Kategorie: Allgemein

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Gefragt: ask.com

    Ein lesenswertes Interview mit dem Laborleiter der Suchmaschine ask.com, Antonio Gulli, hat die Technology Review online: „Das wichtigste sind die ersten zehn Treffer“.

    Schon im März stand in der TR, welche Rolle ask.com beim Suchen ohne Googlen zukünftig spielen könnte.

    Tags: Ask.com, Google, Internet, Suche, Suchmaschine, Technology Review, TR, Web

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » „Immer den unbequemen Weg gehen!“ – Quellenprüfung bei dpa

    Stefan Niggemeier, der augenscheinlich gut verdrahtet ist, zitiert aus einer dpa-internen Mitteilung, in der sich dpa-CR Wolfgang Büchner mit der Quellenprüfung auseinandersetzt. Sehr lesenswert sind die Checklisten 6.) welche Mitteilungen geprüft werden müssen und 7.) Check-Verfahren.

    Klare Ansage bei dpa: Lieber spät als falsch

    Tags: dpa, Quellenprüfung

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Unterschreiben für ein Lobbyisten-Register

    LobbyControl appelliert an den Bundestag, ein verpflichtendes Lobbyisten-Register einzurichten und bittet dafür um Unterstützung: Appell: Lobbyisten zu Transparenz verpflichten!

    Unterzeichnen kann man per Web-Formular, danach kommt per E-Mail ein Bestaetigungs-Link.

    Den Aufruf Lobbyisten zu Transparenz verpflichten! Ein Lobbyistenregister für Berlin gibt’s als PDF (5 S., 175 KB)

  • Journalismus & Recherche » Hintergrundgespräch

    Eine schöne Zusammenfassung der Studie „Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?“ (komplett abrufbar als PDF, 700 KB), von Leif Kramp und Stephan Weichert (herausgegeben vom Netzwerk Recherche) gibt es auf der Schweizer Seite medienheft.ch:

    Von Kanzlermachern und Politikberatern – Oder wer die politische Agenda bestimmt – Stephan Weichert und Leif Kramp.

    Ein Auszug:

    Die Recherchesituation der Hauptstadtjournalisten ist von einer starken Ambivalenz geprägt, die sich aus dem Zusammenspiel von Nähe und Distanz, Ausnutzen und Anfreunden ergibt. Hinzu kommen zuweilen auch Wissenslücken in Bezug auf die Sachthemen und das jeweilige Gegenüber. Die für den Recherchejournalismus zentrale Frage, warum in Berlin so wenig bzw. so mangelhaft recherchiert wird, lässt sich auf Grundlage der Befragung zwar nicht eindeutig beantworten. Die Befunde legen allerdings die Vermutungen nahe, dass (1) aktualitätsgebundene Redaktionen generell weniger recherchieren, (2) die Zentralredaktionen eine umfassende Recherche gar nicht unbedingt erwarten, (3) Recherchen – im ökonomischen und ideellen Sinn – nicht (mehr) angemessen honoriert werden und (4) generell nach einem „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Prinzip gehandelt wird: Bei einer kritischen Berichterstattung könnten wertvolle Recherchequellen für immer versiegen, umgekehrt könnten publizistische Liebesdienereien und ein Hinwegsehen über Missstände einen dauerhaften Zugang zu Exklusivinformationen garantieren.

  • Journalismus & Recherche » Berliner Republik

    Eine schöne Zusammenfassung der Studie „Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?“ (komplett abrufbar als PDF, 700 KB), von Leif Kramp und Stephan Weichert (herausgegeben vom Netzwerk Recherche) gibt es auf der Schweizer Seite medienheft.ch:

    Von Kanzlermachern und Politikberatern – Oder wer die politische Agenda bestimmt – Stephan Weichert und Leif Kramp.

    Ein Auszug:

    Die Recherchesituation der Hauptstadtjournalisten ist von einer starken Ambivalenz geprägt, die sich aus dem Zusammenspiel von Nähe und Distanz, Ausnutzen und Anfreunden ergibt. Hinzu kommen zuweilen auch Wissenslücken in Bezug auf die Sachthemen und das jeweilige Gegenüber. Die für den Recherchejournalismus zentrale Frage, warum in Berlin so wenig bzw. so mangelhaft recherchiert wird, lässt sich auf Grundlage der Befragung zwar nicht eindeutig beantworten. Die Befunde legen allerdings die Vermutungen nahe, dass (1) aktualitätsgebundene Redaktionen generell weniger recherchieren, (2) die Zentralredaktionen eine umfassende Recherche gar nicht unbedingt erwarten, (3) Recherchen – im ökonomischen und ideellen Sinn – nicht (mehr) angemessen honoriert werden und (4) generell nach einem „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Prinzip gehandelt wird: Bei einer kritischen Berichterstattung könnten wertvolle Recherchequellen für immer versiegen, umgekehrt könnten publizistische Liebesdienereien und ein Hinwegsehen über Missstände einen dauerhaften Zugang zu Exklusivinformationen garantieren.

  • Journalismus & Recherche » unterhaltungsindustrie

    Das US-Technikmagazin Ars Technica, hierzulande fast nur Nerds bekannt, hat eine fantastische Recherchere zu den Behauptungen von US-Regierung und Unterhaltungsindustrie, durch „Piraterie“ (also in dem Fall nicht die echte, die vor der Küste Somalias stattfindet, sondern die von Musik etc.) gingen der US-Wirtschaft 250 Milliarden US-Dollar und 750.000 Arbeitsplätze verloren.

    Ein Lehrstück – über die Unterhaltungsindustrie und Lobbying, vor allem aber über Zahlen, die dadurch, dass sie beständig wiederholt werden (vor allem auch in den Medien), nicht richtiger und zuverlässiger werden. Und ziemlich sicher austauschbar, was das Thema angeht. Irgendwann werde ich so etwas auch für Deutschland machen. Wenn ich mal Zeit habe 😉

    750,000 lost jobs? The dodgy digits behind the war on piracy

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Data Harvest Konferenz in Brüssel

    Data Harvest Konferenz in Brüssel von Sonntag bis Dienstag, 6. bis 8. Mai 2012 in Brüssel, Erasmushogeschool, 70 Zespenningenstraat.

    Journalismfund.eu, Wobbing.eu und Farmsubsidy.org laden zur „Data Harvest“ Konferenz. Sie bietet Journalisten und Programmierern aus Europa beste Gelegenheiten grenzüberschreitend Kontakte zu knüpfen, sich zu vernetzen, das eigene Wissen zu mehren und auch konkrete Projekte voran zu bringen.

    Themenschwerpunkte sind Informationsfreiheitsgesetze und wie man an Daten kommt („Wobbing“), wie man die Daten verarbeitet und visualisiert („Journo Lab“), zudem werden erfahrene Journalisten Werkzeuge und Methoden in praktischen Workshops vorstellen. Ebenso werden die neuen Datenschätze von Farmsubsidy und deren Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt.
    Referenten sind u.a. Brigitte Alfter, Helena Bengtson, Stefan Candea, Christina Elmer, Thommy Kaas, Nils Mulvad und Paul Myers.

    Teilnahmegebühr:
    70,- Euro (für die Konferenz und zwei Mittagessen (Montag und Dienstag), zu überweisen an IBAN: BE17 7330 5268 9521 / SWIFT-BIC: KREDBEBB / KBC Bank).

    Anmeldungen bis zum 27. April an:
    administration@journalismfund.eu – Bewerbungsschluss ist der 27. April!

    Detailinformationen, Programm und Liste vorgeschlagener Hotels:
    http://www.wobbing.eu/news/data-harvest-conference-2012 .

    Tags: Brüssel, CAR, Data Harvest, Informationsfreiheitsgesetz, Konferenz, Veranstaltung

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Informationsfreiheit in der Schweiz

    Wie das Nodus-Weblog meldet, ist seit dem 01.07. in der Schweiz auf Bundesebene das Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (BGÖ) und dessen Verordnung VBGÖ in Kraft. (Ich dachte immer, Deutschland wäre das Schlußlicht…)

    Ähnlich wie in Deutschland flankieren Bürgerrechtsorganisationen die Umsetzung des Gesetzes: das Projekt befreite-dokumente.ch ist initiiert vom Chaostreff Zürich und von Trash.net. Es wird amtliche Dokumente kostenlos anbieten und Kräfte bündeln, solche anzufordern.

    (gefunden bei netzpolitik.org.)

    [AUde]

    Tags: Informationsfreiheitsgesetz

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Geschäftsbeziehungen zwischen Suchmaschinen

    Angeregt durch Marcus’ Beitrag und die bei ihm erwähnte Präsentation von Dirk Lewandowski ein Hinweis. Lewandowski verwendet zwei Grafiken, die ich auch schon mal in einem Newsletter (#03-6) erwähnt hatte: Das Beziehungsgeflecht der Suchmaschinen aus der Suchfibel von Stefan Karzauninkat, der diese schöne Übersicht leider nicht mehr pflegt, denn der Informationsstand ist vom 17.12.2004. Anders Bruce Clay, der sein Search Engine Relationship Chart fein aktuell hält. Besonders schön: Klickt man in der Flash-Präsentation auf eine der Suchmaschinen, kommt man auf eine Zusammenstellung von Unternehmensinformationen.

    Clay hat übrigens noch ein weiteres Chart als PDF, aus dem hervorgeht, woher die SEs die „Business Data“ und die „Mapping Data“ beziehen (PDF, 1 S., 283 KB).

    Tags: Google, Internetsuche, Suche, Suchfibel, Suchmaschine, WWW, Yahoo

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Tolles Werkzeug zur Dokumentation: Pearl Crescent Page Saver

    Kollege Ude hat sie in seinem lesenswerten Artikel im „Journalist“ zu Plagiaten bereits erwähnt, aber noch nicht hier im Blog. Daher der Hinweis auf Pearl Crescent Page Saver, eine Firefox-Erweiterung, die es erlaubt, nicht nur vom  sichtbaren Teil einer Webseite einen Screenshot zu erstellen, sondern von der kompletten. Sehr hilfreich bei der Dokumentation von Web-Fundstellen,was ja bekanntlich auch ab und an zur Recherche gehört.