Kategorie: Allgemein

  • Journalismus & Recherche » Dick van Eijk

    Friday, May 19th, 2006

    Dick arbeitet bei NRC Handelsblad, einer niederländischen Abendzeitung, und bei NRC Next, einem neuen Ableger davon, der sich an jüngere Leser richtet.

    Schon seit 1993 betreibt Dick CAR und für das Handelsblad viele kleiner und größere Projekte betreut. CAR ist für ihn ein Werkzeug, um journalistische Fragestellungen zu klären.
    (more…)

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Social Network Analysis im journalistischen Einsatz

    Haiko Lietz hat jetzt die Folien seines Vortrags (PDF, Vorsicht: 4,4 MB) veröffentlicht, den er bei der CAR-Tagung an der Akademie für Publizistik gehalten hat (siehe auch den Eintrag zu seinem Vortrag bei recherche-info.de).

    Tags: CAR, Data Mining

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Verleihung der deutschen BigBrotherAwards am 12. April

    Fr., 12.04.2013, 18:00 Uhr, Bielefeld in der Hechelei (heißtwirklichso!).

    Die BigBrotherAwards wurden ins Leben gerufen, um die öffentliche Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz zu fördern – sie sollen missbräuchlichen Umgang mit Technik und Informationen zeigen. In Deutschland werden sie seit dem Jahr 2000 vom Verein „digitalcourage e.V.“ (vormals FoeBuD) vergeben.

    Am 12. April 2013 ist es wieder so weit. Etwa 200 Nominierungen wurden geprüft und recherchiert, ehe die Jury entschied. Wie in jedem Jahr ist eine spannende Frage, welche der „Ausgezeichneten“ den Preis selbst in Empfang nehmen werden.

    In diesem Jahr wird auch ein „Neusprech-Award“ für besonders feiste Sprachlügen und Beschönigungen rund um Kontrolle, Manipulation und Überwachung vergeben. Diese ‘Auszeichnung’ kommt von Kai Biermann und Martin Haase, den beiden Betreibern des Blogs neusprech.org.

    BigBrotherAwards (Deutschland)
    http://www.bigbrotherawards.de/

    digitalcourage (ehem. FoeBuD)
    http://digitalcourage.de/
    http://www.foebud.org/

    Neusprech.org-Weblog
    http://neusprech.org/

    Übersicht: Internationale BBAs
    http://www.bigbrotherawards.org/

    Tags: BigBrotherAward, Einladung, Negativpreis, Termin, Veranstaltung

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » News-Alerts per RSS-Feed

    Ach jeh, hat man schon eine schlimmere denglische Überschrift gelesen? Aber es ist ja für einen guten Zweck: Google soll’s verstehen, und die Suchenden auch. Nachrichten-Benachrichtigungen als elektronische Vertriebseinspeisung hätte wohl nicht wirklich seinen Zweck erfüllt. Für diejenigen, die es noch nicht wissen: Was ein RSS-Feed ist, erfährt man hier. Und da mir gerade ein Kollege, der sich gut mit Recherche und den Werkzeugen des so genannten Web2.0 auskennt, erzählte, dass er noch gar nicht wusste, dass man die Google News-Alerts auch per RSS-Feed abonnieren kann, dachte ich mir: weise ich doch auch bei recherche-info.de mal drauf hin. Ist schließlich so lange noch nicht im Angebot.

    Inzwischen bieten es aber fast alle Nachrichtensuchmaschinen an (vielleicht einige sogar schon länger als Google, das weiß ich nicht): Bei Google, Yahoo, MSN, Netzeitung findet man den Hinweis auf RSS, Atom oder XML – alles das gleiche, zumindest was die Funktion angeht (Vorsicht: bei manchen erscheint der Knopf erst auf der Ergebnisseite, also wenn man bereits eine Suche ausgeführt hat). Man kann also die Nachrichten-Alarme (wie Web.de sie nennt, das übrigens als einzige der bekannten Nachrichtensuchmaschinen keine Feeds anbietet) im Feed-Reader seiner Wahl abonnieren und bekommt keine E-Mail-Benachrichtigungen mehr.

    Ist das eine gute Idee? Das muss jeder selbst entscheiden. RSS ist sicher die eleganteste Versuchung, seit es XML gibt, aber wenn man dann erst mal 30 Feeds abonniert hat, kann es gut sein, dass die gute alte E-Mail im Postkasten wesentlich mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht…

    Tags: RSS

  • Journalismus & Recherche » Copy & Paste

    Sunday, May 21st, 2006

    Henk demonstriert einige Methoden, mit deren Hilfe man einschätzen kann, wie zuverlässig die Informationen auf einer Website sind. Schönes Beispiel: Welchen biografischen Informationen über Martin Luther King kann man trauen? Er zeigt erstmal nur die Web-Adressen (URLs) der Seiten:

    • martinlutherking.org
    • martinlutherking.tk
    • 213.198.79.178/members9/~melski/martinlutherking.htm
    • www.psd267.wednet.edu/~kfranz/SocialStudies/MLKJr/martinlutherking.htm

    Die 213.198.79.178/etc.-Adresse ist unvollständig; wird nachgereicht, sobald Henk seine Präsentation schickt.

    (more…)

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Grass mit zwei S und mehr als zwei Fragezeichen

    Der vordere Teil unserer Überschrift belobigt die Jungle World für die schöne Überschrift.

    Gestern frug ich mich, warum denn noch niemand über Grass’ Vergangenheit gestolpert ist. Einer der Biografen, jemand der über ihn schreibt. Recherche, die noch nicht einmal die Absicht hätte haben müsen, Grass etwas anzuhängen, hätte helfen können. Die Suche nach Zeitzeugen, Menschen, die Grass als Soldat erlebt haben, die Suche nach Dokumenten und sei es nur zu illustrativen Zwecken – all das hätte Chancen geöffnet, dahinter zu kommen.

    Heute berichtet die Berliner Zeitung, dass Grass „vorläufige Erklärung“ als Kriegsgefangener zugänglich im Archiv lag – vermutlich seit 1964.

    Im Moment interessiert aber die Frage, hätte man die Geschichte nicht nur finden können, sondern geradezu finden müssen, wenn man recherchiert hätte?

    Wir bleiben dran.

    Nachtrag 23 Uhr: Die Spekulation, das Grass einer möglichen Veröffentlichung zuvor kommen wollte, wurde entfernt, da es anders als Berliner Zeitung und Kölner Stadtanzeiger berichteten, keine entsprechenden Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit im Bundesarchiv gibt.

    Tags: Archiv, Berliner Zeitung, Bundesarchiv, Grass, Günter Grass, Kölner Stadtanzeiger, MfS, Recherche, SS

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Information – Ihr gutes Recht

    Kommentar zum deutschen Bundes-Informationsgesetz erschienen.

    Seit Anfang 2006 gilt in der BRD auf Bundesebene das Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Erste Erfahrungen damit liegen vor.

    Journalisten- und Bürgerrechtsorganisationen hatten sich erfolgreich für ein bundesweites Akteneinsichtsrecht stark gemacht. Damit die Antragsteller das neue Recht auch nutzen können, ohne im Konfliktfall gleich einen Anwalt bemühen zu müssen, haben die IFG-Befürworter jetzt einen eigenen Gesetzeskommentar herausgebracht: Jeder einzelne Paragraph des Gesetzes wird erklärt. Dem besseren Verständnis dienen dabei viele Fallbeispiele.

    Von anderen IFG-Fachkommentaren unterscheidet sich dieser nicht nur durch eine Gesetzesauslegung, die im Zweifelsfall dem Prinzip der größtmöglichen Transparenz folgt, sondern auch dadurch, dass die Anliegen von Journalisten in besonderer Weise berücksichtigt werden. Herausgegeben wird die Veröffentlichung von Netzwerk Recherche, dem Deutschen Journalisten-Verband, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, Transparency International und der Humanistischen Union. Autoren sind Dr. Wilhelm Mecklenburg, der für das IFG-Bündnis bereits im Jahr 2004 einen eigenen Gesetzentwurf geschrieben hatte, und der Justitiar des DJV, Benno Pöppelmann.

    Wer Interesse an dem Gesetzeskommentar hat, kann ihn zum Selbstkostenpreis von 10 Euro anfordern bei Dr. Manfred Redelfs, der das IFG-Projekt für Netzwerk Recherche betreut:
    manfred.redelfs@greenpeace.de
    (Bankverbindung folgt nach der Bestellung).

    Ebenso ist das Buch für 10 Euro zuzüglich Porto und Verpackung im Buchshop der DJV-Verlags- und Service GmbH erhältlich.

    Informationsfreiheitsgesetz : Information – Ihr gutes Recht. Gesetzestexte Kommentierungen Fallbeispiele Erläuterungen / von Wilhelm Mecklenburg und Benno H. Pöppelmann. Hrsg. v. Deutscher Journalisten-Verband, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Humanisitische Union, netzwerk recherche und Transparency International (Deutsches Chapter). – 223 S.
    ISBN 978-3-935819-22-0

    Inhaltsverzeichnis: 5 – Gesetzestext 12 – IFG-Gebührenverordnung 15 – Einleitung 21 – Übersicht über den Aufbau des Gesetzes 24 – Zu den einzelnen Vorschriften 153 – Kommentierung zu § 4 LPG (AUskunftsanspruch der Presse) 159 – Abkürzungen 161 – Liste der angesprochenen Gesetze 169 – Literaturverzeichnis 175 – Gesetzgebungsverfahren 177 – Gesetzentwurf und Begründung 209 – Bericht und Beschlussempfehlung des federführenden Ausschusses

    221 – Über die Herausgeber

    [AUde]

    Tags: Informationsfreiheitsgesetz

  • Journalismus & Recherche » Web-Adresse

    Sunday, May 21st, 2006

    Henk demonstriert einige Methoden, mit deren Hilfe man einschätzen kann, wie zuverlässig die Informationen auf einer Website sind. Schönes Beispiel: Welchen biografischen Informationen über Martin Luther King kann man trauen? Er zeigt erstmal nur die Web-Adressen (URLs) der Seiten:

    • martinlutherking.org
    • martinlutherking.tk
    • 213.198.79.178/members9/~melski/martinlutherking.htm
    • www.psd267.wednet.edu/~kfranz/SocialStudies/MLKJr/martinlutherking.htm

    Die 213.198.79.178/etc.-Adresse ist unvollständig; wird nachgereicht, sobald Henk seine Präsentation schickt.

    (more…)

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Beitrag zu Datenjournalismus bei ZAPP

    Das NDR-Medienmagazin ZAPP berichtet über Datenjournalismus. Dazu gibt’s die Interviews, die im Beitrag als Kurz-Statements erscheinen, in voller Länge (Links unten).

    Das Interview mit Lorenz Matzat, Freier Datenjournalist (24:17 min).

    Das Interview mit Christina Elmer, Datenjournalistin “stern” (39:34 min).

    Das Interview mit Stefan Wehrmeyer, Aktivist “Open Knowledge Foundation” (08:38 min).

    via netzpolitik

  • Journalismus & Recherche » Blog Archive » Geschützter Verkehr für Journalisten

    Die German Privacy Foundation hat heute morgen einen Service für Informanten – vor allem für so genannte Whistleblower – und Journalisten vorgestellt, der seit der Stasikom-Affäre wohl auch jenen Journalisten als notwendig einleuchtet, die von Verschlüsselungssoftware wie PGP bzw. GPG oder Anonymisierungssoftware wie Tor bisher nichts gehört hatten oder es nicht hören wollten. Der Webservice Privacybox ermöglicht die weitgehend sichere Kommunikation zwischen Journalisten und Informanten, und zwar dadurch, dass Sender und Empfänger verschlüsselt und für Dritte anonym miteinander kommunizieren können.

    Im Heise-Ticker erklärt Detlef Borchers die Funktionsweise ausführlich. Am besten, liebe Kollegen, probiert man allerdings die Privacybox gleich mal selbst aus.

    Der Beitrag wurde zuerst im tazblog CTRL veröffentlicht.

    Tags: Datenschutz, Journalismus, PGP, Privacy, Software, Telekom, Tor, Vorratsdatenspeicherung