Kategorie: Allgemein

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Viel Geld zu vergeben

    Eben gefunden im frisch erschienen Newsletter des Netzwerks Recherche: Das Magazin Neon, Ableger des Stern (für Leser unter 40 …), vergibt ein Recherchestipendium über 10.000 Euro.

    Bis zum 15. August 2008 können sich Journalisten unter 40 Jahren bei Neon um ein Recherche-Stipendium bewerben. Die fünf besten Exposés sollen mit je 10.000 Euro gefördert werden, die fertigen Geschichten erscheinen – soweit thematisch passend – exklusiv in Neon . Über die Vergabe entscheiden die, die auch sonst über den Inhalt des Blattes entscheiden: die Neon-Chefredakteure Timm Klotzek und Michael Ebert sowie die Neon-Herausgeber und Stern-Chefredakteure Thomas Osterkorn und Andreas Petzold.

    Mehr Infos zum Recherchestipendium bei Neon.

    Tags: Förderung, Neon, Recherche, Recherchestipendium, Stern, Stipendium

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » NR-Jahrestreffen 2008: Programmübersicht des Panels „Recherche Online“

    Wie angekündigt, sollen alle Beiträge zum Panel „Recherche online“, die auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche e.V. am 13./14. Juni 2008 im Hamburg gehalten wurden, in diesem kleinen Weblog dokumentiert werden. Hier die Programmübersicht, die Links auf die einzelnen Postings werden nachgetragen.

    nr Jahrestreffen 2008, Programmübersicht des Panel „Recherche Online“

    Freitag, 13. Juni 2008

    11:00 Uhr
    Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung & Co. – Recht und Gesetz sind nicht immer dasselbe
    Rechtsanwalt Dr. Jan K. Köcher (DFN-CERT)

    12:00 Uhr
    Digitaler Informantenschutz
    Matthias Spielkamp, Jürgen Sell, Autoren Journalismus & Recherche

    13:00 Uhr
    Google für Einsteiger
    Jan-Michael Ihl, Autor Journalismus & Recherche

    14:00 Uhr
    Hey, hey Wiki – Wissensmanagement für Journalisten
    Anton Simons (Redakteur der Rhein-Zeitung, Koblenz)

    15:00 Uhr
    Unsichtbares sichtbar und kommunizierbar machen: zur Visualisierung komplexer Netzwerke.
    PD Dr. Lothar Krempel (Max-Planck Institut für Gesellschaftsforschung MPIfG, Köln)

    16:00 Uhr
    Deutschlands erste CAR-Redaktion
    Bernd Matthies, RegioData

    17:00 Uhr
    CAR & Statistik –Wie finde ich statistische Daten für mein Thema?
    Sebastian Moericke-Kreutz, dpa-RegioData, Autor Journalismus & Recherche

    18:00 Uhr
    www.journascience.org: ein Informationsportal als innovative Kooperation zwischen Wissenschaft und Journalismus
    Prof. Dr. Gisela Losseff-Tillmanns, FH Düsseldorf

    Sonnabend, 14. Juni 2008

    11:00 Uhr
    Entenjagd – Quellenprüfung als Minimalkanon der Online-Recherche .
    Albrecht Ude (freier Journalist)

    12:00 Uhr
    Social Network Analysis für Journalisten
    Haiko Lietz

    13:00 Uhr
    Google für Fortgeschrittene
    Markus Lindemann, Autor Journalismus & Recherche

    14:00 Uhr
    Suchmaschinenoptimierung als journalistischer Erfolgsfaktor
    Peter Schink (Blogger, Journalist, Webworker, Welt Online)

    15:00 Uhr
    Alternativen zu Google
    Dirk Lewandowski, Hochschule für angewandte Wissenschaften

    16:00 Uhr
    Hinter den Kulissen: Einblicke in die Suchmaschinen-Werkstatt
    Dr. Wolfgang Sander-Beuermann (Geschäftsführer SuMa-eV, Leiter Suchmaschinenlabor)

    17:00 Uhr
    RSS-Feeds: Die Informationsflut kanalisieren
    Christina Elmer, dpa-RegioData

    Tags: Hamburg, Jahreskonferenz, Jahreskonferenz 2008, Netzwerk Recherche, Programm

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Journalismus & Recherche bei der Jahrestagung des Netzwerk Recherche

    Obwohl das netzwerk recherche zweifelsohne nicht internetaffin, sondern fast schon als technophob zu bezeichnen ist, gibt es dort seit Jahren eine Nischenveranstaltung, die sich computergestützten Recherchemethoden widmet. Journalismus & Recherche ist letztlich nichts anderes als das Blog hinter den Machern der CAR-Workshops.

    Die Präsentationen, die auf der Tagung gehalten wurden, finden Sie hier online, so auch die Präsentationen der Jahrestagung am vergangenen Wochenende in Hamburg.

    Tags: 2008, CAR, Hamburg, Jahreskonferenz, Jahreskonferenz 2008, Netzwerk Recherche

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Fragen nach WhatsApp

    Wem seine Privatsphäre wichtig ist, dem helfen fünf Fragen, um Angebote im Web zu beurteilen – einerlei, ob soziale Netze, Suchmaschinen oder was immer:

    1. Wo ist der Sitz der Firma, also: welches Recht gilt dort? Um das herauszubekommen, reicht ein Blick ins Impressum.
    2. Wo stehen die Server der Firma: wohin werden die Daten übermittelt und verarbeitet? Das sollte die Firma eigentlich selbst publizieren. Mit dem Addon WorldIP für den Webbrowser Firefox kann man die Frage selbst beantworten.
      Diese ersten beiden Fragen sind wichtig, weil Geheimdienste üblicherweise an Daten herankommen, die sich in ihrem Hoheitsgebiet befinden. Im Falle der USA gibt es die so genannten „Security Letters“, mit den Firmen zur Öffnung ihrer Daten und Verschlüsselungen gezwungen werden. Und darüber dürfen die nicht mal mit ihren Anwälten frei sprechen. Am 8. August 2013 löschte der E-Mail-Dienstleister Lavabit lieber alle Daten seiner Kunden, als der US-Regierung Zugriff zu gewähren. Lavabit-Gründer Ladar Levison dazu „Solange es keine klaren Aktionen des Kongresses oder der Justiz gibt, kann ich nur jedem dringend davon abraten, private Daten einem Unternehmen anzuvertrauen, das direkte physische Verbindungen zu den Vereinigten Staaten hat.“
    3. Wem gehört die Firma, welche Rechtsform hat sie und wer ist daran beteiligt? Diese Frage kann man oft mithilfe der englischen Wikipedia beantworten.
    4. Wie werden die Daten übermittelt: kann man die Dienste der Firma mit dem verschlüsselten Protokoll HTTPS via Secure Socket Layer (SSL) abrufen? Wenn das geht, ist nämlich das Ablauschen der Daten während der Übermittlung schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Das Addon HTTPS Everywhere von der Electronic Frontier Foundation leistet hier gute Dienste. Es versucht, jede Verbindung im WWW via HTTPS aufzubauen.
    5. Welche Daten sammelt die Firma? Hier ist man – leider – wohl oder übel auf die Selbstaussagen in der „Privacy Policy“ angewiesen. Es sei denn, die Firma lässt das extern prüfen („zertifizieren“), was allerdings mit Kosten verbunden ist, die gerade kleinere Anbieter scheuen.

    Nach dem Kauf von WhatsApp durch Facebook kommt noch eine weitere Frage dazu:
    Was passiert mit meinen Daten bei einem Kauf der Firma? (Oder einer Insolvenz?) Und darauf gibt es gar keine Antwort.

    Tags: Datenschutz, Privacy, Security, Sicherheit

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Digitale Zeitungsarchive

    Die FAZ hat eine Linkliste zu digitalen Zeitungsarchiven veröffentlicht, denn:

    Alte Zeitungen sind das beste Archiv des Alltags, das wir haben. In vielen Blättern, die zum Teil mehr als 200 Jahre alt sind, kann man online stöbern. Unsere Linksammlung zeigt die besten Adressen im Netz.

    Eine dankenswerte Aufgabe. Ergänzen möchte ich zwei Informationen, weil ich oft genug in Seminaren erfahre, dass sie nicht bekannt sind: Das Archiv des Spiegels ist inzwischen im Volltext bis zurück zur ersten Ausgabe durchsuchbar – kostenlos. Und wenn man mal auf einen Artikel in der FAZ stößt, der angeblich nur im kostenpflichtigen Archiv vorhanden ist (man suche z.B. nach „Reto Hilty“), sollte man erstmal mit Googles Site-Funktion suchen, bevor man’s glaubt (geht auch bei Yahoo über die erweiterte Suche oder bei Bing mit der Site-Funktion).

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Journalisten unter Druck: die Fälle Petra Reski und Jens Weinreich

    Felix Zimmermann ist Vorstandsmitglied des neuen Vereins Freischreiber, dem es darum geht, die Arbeitssituation freier Journalisten zu verbessern (Disclosure: ich war beim Gründungskongress dabei und werde dem Verein auch beitreten, sobald das möglich ist). Nun hat Zimmermann im Freischreiber-Forum darüber berichtet, wie auf Petra Reski und Jens Weinreich Druck ausgeübt wird. Es geht ihm darum deutlich zu machen, dass freie Journalisten eine besondere Solidarität brauchen, da sie „ungeschützt“ arbeiten. Das sehe ich genauso, aber die Fälle sind natürlich auch für alle anderen Journalisten / Rechercheure interessant. Daher veröffentlichen wir hier Zimmermanns Text als Gastbeitrag.

    Zwei Fälle, auf die Freischreiber aufmerksam machen will

    Zu den Zielen dieses neuen Verbandes gehört auch, jedem einzelnen freien Journalisten den Rücken zu stärken. Deshalb wollen wir an dieser Stelle auf die Situation zweier Kollegen aufmerksam machen, die durch ihre Arbeit in Schwierigkeiten geraten sind. Zum einen geht es um Petra Reski, freie Journalistin in Venedig und Mitglied im „Autoren-Reporter“-Netzwerk: Anfang September ist ihr Buch Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern (Verlag Droemer) erschienen. Sie berichtet darin auch über die Verstrickung der Mafia in Deutschland – die ihrer Schilderung nach viel enger geknüpft ist, als sich das die Öffentlichkeit hierzulande vorzustellen vermag.

    Petra Reski und die Mafia

    Dem deutschen Gastwirt Rolf Milser aus Duisburg und seinem aus dem kalabrischen San Luca stammenden Geschäftspartner Antonio Pelle missfällt es, was Reski über die Präsenz der kalabrischen ’Ndrangheta in Deutschland schreibt.  Deshalb haben sie am 5. November vor dem Landgericht Duisburg eine einstweilige Verfügung gegen das Buch beantragt. Wolfgang Michal, Mitglied des Freischreiber-Vorstands und wie Reski des „Autoren-Reporter“-Netzwerks, hat darüber im „Autoren-Reporter“-Blog berichtet.

    Kürzlich war Petra Reski mit ihrem Buch auf Lesereise in Deutschland und Österreich unterwegs. Am 14. November drückte ihr unmittelbar vor der Lesung in einer Buchhandlung in Erfurt eine Gerichtsvollzieherin eine weitere einstweilige Verfügung in die Hand.

    Nach einem Beschluss des Landgerichts München müssen Passagen des Buches geschwärzt werden. Der italienische Gastronom Spartaco Pitanti, der unter anderem in Erfurt mehrere Jahre ein Restaurant betrieb, fühlt sich zu Unrecht in die Nähe der Mafia gerückt. Während der Lesung wurde Reski nicht nur als Mafiosa beschimpft, sondern musste auch ein vergiftetes Kompliment entgegennehmen: Ein Zuhörer wiederholte mehrfach: „Ich bewundere Ihren Mut – aber warum vergreifen Sie sich an ehrbaren Gastronomen wie Antonio Pelle und Spartaco Pitanti“ – was die Autorin als eindeutige Drohung empfand.

    Die Einschüchterungsversuche, die Beschimpfungen, die einstweiligen? Verfügungen gegen ihr Buch – das alles sorgt Petra Reski sehr. Sie sorgt sich, weil die Mafia Deutschland als Rückzugsraum betrachtet, in dem sie ungestört operieren kann. Die Mafia gilt hier als süditalienische Folklore. Ein Eindruck, den ihre Protagonisten gerne aufrecht erhalten wollen. Sie wollen verhindern, dass zu viel über die Verstrickungen der Mafia in Deutschland bekannt wird.

    In Italien dagegen hat niemand etwas dagegen unternommen, als renommierte Zeitungen über Pelle und Pitanti schrieben. Petra Reskis Lesereise ging am 21. November in Wien unter Polizeischutz zu Ende, sie ist jetzt wieder zu Hause in Venedig. Sie sagt, in der derzeitigen Lage schütze sie jede Art von Öffentlichkeit. Deshalb haben wir uns nach Rücksprache mit ihr entschlossen, auf ihren Fall hinzuweisen.

    Jens Weinreich und der DFB

    Außerdem geht es um den freien Sportjournalisten Jens Weinreich, der mit einem anderem mächtigen Gegner kämpfen muss: dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Fall ist in Stefan Niggemeiers Blog und im Direkten Freistoß ausführlich dokumentiert, Jens Weinreich schreibt auch selbst dazu. Man braucht an der einen oder anderen Stelle viel Geduld, wenn man diesen Streit von Anfang bis Ende verfolgen will, in dem sich der DFB gegenüber Weinreich in ein Gestrüpp aus Diffamierungen, Widersprüchen und womöglich Lügen verirrte.

    Weinreich, mit dem Wächterpreis ausgezeichnet und lange Jahre Sportressort-Leiter der Berliner Zeitung, ist ein Experte, wenn es um sportpolitische Themen (DFB, Olympia etc.) geht. Vieles, was er schreibt, gefällt dem DFB nicht. Aber was der DFB – und insbesondere dessen Präsident Theo Zwanziger – gegen ihn unternimmt, könnte Weinreich in seiner beruflichen Existenz auf Dauer beschädigen. Deshalb verdient auch dieser Fall unsere Aufmerksamkeit.

    Wir als freie Journalisten sollten uns für diese Fälle interessieren, denn es geht um zwei unserer Kollegen, die engagiert ihrer Arbeit nachgehen und deshalb Probleme bekommen. Da ist Solidarität gefragt. Zum Schutz für uns alle, die wir diesen Beruf als Freie ausüben.

    Felix Zimmermann

    Tags: Antonio Pelle, Autoren-Reporter-Netzwerk, Deutscher Fußballbund, DFB, Felix Zimmermann, Freischreiber, jens weinreich, mafia, Mafia. Von Paten Pizzerien und falschen Priestern, petra reski, Rolf Milser, Spartaco Pitanti, Theo Zwanziger, Wolfgang Michal, ’Ndranghet

  • Journalismus & Recherche » URI

    Sunday, May 21st, 2006

    Henk demonstriert einige Methoden, mit deren Hilfe man einschätzen kann, wie zuverlässig die Informationen auf einer Website sind. Schönes Beispiel: Welchen biografischen Informationen über Martin Luther King kann man trauen? Er zeigt erstmal nur die Web-Adressen (URLs) der Seiten:

    • martinlutherking.org
    • martinlutherking.tk
    • 213.198.79.178/members9/~melski/martinlutherking.htm
    • www.psd267.wednet.edu/~kfranz/SocialStudies/MLKJr/martinlutherking.htm

    Die 213.198.79.178/etc.-Adresse ist unvollständig; wird nachgereicht, sobald Henk seine Präsentation schickt.

    (more…)

  • Journalismus & Recherche » Word

    Sunday, May 21st, 2006

    Henk demonstriert einige Methoden, mit deren Hilfe man einschätzen kann, wie zuverlässig die Informationen auf einer Website sind. Schönes Beispiel: Welchen biografischen Informationen über Martin Luther King kann man trauen? Er zeigt erstmal nur die Web-Adressen (URLs) der Seiten:

    • martinlutherking.org
    • martinlutherking.tk
    • 213.198.79.178/members9/~melski/martinlutherking.htm
    • www.psd267.wednet.edu/~kfranz/SocialStudies/MLKJr/martinlutherking.htm

    Die 213.198.79.178/etc.-Adresse ist unvollständig; wird nachgereicht, sobald Henk seine Präsentation schickt.

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    Friday, May 19th, 2006

    Dick arbeitet bei NRC Handelsblad, einer niederländischen Abendzeitung, und bei NRC Next, einem neuen Ableger davon, der sich an jüngere Leser richtet.

    Schon seit 1993 betreibt Dick CAR und für das Handelsblad viele kleiner und größere Projekte betreut. CAR ist für ihn ein Werkzeug, um journalistische Fragestellungen zu klären.
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  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Yahoo ab. Ask weg. Suchmaschinenmarkt wird enger

    Es wird enger auf dem Markt der großen Suchmaschinen. Yahoo tritt in Folge der „Search Alliance“ mit Microsoft faktisch ab. Die Suchmaschine wird Bing-Ergebnisse liefern. Sogar die Verzeichnisse werden, scheint’s, nicht überleben; gerade wurde das britisch-irische eingestellt. Wolfgang Bleh bringt es fein auf den Punkt: „Wenn man heute möglichst knapp beschreiben will, was Yahoo ist, dann heißt die Antwort: ‘Der größte ausländische Anteilseigner des chinesischen B2B-Handelsplatzes Alibaba’.”
    Jetzt meldet die Süddeutsche, dass auch Ask die Segel streicht.
    Bedenklich ist das schon. An großen Universalsuchmaschinen bleiben Google, Bing und Exalead. Bing kann – nicht nur wegen des miserablen Interface für die Limitatoren der erweiterten Suche – nicht wirklich überzeugen, Google ist mit über 90% Marktanteil bei der Websuche faktisch Monopolist.
    Dass das nicht so bleiben muss, darauf wies kürzlich Dr. Sander-Beuermann (SuMa e.V.) im DeutschlandRadio hin.
    Hoffentlich begreifen findige Entwickler, dass in der Suchmaschinentechnik noch Luft nach oben ist.

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Die Chicago Tribune und ihr CAR-Superscoop

    Wie Spiegel Online berichtet, hat die Chicago Tribune mehr als 2600 CIA-Agenten und Tarnfirmen aufgedeckt, indem sie frei zugängliche (im Sinne von „für jeden zugänglich“, nicht im Sinne von kostenlos) Informationen miteinander verknüpft hat. Die Artikel sind (nach kostenloser Registrierung) bei der Chicago Tribune abrufbar. Das sollte jetzt jeder schnell machen, der sich für das Thema interessiert, denn bald werden sie ins kostenpflichtige Archiv wandern. Wie die Tribune-Reporter genau vorgegangen sind, verraten sie nicht. Falls einer von uns Zeit findet, legen wir eine Analyse nach. Falls einer unserer Leser eine beisteuern möchte: Wir sind offen für Gastbeiträge.

    Tags: CAR, Chicago, Chicago Tribune, CIA, Data Mining, Geheimdienst, Scoop, USA