercheaufgaben für Seminare sowie deren Lösungen online gestellt. Die Lösungen fürdie Klausuren an Hochschulen finden sich hier nicht.

    Finden Sie alle Bundestagsabgeordneten, die „Funktionen in Unternehmen“ ausüben!
    Google Site-Suche am Beispiel Bundestagsabgeordnete mit „Funktionen in Unternehmen“

    Excel material

    Crime statistics
    crime statistics

    inhabitants
    inhabitants schleswig Holstein

    fuel consumption data
    Kopie von ORIGINAL_2010_09_08_EcoTest_Liste_CO2-Hersteller (1)

  • Journalismus & Recherche » Namenssuche

    Googlen können wir alle und Namen auf diese Weise zu „recherchieren“ ist doch kinderleicht.

    Weit gefehlt, vor allem wenn es darum gehen soll, sehr umfangreich oder – soweit möglich – vollständig zu suchen.

    Die drei häufigsten Fehler:

    1. Namen werden falsch geschrieben, auch in ansonsten seriösen Quellen.
    2. Nicht nur in Ergebnislisten von Sportvereinen oder Abiturprüfungen wird der Vorname nach dem Nachnamen aufgeführt, daher schließt die String-Suche (in Anführungszeichen) mit „Vorname Nachname“ solche Ergebnisse aus.
    3. Menschen mit einem zweiten Vornamen sind unberechenbar, ich verweise nur auf Henryk Mittelinitial Broder. Mal schreiben sie sich mit mal ohne Mittelinitial oder sie schreiben gar ihren Namen aus und schwups, wieder schließt die Stringsuche relevante Ergebnisse aus.

    Immerhin kann man mit „Vorname * Nachname“ die Mittelinitial-Menschen finden, egal ob der Name ausgeschrieben, abgekürzt oder falsch geschrieben ist … Achtung: Treffer die den Namen ohne Mittelinitiale enthalten, werden dann nicht gefunden.

    Besser also folgendes in den Suchmaschinen-Schlitz schicken:

    "Vorname Nachname" OR "Nachname Vorname" OR "Vorname * Nachname"

    („Nachname Vorname *“ entfällt, da es die gleichen Ergebnisse liefert wie „Nachname Vorname“).

    Was lehrt uns das? Bei seltenen Namen kann getrost auf die Anführungszeichen verzichtet werden, bei häufigeren Namen muss man sorgfältig mögliche Variationen abarbeiten – wenn es denn darum geht, möglichst viel zu erschliessen.

    Dazu müsste dann die Suchzeile von oben in möglicherweise mehreren Durchgängen um denkbare Schreibfehler variiert werden. Etwa so:

    "Vorname Nachnahme" OR "Nachnahme Vorname" OR "Vorname * Nachnahme"

    Hier bei Journalismus & Recherche das ausführliche Handout zur Personensuche anhand eines Beispiels .

  • Journalismus & Recherche » Ego-Googlen

    Googlen können wir alle und Namen auf diese Weise zu „recherchieren“ ist doch kinderleicht.

    Weit gefehlt, vor allem wenn es darum gehen soll, sehr umfangreich oder – soweit möglich – vollständig zu suchen.

    Die drei häufigsten Fehler:

    1. Namen werden falsch geschrieben, auch in ansonsten seriösen Quellen.
    2. Nicht nur in Ergebnislisten von Sportvereinen oder Abiturprüfungen wird der Vorname nach dem Nachnamen aufgeführt, daher schließt die String-Suche (in Anführungszeichen) mit „Vorname Nachname“ solche Ergebnisse aus.
    3. Menschen mit einem zweiten Vornamen sind unberechenbar, ich verweise nur auf Henryk Mittelinitial Broder. Mal schreiben sie sich mit mal ohne Mittelinitial oder sie schreiben gar ihren Namen aus und schwups, wieder schließt die Stringsuche relevante Ergebnisse aus.

    Immerhin kann man mit „Vorname * Nachname“ die Mittelinitial-Menschen finden, egal ob der Name ausgeschrieben, abgekürzt oder falsch geschrieben ist … Achtung: Treffer die den Namen ohne Mittelinitiale enthalten, werden dann nicht gefunden.

    Besser also folgendes in den Suchmaschinen-Schlitz schicken:

    "Vorname Nachname" OR "Nachname Vorname" OR "Vorname * Nachname"

    („Nachname Vorname *“ entfällt, da es die gleichen Ergebnisse liefert wie „Nachname Vorname“).

    Was lehrt uns das? Bei seltenen Namen kann getrost auf die Anführungszeichen verzichtet werden, bei häufigeren Namen muss man sorgfältig mögliche Variationen abarbeiten – wenn es denn darum geht, möglichst viel zu erschliessen.

    Dazu müsste dann die Suchzeile von oben in möglicherweise mehreren Durchgängen um denkbare Schreibfehler variiert werden. Etwa so:

    "Vorname Nachnahme" OR "Nachnahme Vorname" OR "Vorname * Nachnahme"

    Hier bei Journalismus & Recherche das ausführliche Handout zur Personensuche anhand eines Beispiels .

  • Journalismus & Recherche » Testpage F&A-Seiten ausschließen

    Ausgeschlossen sind derzeit folgende Seiten: wer-weiss-was.de/ wernichtfragt.de/ wer-kennt-wen.de/ webnews.de/ tty1.net studivz.net/ stayfriends.de/ sportlerfrage.net/ science-shop.de schuelervz.net/ rtl.de/ reisefrage.net/ ratgeberzentrale.de qype.com/ quansr.de/ produktfrage.net/ preisgenau.de pointoo.de/ pixel-partisan.de/ panfu.de/ onmeda.de/ online-artikel.de/ oneview.de/ netdoktor.de/ myvideo.de/ my-hammer.de/ motor-talk.de/ motorradfrage.net/ mister-wong.de/ meinvz.net/ matheboard.de/ mamiweb.de/ lovelybooks.de/ locr.com/ kwick.de/ kurzefrage.de/ kostenlos.de/ korrekturen.de jappy.de/ instructables.com idealo.de/ hostloco.com/ hitflip.de/ hiogi.de/ helpster.de/ guter-rat.de/ gutefrage.net/login gutefrage.net/fragen/neue/1 gutefrage.net/frage/ist-gutefrage-net-kostenlos gutefrage.net/forum groops.de/ grafiker.de/ gofeminin.de/ gesundheit.de/ frag-vati.de/ fragr.de frag-mutti.de/ fragen-stellen.com/ fragenohneantwort.de fragenking.de/ fragen.de/ frage.net/ finanznachrichten.de/ finanzfrage.net/ fem.com/ expertenseite.de/ experteer.de/ erento.com einegutefrage.de/ edelight.de/ ebrosia.de/ doublequick.de docinsider.de/ die-antwort-auf-alle-fragen.de/ dasportfolio.com cosmiq.de/ clipfish.de/ ciao.de/ chefkoch.de/ bzga.de/ brainr.de/ autofrage.net/ antworten.de/

    123recht.net/

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Metadatenmanifest des BVPA

    Der Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA) fordert seit Kurzem * den Erhalt der Metadaten in Fotos. Dem Verband geht es dabei um die Interessen der Urheber und Rechteinhaber, denn es würden „Bilder ohne Quellenangabe zum Spielball für jedermann, zum vermeindtlich rechtefreien Illustrationsobjekt, zum anonymen Content, dessen sich jeder bedienen zu können meint.“
    Der BVPA nennt nach einer Stichprobenanalyse „den Anteil der Fotos von Bildagenturen, die ohne die original Metadaten veröffentlicht werden, allein auf deutschen Zeitungsseiten auf ca. 75%.“

    Entsprechend fordert der BVPA in einem „Metadatenmanifest“, die Metadaten bei digitaler Veröffentlichung zu erhalten.

    Schön und gut.
    Rechercheure, die sich auch auf die Analyse von Metadaten verstehen, werden das begrüßen. Allerdings scheint es mir wenig wahrscheinlich, dass auf 75% der deutschen Zeitungsseiten die Online-Redakteure damit befasst sind, Metadaten aus Bildern zu löschen. Deren Fehlen hat andere Ursachen, vermute ich mal.

    *): Wie wäre es mit schlichter Gedankenlosigkeit? Immerhin publiziert der BVPA sein Metadatenmanifest ohne Datumsangabe, und die die angebotenen „Protect Metadata-Logos zur Verwendung für Unterstützer“ sind von Metadaten frei.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Kein Eintrag zum IFG

    Gerne hätten wir hier in aller Ausführlichkeit darüber berichtet, was die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP zum IFG geantwortet hat. Denn geantwortet hat sie, nur was wissen wir noch nicht. Der Bundestag verlinkt zwar die Antwort in der dazugehörigen Pressemitteilung vom 19. (!) Juli, doch der Link endet auf einer toten Seite, auf der einmal das Dokument hinterlegt werden soll. Kein Einzelfall – wie die frei zugängliche Liste aller fehlenden Bundestagsdrucksachen auf bundestag.de zeigt.

    Die Pressestelle des Bundestages hat uns am 20. Juli schon versprochen, das Dokument in Kürze online zu stellen. Doch bis heute ist noch nichts passiert. Schade.

    Nachtrag 7. August: Die Antwort der Bundesregierung ist mittlerweile online. Das ist irgendwann zwischen dem 3. und dem 7. August geschehen, also mehr als zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Pressemitteilung. Neben einer umfassenden Rechtfertigung der Nicht-Herausgabe der Toll-Collect-Verträge enthält die Antwort u.a. eine Statistik der bisher eingegangenen Anträge. Auswertung folgt sobald wir das Bild ohne Abtippen in eine Tabelle zurückgewandelt haben.

    Nachtrag 9. August: Heise online hat wohl genauso auf die Veröffentlichung gewartet und hat jetzt eine ausführliche Meldung mit Schwerpunkt auf die Argumentatio zur Nichtherausgabe der Toll-Collect-Verträge.

    Tags: Informationsfreiheitsgesetz, Regierungsinformationen

  • Journalismus & Recherche » Personensuche

    Googlen können wir alle und Namen auf diese Weise zu „recherchieren“ ist doch kinderleicht.

    Weit gefehlt, vor allem wenn es darum gehen soll, sehr umfangreich oder – soweit möglich – vollständig zu suchen.

    Die drei häufigsten Fehler:

    1. Namen werden falsch geschrieben, auch in ansonsten seriösen Quellen.
    2. Nicht nur in Ergebnislisten von Sportvereinen oder Abiturprüfungen wird der Vorname nach dem Nachnamen aufgeführt, daher schließt die String-Suche (in Anführungszeichen) mit „Vorname Nachname“ solche Ergebnisse aus.
    3. Menschen mit einem zweiten Vornamen sind unberechenbar, ich verweise nur auf Henryk Mittelinitial Broder. Mal schreiben sie sich mit mal ohne Mittelinitial oder sie schreiben gar ihren Namen aus und schwups, wieder schließt die Stringsuche relevante Ergebnisse aus.

    Immerhin kann man mit „Vorname * Nachname“ die Mittelinitial-Menschen finden, egal ob der Name ausgeschrieben, abgekürzt oder falsch geschrieben ist … Achtung: Treffer die den Namen ohne Mittelinitiale enthalten, werden dann nicht gefunden.

    Besser also folgendes in den Suchmaschinen-Schlitz schicken:

    "Vorname Nachname" OR "Nachname Vorname" OR "Vorname * Nachname"

    („Nachname Vorname *“ entfällt, da es die gleichen Ergebnisse liefert wie „Nachname Vorname“).

    Was lehrt uns das? Bei seltenen Namen kann getrost auf die Anführungszeichen verzichtet werden, bei häufigeren Namen muss man sorgfältig mögliche Variationen abarbeiten – wenn es denn darum geht, möglichst viel zu erschliessen.

    Dazu müsste dann die Suchzeile von oben in möglicherweise mehreren Durchgängen um denkbare Schreibfehler variiert werden. Etwa so:

    "Vorname Nachnahme" OR "Nachnahme Vorname" OR "Vorname * Nachnahme"

    Hier bei Journalismus & Recherche das ausführliche Handout zur Personensuche anhand eines Beispiels .