Lorenz Matzat hat vergangene Woche im Blog des Open Data Network den folgenden Versuch einer Definition vorgestellt. Wir veröffentlichen den Text mit freundlicher Genehmigung; er steht unter der Lizenz CC-by-sa/3.0/de. Matzat wird Gast eines Workshops beim Jahrestreffen des Netzwerks Recherche sein, dass am 9. und 10. Juli in Hamburg stattfindet. Den genauen Termin geben wir bekannt, soblad er feststeht.
Das Internet ist nicht arm an Buzzwords – Schlagworten, die für einige Zeit Konjunktur haben und sich eben etablieren oder wieder verschwinden. Data Driven Journalism (DDJ) geistert vermehrt seit vergangenem Jahr durch das Web. Im März 2009 startet die englische Tageszeitung The Guardian auf ihrer Website das Datablog; es ist eingebettet in einen Datastore und dürfte bislang als Referenz für DDJ gelten. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde das Thema „Datenjournalismus“ in Deutschland durch die Zeitschrift „M – Menschen Machen Medien“ im März 2010 näher gebracht. Im Periodikum des Fachbereichs Medien der Gewerkschaft ver.di mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren ging es um die „Spannende Recherche im Netz“.
Kategorie: Allgemein
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April 2010 – Seite 2 – Journalismus & Recherche
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Bundesverwaltungsgericht stärkt Auskunftsanspruch – Journalismus & Recherche
Von Sebastian Heiser, Redakteur bei der taz
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Michael Konken, kommentiert das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes wie folgt: „Mit dem Richterspruch können Bundesbehörden Informationen zurückhalten und kritische Recherchen blockieren.“ Das Urteil lade „alle Bundesbehörden geradezu ein, bei unbequemen Fragen künftig zu mauern“. Um es kurz zu machen: Das Gegenteil ist richtig.Der Auskunftsanspruch für Journalisten ergab sich bisher aus den 16 Landespressegesetzen. Die Formulierung ist bundesweit meist ähnlich, als Beispiel sei hier auf § 4 des Berliner Pressegesetzes verlinkt. Für Bundesbehörden galt nach Ansicht der bisherigen Rechtsprechung das Pressegesetz des Landes, in dem die Behörde ihren Hauptsitz hat.
Die Frage, ob sich die Auskunftspflicht für Behörden auch direkt aus dem Grundrecht der Pressefreiheit gemäß Artikel 5 Absatz 2 Grundgesetz ergibt, wurde bisher in der Rechtsprechung verneint. So auch ausdrücklich in den Achtzigerjahren vom Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesverfassungsgericht und auch 1990 vom Bundesverwaltungsgericht noch einmal:
Was die Rechtsgrundlage der Informationsbeschaffung im Pressewesen angeht, so hat der erkennende Senat entschieden, daß ein Anspruch der Presse auf Information in seiner Ausprägung als Auskunftsanspruch gegen Behörden unmittelbar aus dem Grundgesetz nicht herzuleiten ist (BVerwGE 70, 310 [311 ff.]). Die Frage, wann und wo es zur Verwirklichung der Pressefreiheit im Bereich der Beschaffung publizistischer Informationen einer rechtlichen Verpflichtung öffentlicher Stellen zur Auskunft bedarf, kann weder mit einem – von der Verfassung vermeintlich vorgegebenen – einfachen Ja noch auf Grund einer allein am Einzelfall orientierten Betrachtung beantwortet werden. Das Grundgesetz hat es vielmehr den Gesetzgebern von Bund und Ländern überlassen, in Abwägung der betroffenen privaten und öffentlichen Interessen mit dem publizistischen Informationsinteresse zu regeln, ob und unter welchen – generell und abstrakt zu umschreibenden – Voraussetzungen ein Informationsrecht der Presse in der Form des Anspruchs auf Auskunft behördlicher Stellen besteht.
Heute ist das Bundesverwaltungsgericht von dieser Linie abgerückt. Es kam zu dem Ergebnis, dass für den Bundesnachrichtendienst die Landespressegesetze nicht gelten, weil dem Bund die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung hat. Und dann kommt diese Aussage:
Mit der Gewährleistung der Pressefreiheit trägt das Grundgesetz der besonderen Bedeutung der Presse in einem freiheitlichen demokratischen Staatswesen Rechnung. Hieraus folgt die Pflicht des Staates zur Erteilung von Auskünften. Fehlt es an einer Regelung des zuständigen Gesetzgebers, ist ein Minimalstandard an Auskunftspflichten in der Weise verfassungsunmittelbar garantiert, dass das Grundgesetz einen klagbaren Rechtsanspruch auf Erteilung einer bestimmten Information zuerkennt, soweit ihm nicht berechtigte schutzwürdige Interessen Privater oder öffentlicher Stellen an der Vertraulichkeit von Informationen entgegenstehen, wie sie beispielhaft in den Landespressegesetzen aufgeführt sind.
Das ist eine frohe Botschaft in mehrfacher Hinsicht. Denn es bedeutet: 1. Ein Bundesland kann die Auskunftspflicht jetzt nicht mehr einfach so abschaffen. Das war die Gefahr, die bisher immer bestand: Dass irgendwo, irgendwann mal eine Landeskoalition auf die Idee kommt, dass diese Journalisten mit ihren Enthüllungsgeschichten über Behördenskandale ziemlich nerven und man ihnen diese Rechercheinstrument besser abnehmen sollte. Das geht jetzt nicht mehr. Ein Bundesland kann zwar die Auskunftspflicht aus dem Landespressegesetz streichen. Aber, ätsch, sie ergibt sich auch direkt aus dem Grundgesetz und gilt damit weiter.
2. Laut Bundesverwaltungsgericht gibt es einen „Minimalstandard“ für die Auskunftspflicht. Heute wird in vielen Blogs und Artikeln kritisiert, dass es lediglich so einen läppischen Minimalstandard gibt und es wird gefragt, wo genau denn der liegen soll. Dabei wird übersehen, dass dieser Minimalstandard vom Bundesverwaltungsgericht definiert wird. Die Auskunftspflicht gilt demnach im Prinzip für alle Informationen, eine Ausnahme gibt es nur, wenn „berechtigte schutzwürdige Interessen Privater oder öffentlicher Stellen an der Vertraulichkeit von Informationen entgegenstehen, wie sie beispielhaft in den Landespressegesetzen aufgeführt sind“. Sprich: Der Minimalstandard ist der jetzige Zustand. Und das bedeutet für die Zukunft: Der Gesetzgeber kann diesen Minimalstandard, der sich direkt aus dem Grundgesetz ergibt, natürlich erweitern. Er kann ihn aber nicht im einem wesentlichen Teil einschränken – denn das wäre ein Verstoß gegen das Grundrecht der Pressefreiheit.
Es bleibt nur noch zu hoffen, dass sich auch das Bundesverfassungsgericht dieser Rechtsprechung anschließt!
Wie wir bei der taz mal dank des Auskunftsrechtes erklagt haben, wie klimaschädlich der Strom für das Bundeskanzleramt ist, steht im Reader „Auskunftsrechte kennen und nutzen – so kommt man an Aktenschätze“.
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Workshop: Recherchieren in europaweiten Ausschreibungen – Journalismus & Recherche
Welches Unternehmen transportiert die Pakete für die Berliner Behörden? Was kostet der Bau der neuen Messehalle? Warum verzögert sich die Einführung des abhörsicheren Polizeifunks? Wie gut hält sich die Landesregierung an einen Umwelt-Beschluss des Abgeordnetenhauses? Was unternimmt die Straßenbahn gegen zerkratzte Fensterscheiben? Am Freitag konnte ich in der Reihe „Computer & Recherche“ auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche in Hamburg auf einem Workshop zeigen, wie ich dank der Datenbank mit den europaweiten Ausschreibungen die Antworten auf diese Fragen beantworten und aufschreiben konnte.
Meine Präsentation bestand dabei aus zwei Teilen: Erstens aus vielen Praxis-Beispielen und zweitens aus dem Hintergrund über das Vergaberecht. Meine Folien zum Vergaberecht gibt es hier zum Download als PDF. Und hier nun die Beispiele und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Datenbank mit den Ausschreibungen:
Anfang Januar 2009 fragten wir uns in der Berlin-Redaktion der taz, wie das Land Berlin eigentlich seine Pakete transportiert. Kurz zuvor hatten zwei Angestellte eines privaten Zustelldienstes ein Paket mit tausenden Kreditkartendaten an die Frankfurter Rundschau geschickt statt an die Landesbank Berlin. Der Skandal war groß, viele Medien berichteten. Das Landesverwaltungsamt Berlin antwortete recht einsilbig: Die Pakete der Berliner Behörden würden „sicher“ transportiert, alles laufe sehr gut. Wir schauten daher bei den Ausschreibungen nach. Das Land hatte Paketzustellung am 12. April 2007 ausgeschrieben (PDF) und das Ergebnis der Ausschreibung am 4. Oktober 2007 veröffentlicht (PDF). Daraus ergab sich, dass die Pakete von der Menütaxi GmbH zugestellt werden und die dafür 1,99 Euro pro Paket erhalten. Bei dem Unternehmen wollte sich niemand mit uns darüber unterhalten, wie gut die Mitarbeiter qualifiziert sind und wie viel Geld sie verdienen, aber in dem auf www.unternehmensregister.de veröffentlichten Geschäftsbericht (PDF) fanden wir die Information, dass die meisten Mitarbeiter auf 400-Euro-Basis arbeiten. Das gab nun genügen Anhaltspunkte, um nochmal nachzufragen und einen Artikel zu schreiben.
Am 19. Mai 2009 veröffentlichte die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH eine Ausschreibung (PDF), in der sie ein Unternehmen suchte, das eine Personalvorauswahl für Callcenter vornimmt: Veröffentlichung von Stellenangeboten, Prüfung der eingehenden Bewerbungen, Assessment Center mit den Bewerbern. Auftragsvolumen: bis zu 115.000 Euro pro Halbjahr. Ich fragte mich, was dahinter steckt und warum diese Personalauswahl aus öffentlichen Geldern bezahlt wird. Die Nachfragen ergaben: Es handelt sich um eine Maßnahme zur Wirtschaftsförderung und richtet sich an Unternehmen, die sich neu in Berlin ansiedeln wollen. Vermittelt werden ausschließlich Arbeitslose. Finanziert wird dies aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin. Besondere Sozialstandards müssen die Callcenter, die von dem Angebot profitieren wollen, nicht einhalten. Vermittelt wird unter anderem zum Quelle-Callcenter, bei dem viele Beschäftigte einen Stundenlohn von knapp über 6 Euro erhalten. In einem Artikel schrieb ich das auf und kommentierte: Ein rot-roter Senat, der Mindestlohn fordert, sollte keine Dumpinglöhne fördern.
Am 30. August 2008 veröffentlichten die Berliner Verkehrsbetriebe eine Ausschreibung (PDF) über „selbstklebende Folien aus Kunststoff“. Die grün getönten Folien sollen auf Fenster der Fahrzeuge geklebt werden, um dort die Folgen von mutwilligen Beschädigungen durch Fahrgäste („Scratching“) zu verringern. Daraus machten wir eine Kurzmeldung. Die Berliner Zeitung griff das Thema später auf und erweiterte es zu einem Lokal-Aufmacher.
Am 3. Dezember 2008 veröffentlichte die Polizei, dass sie das Vergabeverfahren über den Einkauf von „Funksendegeräten mit eingebautem Empfangsgerät“ eingestellt hat (PDF). Laut dem Text der ursprünglichen Ausschreibung (PDF) wollte das Land Berlin „als eines der ersten Länder (…) im zweiten Halbjahr 2008 mit der Migration von Analog- auf Digitalfunk beginnen“, also den Polizeifunk abhörsicher machen. Die Nachfrage ergab: Ein unterlegener Bewerber hatte das Ergebnis der Ausschreibung angefochten, das Verfahren musste neu gestartet werden. Ein Kollege schrieb darüber, dass sich die Einführung des Digitalfunks durch diesen Fehler der Polizei verzögert.
Im Februar 2008 fasste das Landesparlament einen Beschluss (PDF), laut dem Landesregierung und landeseigene Unternehmen ab Juni 2008 bei allen Ausschreibungen auch ökologische Zuschlagskriterien zu berücksichtigen haben. Anfang 2009 schauten wir nach, wie dieser Beschluss umgesetzt wird – und wälzten uns dafür durch alle 109 Ausschreibungen, die die einzelnen Senatsverwaltungen zwischen Juni und Dezember veröffentlicht hatten (Übersicht als xls.-Datei). Ich schrieb dann am 15. Januar darüber, dass die Vorgaben kein einziges Mal eingehalten wurden. In einem zweiten Text ging es darum, wie solche ökologischen Zuschlagskriterien bei einer Strom-Ausschreibung aussehen können und dass Finanzsenator Thilo Sarrazin beim Einkauf von Strom für die Verwaltung keine solchen Öko-Vorgaben machen will – damit hat Ökostrom schlechte Chancen. Zu dem Thema folgten dann noch eine ganze Serie von Artikeln. 19. Januar: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit fordert genau wie CDU, BUND und die Klima-Allianz, dass Sarrazin den Beschluss des Abgeordnetenhauses berücksichtigen solle. Doch der bleibt hart. 21. Januar: Sarrazin lenkt für die Stromausschreibung ein – der Beschluss wird damit erstmals eingehalten. 9. Februar: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dagegen, die für die allermeisten Ausschreibungen zuständig ist, will auch weiterhin keine ökologischen Zuschlagskriterien: Der Beschluss des Landesparlament sei lediglich eine unverbindliche Vorgabe, der Senat müsse sich nur an formale Gesetze halten. Ich kommentierte, dass das Parlament seine Selbstachtung verliert, wenn es sich das gefallen lässt. 10. Februar: Die Umweltsenatorin fordert die Stadtentwicklungssenatorin auf, künftig bei ihren Ausschreibungen ökologische Zuschlagskriterien vorzugeben. 6. April: Die landeseigene Stadtreinigung BSR und die landeseigenen Kliniken Vivantes halten sich ebenfalls nicht an die Vorgaben. Kommentar: Da sollten sie sich besser Finanzsenator Sarrazin zum Vorbild nehmen. 23. April: Das Ergebnis der Strom-Ausschreibung ist da: Dank der Öko-Kriterien ist es reiner Ökostrom von Vattenfall geworden. 16. Mai: Die Umweltsenatorin, die im Aufsichtsrat der Stadtreinigung BSR sitzt, will sich dort nicht dafür einsetzen, dass das Unternehmen künftig ökologische Zuschlagskriterien vorgibt: Der Aufsichtsrat sei nicht befugt, derart in das operative Handeln der Geschäftsführung einzugreifen. Außerdem stellt sich heraus: Vattenfall liefert dem Land Berlin keinen Ökostrom im engeren Sinne, sondern seinen normalen Strommix, der allerdings mit EECS-Zertifikaten grün angestrichen wird.
Am 9. Mai 2009 veröffentlichte die landeseigene Messe Berlin GmbH eine Ausschreibung (PDF), mit der sie einen Architekten für den Bau einen neuen Messehalle suchte. Bis dahin war noch nicht öffentlich bekannt, dass die Halle rund 45 Millionen Euro kosten soll und eine Hauptnutzungsfläche von 18.000 Quadratmetern erhalten soll. Wir machten eine Meldung daraus.
Der Wert von Ausschreibungen für Journalisten
Der große Vorteil der Ausschreibungen ist, dass gesetzlich festgelegt ist, wann und in welcher Form Behörden eine Ausschreibung veröffentlichen müssen. Ausschreibungen sind daher eine gute Ergänzung zu Pressemitteilungen, weil man darin auch über Vorgänge erfährt, über die eine Behörde nicht von selbst eine Pressemitteilung herausgibt. Oft wird auch nach dem Abschluss des Verfahrens veröffentlicht, wer den Auftrag bekommen hat und für wie viel Geld der Auftrag vergeben wurde. Und nicht nur Behörden müssen ihre Aufträge ausschreiben, sondern auch andere öffentliche Auftraggeber (Details zu der Frage, wer wann was ausschreiben muss, gibt es in der bereits oben verlinkten Präsentation (PDF).
Tenders Electronic Daily: So können Journalisten Ausschreibungen finden
Großes Lob an die EU: Die Ausschreibungen werden in einer Form veröffentlicht, die das systematische Durchsuchen besonders leicht macht und keine Wünsche offen lässt. Das Portal für die europaweiten Ausschreibungen ist http://ted.europa.eu/. Dort kann man sich mit einem Benutzernamen und einer Mailadresse kostenlos registrieren. Nachdem das Benutzerkonto mit einer Mail freigeschaltet wurde, kann man sich einloggen. Zur Suche nehme ich immer die „Erweiterte Suche“. Und so sieht das Suchfeld aus (Bild anklicken, um es zu vergrößern):
Wichtig ist die Einstellung des Suchbereichs. Eine Suche unter „Letzte Ausgabe“ umfasst lediglich die Ausschreibungen eines Tages, es empfiehlt sich daher die Suche im Archiv. Die Rubriken, die ich für die Suche meistens nutze, sind Ort (z.B. Berlin), Name des Auftraggebers (z.B. Vattenfall) oder Volltext (z.B. Gutachten). Auf der folgenden Seite werden die Ergebnisse angezeigt und man kann auch eine Suche speichern:
Um die Suche zu speichern, kann man im nächsten Schritt ein Namen für das Suchprofil eingeben. In der Liste „Gespeicherte Suchprofile“ (links im Menü) kann man dann einstellen, wie man über neue Ergebnisse informiert werden möchte:

„News Alert“ bedeutet dabei, dass man per E-Mail benachrichtigt wird, sobald ein neuer Treffer vorliegt. Zudem kann man einstellen, wie schnell man dann benachrichtigt wird – täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich. Man kann seine individuellen Suchergebnisse auch per RSS abonnieren. Ich selbst habe mir ein Suchprofil eingestellt, das relativ breit definiert ist: Ich bekomme alle Aufträge, die Berlin betreffen. Das umfasst die Aufträge von Bezirken, Landes- und Bundesbehörden und es sind meist so zehn bis zwanzig Ausschreibungen pro Tag. Ich scanne jeweils nur ganz kurz über Auftraggeber und Kurzbeschreibung und entscheide dann, ob ich weiterlese. Meistens lese ich nicht weiter und ich bin dann recht schnell durch. Die meisten Ausschreibungen sind für den journalistischen Gebrauch irrelevant, es geht da etwa um die Renovierung von Turnhallen, um den Einkauf von Druckern für ein Bezirksamt oder den Kauf von irgendwelchen technischen Geräten für wissenschaftliche Forschungseinrichtungen. Manche Bauprojekte werden auch in zig Teilaufträge aufgesplittet, die dann über Wochen einzeln veröffentlicht werden – so etwa der Umbau des Flughafens Schönefeld oder der Wiederaufbau des Ostflügels des Berliner Museums für Naturkunde. Man darf als Journalist, der dieses Instrument nutzen will, keine Scheu davor haben, sich durch eine große Menge von ziemlich trocken geschriebenen Ausschreibungstexten zu arbeiten und dabei auch ziemlich viel umsonst zu lesen. Dafür winken dann auch einige Perlen – also Vorgänge von öffentlichem Interesse, auf die man anders nicht aufmerksam geworden wäre und auf die einen die Behörde auch selbst nicht hingewiesen hätte. Und davon gibt es mehr als genug: Vielen Sachen können wir nicht nachgehen, einfach weil in der tagesaktuellen Produktion die Zeit dafür fehlt. Dann konzentrieren wir uns auf das, was uns interessiert – und andere Themen, die vieleicht genauso relevant wären, fallen hinten runter. Ich bin davon überzeugt: Die Ausschreibungen bieten so viel Stoff – es kann gar nicht genug Journalisten geben, die da ein Auge drauf haben.

analytische RechercheJahreskonferenz 2009Netzwerk Recherche
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Informationsfreiheitsgesetz: Der Amtsschimmel lahmt – Journalismus & Recherche
Seit einem halben Jahr ist das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) nun in Kraft, aber die Behörden sind von der neuen Transparenz offenbar noch weit entfernt: Bis Mai gingen bei den Bundesministerien rund 350 Anträge ein. Gleichzeitig berichtet der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, der in Personalunion IFG-Obmann ist, dass er bereits 120 schriftliche Beschwerden von Antragstellern erhalten habe. Die größten Probleme gibt es laut Schaar, weil die Ämter Auskünfte und Kopien unter Berufung auf den Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen verweigern. Auch das Argument, Unterlagen dürften nicht freigegeben werden, weil mit Dritten Vertraulichkeit vereinbart worden sei, wird häufig als Ablehnungsgrund angeführt. Während der Bundesinformationsfreiheitsbeauftragte weniger Beschwerden zu überzogenen Gebühren erhalten hat, als sich zu Jahresanfang abzeichnete, spielt vermehrt eine Rolle, dass die Behörden die Antwortfrist verstreichen lassen und gar nicht auf IFG-Anträge reagieren.
Schaar stellte diese ersten Erfahrungen vor, als sich am 31. Mai in Berlin die „Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit“ gegründet hat. Der neue Verein will den Gedanken der Informationsfreiheit in Deutschland verbreiten, indem er wissenschaftliche Tagungen organisiert, den Meinungsaustausch zur IFG-Praxis fördert und die Weiterbildung unterstützt. Der Dialog mit Verantwortlichen in Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft soll durch die Vereinsaktivitäten vorangebracht werden. Dazu gehört sicherlich auch, die Praxiserfahrungen mit dem IFG zu nutzen, um Verbesserungen durchzusetzen, wenn die Gesetzesevaluierung ansteht. Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins kommen zum einen aus dem parlamentarischen Raum und haben als IFG-Befürworter in den Fraktionen von Grünen und SPD am Gesetzgebungsverfahren mitgewirkt, zum anderen von Verbänden wie Netzwerk Recherche, Transparency International und DJV. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Sven Berger gewählt, Mitarbeiter der SPD-Fraktion und in der vorigen Legislaturperiode als Referatsleiter im Bundesinnenministerium an den IFG-Beratungen eng beteiligt. Stellvertretende Vorsitzende ist Caroline Welzel, die bei der Bertelsmann Stiftung ein Projekt zum IFG betreut hat.
Angeregt durch das Bundes-IFG haben in den letzten Monaten drei weitere Bundesländer eigene Landesgesetze verabschiedet: Zum 1. Juli gilt das Prinzip der Verwaltungstransparenz auch in Mecklenburg-Vorpommern und zum 1. August treten die Bestimmungen in Hamburg und Bremen in Kraft. Beide Stadtstaaten haben sich dabei leider am restriktiven Charakter des Bundesgesetzes orientiert. Während Bremen dies nahezu wortgleich übernimmt, hat Hamburg die restriktive Tendenz in manchen Punkten sogar noch verschärft. In Hamburg hat die CDU-Mehrheit der Bürgerschaft weitergehende Gesetzentwürfe von Grünen und SPD verworfen und stattdessen ein eigenes Gesetz verabschiedet, das im Gegensatz zur Bundesregelung pauschal alle laufenden Verfahren ausklammert. Außerdem fallen privatwirtschaftlichen Unternehmen mit öffentlicher Aufgabe nicht unter das Hamburger IFG, wenn sie im Wettbewerb stehen. Damit nimmt das Hamburger Gesetz deutlich mehr private Träger aus als auf Bundesebene, was besonders bedenklich ist angesichts des Trends, dass immer mehr öffentliche Aufgaben in den privaten Bereich verlagert werden. Als „Hamburger Sonderweg“ muss auch die Regelung gelten, dass nur Bürger der EU antragsberechtigt sind, während normalerweise das Prinzip der Informationsfreiheit jedem offensteht, ohne irgendwelche Beschränkungen nach Nationalität. Zunächst hatte die CDU sogar geplant, das Antragsrecht auf die Bürger der Hansestadt zu beschränken, dann aber wohl erkannt, sich mit einer solchen Regelung komplett lächerlich zu machen. Das Hamburger IFG ist damit zwar das erste Landesgesetz aus der Feder der CDU. Allerdings lässt es für die gesetzgeberischen Aktivitäten in anderen CDU-Ländern nichts Gutes ahnen.
Die jüngste Ergänzung bei den Landesgesetzen kommt aus Mecklenburg-Vorpommern, wo der Landtag mit den Stimmen der Regierungsparteien SPD und PDS am 27. Juni ein IFG beschlossen hat. Es ist nicht ganz so bürgerunfreundlich wie die zuvor erwähnten Beispiele und regelt die Bearbeitungsfristen z.B. besser als das Bundesgesetz (Monatsfrist statt weiche „Soll-Bestimmung“ wie beim Bund). Allerdings folgt die Regelung bei den Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen dem schlechten Vorbild des Bundes, denn die Freigabe wird von der Zustimmung der betroffenen Firmen abhängig gemacht. Die besseren Landesgesetze wie in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sehen hier eine Abwägung zwischen öffentlichen Interessen und den Anliegen der betroffenen Privaten vor. Nach diesem Standard könnte etwa bei der Verbreitung gesundheitsschädlicher Produkte zugunsten der Veröffentlichung von Firmennamen entschieden werden. Wenn die Unternehmen dagegen selbst entscheiden dürfen, ob sie eine für ihren Geschäftserfolg relevante Information freigeben wollen oder nicht, wird dies in der Regel zugunsten der Geheimhaltung ausgehen.
Ebenfalls ernüchternd ist die Gesetzgebungsinitiative zum Verbraucherinformationsgesetz (VIG), mit dem Minister Seehofer mehr Transparenz bei Herstellung und Vertrieb von Lebensmitteln schaffen will. Aufgrund der jüngsten Lebensmittelskandale war eigentlich eine schärfere Gangart des Gesetzgebers angekündigt worden, doch der Entwurf, den die Große Koalition am 11. Mai in den Bundestag eingebracht hat, zeigt deutliche Schwächen: So gibt es keinen Vorrang für das öffentliche Interesse, sondern weiterhin einen sehr starken Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen, hinter dem sich betrügerisch agierende Firmen verschanzen können. Selbst wenn dies zur Gefahrenabwehr geeignet wäre, muss die Behörde die Öffentlichkeit nicht über Missstände informieren. Diese Informationspflicht greift erst bei akuter Gesundheitsgefährdung, nicht bei ekelerregenden Produkten wie Gammelfleisch, die unterhalb der Schwelle einer direkten Gesundheitsgefährdung bleiben. Ferner enthält das Gesetz keine Verpflichtung, Ergebnisse der Lebensmittelkontrolle unter Nennung von Produkt und Hersteller tagesaktuell bekannt zu machen. Weiterhin fehlt ein Auskunftsanspruch gegenüber Unternehmen, und die langen Bearbeitungsfristen machen es den Behörden leicht, eine Auskunft über Wochen und Monate zu verzögern. Netzwerk Recherche hat sich zusammen mit der dju und weiteren Organisationen einer Initiative der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch für ein fortschrittliches, bürgerfreundliches VIG angeschlossen. Bei einer Sachverständigenanhörung im Deutschen Bundestag ist bereits deutlich geworden, dass die Mehrheit der Experten die aktuelle Vorlage als Mogelpackung ablehnt und deutliche Nachbesserungen fordert. Zum Weiterlesen:IFG Hamburg {PDF-Datei, 2 S., 319 KB}
IFG Bremen {PDF-Datei, 14 S., 46 KB}
IFG Mecklenburg-Vorpommern: nach den letzten Änderungen noch keine konsolidierte Fassung online. Informationen über die Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit:Demnächst wird eine eigene Rubrik auf den Seiten des IFG-Projekts der Bertelsmann Stiftung freigeschaltet.
Gesetzentwurf für ein Verbraucherinformationsgesetz.
Verbändebrief mit den Hauptkritikpunkten zum VIG-Gesetzentwurf {PDF-Datei, 3 S., 212 KB}. -
Wer ist „AOL No. 4417749“? Thelma Arnold! – Journalismus & Recherche
Klar. Als AOL 500 MB an Suchdaten ins Netz stellte – absichtlich, als Fundus für Suchforscher –, war die Aufregung erstmal groß. AOL hatte die Suchdaten „anonymisiert“ – wozu es nach Ansicht des Unternehmens ausreichte, Nutzerkennungen durch Nummern zu ersetzen. Die Kritik war heftig. Aber schnell war (mindestens) ein bekannter Suchexperte zur Stelle, um AOL in Schutz zu nehmen und die Vermutung, anhand der Suchanfragen selbst werde es ein leichtes sein, Nutzer zu identifizieren, als übertrieben abzutun:
Nevermind that no one actually has come up with an example where someone could be identified. Just the theoretical possibility is enough to create a privacy firestorm in some people’s minds.
Und nun das: Michael Barbaro und Tom Zeller Jr. von der New York Times haben fleißig recherchiert und der Nummer ein Gesicht gegeben: „A Face Is Exposed for AOL Searcher No. 4417749“.
Was jetzt, Herr Linden? Immer noch alle nur paranoid da draußen?
Also denkt dran: Immer schön Cookies löschen! -
Unsichtbares sichtbar und kommunizierbar machen – Journalismus & Recherche
Vortrag auf dem Jahrestreffen 2008 des netzwerk recherche, Freitag, 13. Juni 2008, 15:00 Uhr von PD Dr. Lothar Krempel (Max-Planck Institut für Gesellschaftsforschung MPIfG, Köln).
Lothar Krempel beschäftigt sich seit langem mit der Visualisierung komplexer Daten – bekannt ist seine Darstellung Deutschland AG in Auflösung über die Entflechtung der deutschen Unternehmensbeteiligungen. Er ist auch Autor des sehr lesenswerten Buches
Visualisierung komplexer Strukturen : Grundlagen der Darstellung mehrdimensionaler Netzwerke Frankfurt a.M. : Campus, 2005. – 214 Seiten 70 FarbabbildungenISBN 3-593-37813-2. – EAN 9783593378138. – 39,90 Euro
Hier seine Folien:
Unsichtbares sichtbar und kommunizierbar machen: zur Visualisierung komplexer Netzwerke (PDF-Datei, 52 S., 15.061 KB).
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UND ODER wie jetzt bei Google? Ist der AND-Operator weg? – Journalismus & Recherche
Google hat den AND-Operator abgeschafft und durch
MistOR ersetzt. Naja, fast. Darüber schreibt z.B. Wolfgang Bleh auf intern.de. Ein Selbsttest:
Die Suche:„albrecht ude“ bringt „Ungefähr 8.560 Ergebnisse“
+albrecht +ude bringt „Ungefähr 2.630.000 Ergebnisse“ und den Hinweis
Ergebnisse für albrecht ude Der Operator + wurde ersetzt.Verwenden Sie für die Suche nach einem genauen Wort oder einer genauen Wortgruppe doppelte Anführungszeichen: „albrecht“ „ude“
Merkwürdig nur:
„albrecht“ „ude“ bringt „Ungefähr 2.650.000 Ergebnisse“.
Das geht von der (ohnehin unverlässlichen hohen) Zahl eher Richtung des OR-Operators:
albrecht OR ude liefert „Ungefähr 303.000.000 Ergebnisse“
Suche ich hingegegen
albrecht ude, gibt es „Ungefähr 183.000 Ergebnisse“
D.h., der AND-Operator ist noch da und funktioniert, nur funktioniert er nicht mehr mit dem Pluszeichen. Übrigens liefert auch
albrecht AND ude „Ungefähr 183.000 Ergebnisse“
Und auch
albrecht +ude bringt „Ungefähr 183.000 Ergebnisse“, jetzt aber wieder mit dem Hinweis:
Ergebnisse für albrecht ude Der Operator + wurde ersetzt.
Verwenden Sie für die Suche nach einem genauen Wort oder einer genauen Wortgruppe doppelte Anführungszeichen: albrecht „ude“
Wer dumm genug ist, der Empfehlung von Google zu folgen, bekommt für die Suche
albrecht „ude“ „Ungefähr 2.620.000 Ergebnisse“.
Noch unverständlicher: Suche ich nach
albrecht AND „ude“, gibts wieder „Ungefähr 2.620.000 Ergebnisse“
Fazit:
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(Online-) Recherche hätte geholfen (1 + 2) – Journalismus & Recherche
Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie beim Lesen stutzen und sich fragen, ob der Autor irrt oder Sie selbst daneben liegen? Journalisten, die beim sich beim Schreiben nicht wundern, ob das, was sie da gerade schreiben, stimmt, leiden an einer Immunkrankheit, die schnell ihrem Ansehen schaden kann. Umso ärgerlicher, wenn die Fakten binnen weniger Minuten zu recherchieren sind. Zwei Beispiele aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (an der mich ansonsten ärgert, dass man bei zahlreichen Überschriften keinerlei Hinweis darauf bekommt, um was es geht).
1.) In dem Artikel „Der Berliner Butter Index“ (leider nur Intro, Rest ist paid content) schreibt der Autor, das Unternehmen habe auch im Ostteil der Stadt eine Filiale, nämlich am Potsdamer Platz.
Das ist schlicht unwahr, wie sich mit drei Quellen schnell zeigen lässt:
a) Die Filliale von Butter Lindner liegt laut Homepage des Unternehmens in der Alten Potsdamer Str. 7
b) Die Adresse lässt sich schnell lokalisieren, etwa mit Google Maps.
c) Wer unsicher über den Mauerverlauf ist, kann zum Potsdamer Platz fahren und nachsehen, oder aber online hier gucken.
2.) In einem Artikel über den Rechtsstreit über die Erlöse des Berliner Zoos durch Eisbär Knut heißt es:
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Archiv (Journalismus & Recherche) – Journalismus & Recherche
Damit sich niemand mehr wundert: Wir bloggen hier nicht mehr, das Material wird nicht mehr aktualisiert. Ab und zu nutzen wir die Website noch zu Trainingszwecken.
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Wenn ein Unternehmen zu mehr als 50 Prozent in Besitz der öffentlichen Hand ist, dann hat es gegenüber Journalisten die gleichen Auskunftspflichten wie eine Behörde. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin nach meiner Klage gegen die […]
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E-Mails kann man tracken, also nachvollziehen, ob, wann und wo die E-Mail geöffnet (und also vermutlich auch gelesen) wurde. Das geht durch das Einfügen eines „Webbugs“ (auch „Fly“, Fliege genannt) in die Mail, einer transparenten […]
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Das OLG Stuttgart hat am Mittwoch geurteilt, dass Journalisten eine Einsicht ins Grundbuch zusteht, wenn ein öffentliches Interesse bestehst. (ausführlich dazu im Blog von autoren(werk)). Wir stellen hier nun den Beschluss des OLG Stuttgart online.
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Angeregt durch einen Vortrag auf dem jüngst vergangenen Jahrestreffen des netzwerk recherche überlegte ich, das Firefox-Addon Flagfox zu installieren. Die Beschreibung im Addons-Verzeichnis lautet: Zeigt mit einer Landesflagge den Standort des Servers der geöffneten Website […]
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Data Harvest Konferenz in Brüssel von Sonntag bis Dienstag, 6. bis 8. Mai 2012 in Brüssel, Erasmushogeschool, 70 Zespenningenstraat. Journalismfund.eu, Wobbing.eu und Farmsubsidy.org laden zur „Data Harvest“ Konferenz. Sie bietet Journalisten und Programmierern aus Europa […]
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Ixquick betreibt den neuen Service „Startpage“ https://www.startpage.com/ , mit dem man Google-Ergebnisse bekommt, ohne von Google ausgeforscht zu werden.
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Ich wundere mich schon länger über den einen oder anderen Kommentar hier im Blog, der zwar augenscheinlich von realen Menschen und nicht von Bots gepostet wurde. Und zwar mehr oder minder auf das Posting einging, […]
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SCNR: Da es hier gerade Mode ist, Bilder zu bloggen, will ich auch eins beitragen.
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Trés chic: Richtig gugeln als Infografik. Leider nur auf Englisch.
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Das NDR-Medienmagazin ZAPP berichtet über Datenjournalismus. Dazu gibt’s die Interviews, die im Beitrag als Kurz-Statements erscheinen, in voller Länge (Links unten). Das Interview mit Lorenz Matzat, Freier Datenjournalist (24:17 min). Das Interview mit Christina Elmer, […]
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Google hat den AND-Operator abgeschafft und durch Mist OR ersetzt. Naja, fast. Darüber schreibt z.B. Wolfgang Bleh auf intern.de. Ein Selbsttest:
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Vor zwei Wochen hat jemand mein Xing-Profil aufgerufen. Da war ich gerade auf der GIJC in Kiew, hatte an dem Tag einen Workshop zur Personenrecherche und war sehr dankbar für das schöne Beispiel, wie Personenrecherche […]
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Google hat -wohl Ende September schon- in den Suchschlitz der Bildersuche ein kleines Kamerasymbol eingebaut – wenn man darauf klickt, kann man Bilder anhand von Bildern anstatt von Begriffen suchen – entweder über die URL […]
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Wie viel finden Suchmaschinen? Dass keine Suchmaschine „das ganze“ Internet kennt, ist trivial. Man sucht immer in einem Index, der nur einen Teil des (für SEs auffindbaren) Netzes abbildet. Aber wie viel finden Suchmaschinen? Wikipedia […]
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Welche Personen und Unternehmen spenden eigentlich an die Parteien? Bisher war es recht kompliziert, das herauszufinden: Einmal, weil ohnehin nur alle Spender ab 10.000 Euro veröffentlicht werden. Und dann, weil auch die Informationen über diese […]
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Susanne Lob hat mich gestern darauf aufmerksam gemacht, dass in deutschen Medien die Angaben zur Höhe der Mauer rund um Bin Ladens Versteck variieren – während FTD und Mopo an einer Stelle 5,40 Meter und […]
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Auf der diesjährigen Konferenz „Informare“ (Claim: Mehr WISSEN. Besser Entscheiden.) wird es neben der ‚klassischen‘ Konferenz auch Workshops und eine „Lange Nacht der Suchmaschinen“ geben, ferner Ausstellungen und ein Barcamp. Themen der Konferenz sind Informationsbereitstellung, […]
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Einen ausgezeichneten Vortrag hat Guido Strack vom Whistleblower-Netzwerk e.V. auf der re:publica gehalten und uns erlaubt, seine Folien (PDF, 1,5 MB) zu veröffentlichen. Besonders interessant sind meiner Einschätzung nach die Beschreibung der aktuellen Rechtslage, die Forderungen, was […]
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Christina Elmer arbeitet bei der Deutschen Presse-Agentur dpa als dienstleitende Redakteurin für aktuelle Infografiken sowie als Trainerin für Web-Recherche und Computer Assisted Reporting (CAR). Zuvor baute sie bei der dpa Deutschlands erste CAR-Redaktion “dpa-RegioData” mit […]
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Zum vierten Mal werden die Preise für die Zukunft des digitalen Wissens, die SuMa Awards verleihen.
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„Profile sind nützlich, um uns gezielt zum Kauf (…) zu verleiten, uns effizienter zu verwalten und dazu, zukünftiges Verhalten zu prognostizieren“ – deswegen ist es zu einer Industrie geworden, Daten zu sammeln, Profile zu erstellen […]
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Andreas Kopietz bezichtigt sich selbst und bekennt in der Berliner Zeitung, in der Wikipedia Schmu gemacht zu haben: Seine Behauptung, die Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain habe in DDR-Zeiten den Kosenamen „Stalins Badezimmer“ gehabt, überstand gar einen […]
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Das von Dirk Lewandowski herausgegebene „Handbuch Internet-Suchmaschinen“ bekommt einen zweiten Band: Neue Entwicklungen in der Web-Suche.
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Dass man beim Surfen im WWW Spuren hinterlässt, also dass Daten vom eigenen Rechner zu den angesurften Webserver fliessen, wozu auch der Referer gehört, ist wohl bekannt. Wenn man in einer Google Ergebnismenge auf einen […]
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Das ist doch mal eine hübsche Rechercheaufgabe: Christine Mattauch schreibt auf Zeit Online in Sachen Wirtschaftspolitik über Die heimlichen Lobbyisten : Warum haben so viele Ökonomen in der Finanzkrise kläglich versagt? Ein Grund könnten die […]
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Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, der Verteidigungsminister, hat die Bundeskanzlerin um seine Entlassung gebeten.
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Immer wieder wird Hanns Joachim Friedrichs mit dem schönen und richtigen Satz zitiert, ein guter Journalist sei einer, der sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten. Das hat er gesagt, das […]
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Google Alerts bietet seit kurzem eine zusätzliche Auswahl an – nämlich, ob man „alle Ergebnisse“ oder aber nur die „relvantesten“ haben möchte. Bislang habe ich an der Alerts ja bemängelt, dass eben nicht alle Treffer […]
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Mein Buckapitel über Recherche wächst. Vor dem handwerklichen Teil will ich etwas weiter ausholen und beschäftige mich damit, warum Recherche es so schwer hat und was man dagegen machen kann. Denn ohne dass sich etwas […]
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Nichts ist peinlicher für Journalisten: Falsche Namen und fehlerhafte Zahlen, auf die Leser sie aufmerksam machen. Mit systematischem Factchecking lassen sich zumindest die gröbsten Pannen vermeiden. Die Überprüfung von Fakten kann zudem vor juristischen Niederlagen […]
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Bei der nr-Fachkonferenz PR und Journalismus – zwischen Konfrontation und Kooperation an der Universität Hamburg habe ich zum Thema Wikipedia, Blogs, Foren : die PR-Profis schreiben mit. Quellenkritik im Internet vorgetragen. Die um Links ergänzten […]
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Kein Recherchethema im eigentlichen Sinn, ich bitte um Nachsicht. Aber ich muss das jetzt endlich mal loswerden: Dass ich per E-Mail Pressemeldungen bekomme, darunter auch solche von mir unbekannten Organisationen, ist normal. An wen, wenn […]
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In dem fantastischen Artikel The Dirty Little Secrets of Search beschreibt David Segal, wie die Firma für Suchmaschinen-Optimierung (SEO) SearchDex, offenbar im Auftrag der US-Kaufhauskette J.C. Penny, erfolgreich Googles Relevanz-Algorithmus hereingelegt hat. Die Geschichte ist […]
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Wer Lust hat, einen aktuellen Edit War in der Wikipedia zu studieren, schaue sich den Eintrag zur Gorch Fock an. Der Artikel wurde am 29. Januar für die weitere Bearbeitung gesperrt.
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Der trivialste, mithin aber der schwierigste Schritt einer Online-Recherche, ist die Auswahl der Suchbegriffe. Damit steht und fällt die Effizienz der Recherche: Ist ein falscher Begriff dabei, der in den gesuchten Seiten nicht vorkommt, finde […]
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Drastische Veränderungen im Internet: zunehmend bestimmen die ‘Global Player’ die Regeln. Wie können oder müssen Rechtssysteme darauf reagieren? Wer definiert neue Spielregeln? Wie müssen solche Regeln aussehen, ohne die Kreativität im Netz zu behindern? Diese […]
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Heute nun Teil zwei der Suchmaschinen-Syntax: die Funktionen, die über die erweiterte Suche nicht zur Verfügung stehen bzw. zum Teil auch gar nicht dokumentiert sind sowie die beiden Funktionen von Google (related und link), die […]
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Ab heute stelle ich – hoffentlich täglich – Teile meines Buchkapitels (Grundsätzliches dazu hier) über Recherche hier online. Beginnen will ich mit dem Teil, der unstrittig ins Buch gehört: Die Frage wie man vernünftig online […]
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Nach vielen anderen Kollegen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sich der Journalismus nach 1995 (mit dem Wachstum des Internets) verändert hat und was man in Zukunft wissen muss, bin ich kurz vor Weihnachten […]
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Der Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA) fordert seit Kurzem * den Erhalt der Metadaten in Fotos. Dem Verband geht es dabei um die Interessen der Urheber und Rechteinhaber, denn es würden „Bilder ohne […]
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Berlins Schulsenator Jürgen Zöllner (SPD) will die Schulinspektionsberichte veröffentlichen. Als ich dies vor zwei Jahren gemäß Informationsfreiheitsgesetz beantragte, fand seine Verwaltung noch viele markige Argumente, um das abzulehnen. Heute behauptet die Verwaltung einfach das Gegenteil […]
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Von welchem Server wurde mir diese Mail geschickt? Was können die Betreiber von Websites sehen, wenn ich ihre Site besuche? Das sind typische Fragen bei journalistischen Recherchen im Netz – zur Überprüfung gibt es zahllose […]
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Es wird enger auf dem Markt der großen Suchmaschinen. Yahoo tritt in Folge der „Search Alliance“ mit Microsoft faktisch ab. Die Suchmaschine wird Bing-Ergebnisse liefern. Sogar die Verzeichnisse werden, scheint’s, nicht überleben; gerade wurde das […]
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Ich war am 26. Oktober auf Einladung der Adenauer-Stiftung in Belgrad, um als Keynote-Speaker und Teilnehmer eines Panels über Recherche-Journalismus zu sprechen. Das Manuskript meiner Keynote dokumentiere ich hier – es ist ungeschliffen, da ich […]
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Die Elektrischen Reporter basteln an einem neuen Video-Format namens ePolitik. Der erste veröffentlichte Testbeitrag kümmert sich um das Thema Open Data: Was ist das, warum gibt es diese Idee, was bewirkt sie bereits, was kann […]
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Artikel mit nur einer Quelle sind irgendwie einseitig und es ist kaum zu vermeiden, dass die Quelle dem Artikel die Richtung vorgibt. Das ist ein Mangel an sich. Die journalistische Darstellungsform für Informationen aus nur […]
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Journalisten machen Fehler, jeden Tag, bei jeder Zeitung. Um Skepsis, den Umgang mit Fehlern und das Belegen von Fehler zu üben, sollen Studenten meiner Recherche-Vorlesung Fehler suchen und in einem kurzen Blog-Eintrag dokumentieren (Blog vorerst […]
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#5: Wie kann ich rauskriegen, wem eine bestimmte Website gehört? Jede Domain weltweit muss auf eine natürliche oder eine juristische Person angemeldet/registriert sein. Diese Registrierungsdaten kann jeder einsehen – etwa um sich an den Inhaber […]
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12 Jahre unterrichte ich jetzt schon Online-Recherche und es gibt ein paar Fragen, die immer noch und immer wieder auftauchen. Meist sind das Fragen, um die herum ich ein ganzes Seminar stricken soll – allerdings […]
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Ungeschminkte Bilder zeigt die New York Times (T Magazine Blog): Bilder bekannter Models, wie sie (anlässlich der New York Fashion Week) publiziert wurden: unerreichbar schön. Und dieselben Bilder, bevor Visagist und Friseur Hand anlegten. Für […]
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„Rechercheure zwischen Freiheit und Gängelung“ – unter diesem Motto steht die Fachkonferenz zum Thema Presserecht von Fr.-So., 29. bis 31. Oktober in Dortmund, zu der das netzwerk einlädt.
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Im Juli wurde die aktualisierte Version (2.3) des nestor Handbuches „Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung“ veröffentlicht. Es wurde um einzelne Artikel ergänzt, weitere Artikel wurden z.T. erheblich überarbeitet und die Verweise im gesamten Handbuch […]
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Jens Liebchen und Patrick Hof von Redteam-Pentesting haben die Folien ihres hervorragenden Vortrages auf der Jahreskonferenz des netzwerk recherche 2010 auf der Publikationsseite von Redteam-Pentesting zum freien Download veröffentlicht: „Un(der)cover – Von der Online-Recherche hin […]
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Das Handout zu meinem Referat auf dem Jahrestreffen 2010 des netzwerk rechercher (Hamburg, Fr., 09.07.2010) „Die Ente bleibt draußen – Quellenprüfung im Internet“ mit Linkliste am Ende der Datei steht auf meinem Server www.ude.de zum […]
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Am Samstag habe ich gemeinsam mit Lorenz Matzat beim Jahrestreffen des Netzwerks Recherche einen Workshop zum Thema „OpenData und Journalismus“ geleitet. Hier sind die Folien: Opendata und Journalismus View more presentations from datenjournalist. Außerdem nochmal […]
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Uwe Krüger vom Institut für praktische Journalismusforschung an der Uni Leipzig präsentierte in seinem Vortrag „Top-Journalisten und ihre Nähe zu Politik und Wirtschaft“ die Ergebnisse seiner Netzwerkanalyse deutscher Journalisten. Dabei geht es darum herauszufinden, in […]
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Am kommenden Donnerstag trifft sich ein Dutzend Online-Recherche-Trainer an der Akademie für Publizistik in Hamburg, darunter auch die Macher dieses Blogs. Die Anmeldung für Recherchetrainer ist noch möglich – dazu einfach kurz einen eigenen kurzen […]
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Hauke Johannes Gierow berichtet vom ersten Open Data Hackday in Berlin. Open Data wird Thema eines Workshops mit Lorenz Matzat bei der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche sein, der am 10. Juli um 11.30 Uhr beim NDR in […]
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Lorenz Matzat hat vergangene Woche im Blog des Open Data Network den folgenden Versuch einer Definition vorgestellt. Wir veröffentlichen den Text mit freundlicher Genehmigung; er steht unter der Lizenz CC-by-sa/3.0/de. Matzat wird Gast eines Workshops […]
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Rob McKinnon stellt vor: OffeneDaten – ein Portal für offene Daten in Deutschland McKinnon berichtet davon, dass in Großbritannien bereits drei Regierungsbehörden Open Hackdays veranstaltet haben, um von Hackern zu lernen, wie man Daten organisieren […]
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Im „lab“, dem Trainingsblog der Deutschen Welle über „Neue Medien, multimediale Projekte, Anwendungen und Darstellungsformen im Netz“, hat Marcus Bösch einen Beitrag zur Datenvisualisierung geschrieben, worauf Jakob Jochmann (Mitbegründer und Herausgeber der Kontextschmiede) eine rege, […]
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Hacks 4 Democracy – Open Data Hackday ist die Überschrift, unter der das Open Data Network seine Veranstaltung ankündigt, die einem BarCamp bzw. Hackathon ähnlich sein soll. Es wird darum gehen, Daten zu erschließen, auszuwerten, […]
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Das Buch liegt bereits seit Monaten auf dem Tisch, aber wie es eben leider oft so ist – mir ist etwas dazwischen gekommen auf dem Weg zur Rezension. Die hat aber inzwischen zum Glück Philipp […]
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Nachwort zur Factchecking-Konferenz des netzwerk recherche beim Spiegel (27./28.3.) Vorab: Es war eine der besten Veranstaltungen des netzwerk recherche – selten geht es dort so sach- und handwerksbezogen zu wie am vergangenen Wochenende auf der […]
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Die Bundesregierung hält ihre Hartz-IV-Politik für so unpopulär, dass sie beim Bekanntwerden interner Dokumente mit neuen Protesten rechnet. Weil die Mitglieder der Bundesregierung, des Berliner Senates sowie die Richter am Bundessozialgericht dann „einem erheblichen öffentlichen […]
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Eine Neuerscheinung der UNESCO (von der bereits „The Net for Journalists“ publiziert wurde): Story-Based Inquiry: A manual for investigative journalists by Mark Lee Hunter with (in alphabetical order) Nils Hanson ; Rana Sabbagh ; Luuk […]
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Das Global Investigative Journalism Network hat seine Website überarbeitet. Sehr schön: Bereits auf der Startseite findet man jetzt eine Karte der Organisationen investigativer Journalisten. Als Liste gibts das selbstverständlich auch.
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Stefan Niggemeier, der augenscheinlich gut verdrahtet ist, zitiert aus einer dpa-internen Mitteilung, in der sich dpa-CR Wolfgang Büchner mit der Quellenprüfung auseinandersetzt. Sehr lesenswert sind die Checklisten 6.) welche Mitteilungen geprüft werden müssen und 7.) […]
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Durch Googles Androhungdeutung, sich möglicherweise aus der VR China zurückzuziehen, ist die Internet-Zensur der VR wieder in die Diskussion gekommen. Die chinesische Regierung nennt ihre Maßnahmen euphemistisch den „Great Firewall of China“, eine Formulierung, die […]
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Das Kanzleramt und viele weitere Ministerien beziehen Strom, der besonders billig ist und überdurchschnittlich viel CO2 verursacht. Diese Nachricht, die heute in der taz steht, zeigt wieder einmal, was für ein großartiges Instrument europaweite Ausschreibungen […]
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Jedermann darf von einem Unternehmen Auskunft darüber verlangen, welche Daten dort über ihn gespeichert sind – so ist es in § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes festgelegt. Dieses Jedermann-Auskunftsrecht kann auch bei journalistischen Recherchen helfen. Im September […]
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Tolles Stück von Max Kossatz: Er hat seit dem 23. Oktober alle Tweets mit dem Hashtag #unibrennt”, “#unsereuni” und “#audimax” ausgewertet – unter Berücksichtigung der Location, die beim Twitter-Account eingetragen ist. Ein Video zeigt, wie […]
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Die FAZ hat eine Linkliste zu digitalen Zeitungsarchiven veröffentlicht, denn: Alte Zeitungen sind das beste Archiv des Alltags, das wir haben. In vielen Blättern, die zum Teil mehr als 200 Jahre alt sind, kann man […]
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Bislang habe ich mich nur gewundert, gestern habe ich das mal (an)recherchiert. Seit Anfang September geistert eine „EU-Studie“ zur Bankenberatung durch die Medien, gestern bin ich in der aktuellen Wirtschaftswoche (Artikel ist nicht online) drüber […]
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Eine sehr empfehlenswerte Neuerscheinung dieses Jahres: Handbuch Internet-Suchmaschinen : Nutzerorientierung in Wissenschaft und Praxis / Hrsg. Dirk Lewandowski. – Heidelberg : Aka, 2009. – VIII, 409 S. : Ill., graph. Darst. ; 25 cm ISBN […]
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Seit es den Zeitungsverlagen schlecht geht (oder sollte man sagen: seit sie nicht mehr die Monopolrenditen der Vergangenheit verdienen), bekommt man auch bei Air Berlin die FAZ (der SZ geht es offenbar noch nicht schlecht […]
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Wie geht man eigentlich mit so etwas um, wenn man mehr Zeit hat? Ich habe gerade keine, aber ein Bekannter hat mir eben die ominöse Studie aus Schavans Forschungsministerium zugeschickt, die Schavan angeblich zurückhält. Ich […]
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116 fest installierte Überwachungskameras stehen entlang der Route der Anti-Überwachungs-Demonstration „Freiheit statt Angst“. Zumindest habe ich so viele gefunden, als ich am Donnerstag vergangener Woche für die taz die Strecke abgelaufen bin. Auf taz.de haben […]
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Über eine Falschmeldung der dpa berichten BildBlog und Meedia. Angeblich hatte es am 10.09.09 um 08:00 MESZ in Bluewater, Kalifornien, einen Selbstmordanschlag gegeben. Einige Online-Medien übernahmen den Hoax. Bemerkenswert ist, dass die via Netz verfügbaren […]
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Der Economist erstellt seit 1988 den „Big Mac Index„. Er vergleicht, wie viel ein weltweit standardisierte Produkt, eben der Big Mac von McDonalds, in jedem Land kostet. Die Preis in der Landeswährung wird dabei nach […]
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„My belief is that every single major magazine cover is retouched,“ so Scott Kelby, Präsidentin der Florida-based National Assn. of Photoshop Professionals. Das weiß eigentlich jeder, zur Demonstration reicht ein Blick in die Auslage eines […]
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Frontal 21 hat eine interaktive Karte der Standorte von Lobbyisten in Berlin Mitte erstellt. Die Karte gibt’s in der ZDF-Mediathek. Die Daten basieren auf den Recherchen von Lobbycontrol, die den Stadtführer LobbyPlanet Berlin publiziert haben […]
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„Der Fehler liegt nicht bei der Quelle, sondern bei dem, der nicht richtig recherchiert. Und das ist keine Frage des Internets. Das ist eine Frage der journalistischen Sorgfalt“ Gefunden habe ich das bei DWDL.de, wo […]
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Der Klett-Verlag hat sein Pons-Angebot im Netz erweitert. Schon seit März gab es die Wörterbücher für Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Russisch und das Bildwörterbuch frei im Netz (wiewohl als Beta-Versionen gekennzeichnet). Jetzt melden heise.de […]
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In England nimmt jetzt ein durch eine Großspende über 2 Millionen Pfund finanziertes Journalistenbüro die Arbeit auf, berichtete die SZ am Freitag auf ihrer Medienseite (leider nicht online). Die Potter Foundation des Londoner Philantrophen-Ehepaars Elaine […]
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In diesem kleinen, nebenbei betriebenen Weblog haben wir eine kleine Auflistung von Firefox-Erweiterungen für Rechercheure. Die müsste dringen mal wieder durchgesehen und vor allem ergänzt werden; bei dem Anspruch, nur selbst getestete und für gut […]
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Seminar des Vereins für Medieninformation und Mediendokumentation (vfm) vom Dienstag, 29. September bis Donnerstag, 01. Oktober 2009 im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn: „Dokumentation und Archivierung von Web-Content„. Die Referate in Auswahl: […]
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Das Gejammer aus deutschen Medien- und Verlegerkreisen über das Internet halte ich schon lange für bemerkenswert und larmoyant. Weil, meines Erachtens, viele deutsche Medien das Internet schlicht nicht verstehen und sich auch nicht erkennbar um […]
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Für das Institut für Angewandte Medienwissenschaften (IAM, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und die Bernet PR AG für Kommunikation haben Guido Keel und Marcel Bernet eine Studie publiziert: IAM-Bernet-Studie Journalisten im Internet 2009 : Eine […]
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Reuters hat das bislang interne Handbook of Journalism ins Netz gestellt. Das optisch schön gemachte Projekt, dass mich ein wenig an eine Kreuzung zwischen einem Wiki und Papierlayout erinnert, ist in sechs Abschnitte gegliedert:
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Die German Privacy Foundation (GPF) lädt zum fünften Mal zu ihrer lehrreichen Seminarreihe „Digitales Aikido“. Am Do., 16.07.2009 ab 19:30 Uhr geht es bei dotplex (Gotenstr. 21, 10829 Berlin) um Zugangserschwernis Zensur und wie man […]
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Für die, die gut Englisch können, ein schönes Beispiel für Computer Assisted Reporting.
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Rezension von Oliver Hochadel in der NZZ: Nichtwissensgesellschaft : Studien zur gezielten Produktion von Ignoranz. Besprochen wird das von Robert Proctor und Londa Schiebinger herausgegebene Buch Agnotology: The Making and Unmaking of Ignorance. Thema sind […]
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Die diesjährige Sommerakademie des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) thematisiert den Arbeitnehmerdatenschutz. Das als Frage formulierte Motto Arbeitnehmer – Freiwild der Überwachung? haben Konzerne wie die Bahn, die Telekom und Lidl in den vergangenen […]
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Kai Biermann stellt auf ZEIT online in Form einer Bildergalerie zehn Tools für Twitter vor: Twittern mit Sieb und Lupe. Nicht alle der 14 genannten Tools scheinen mir wirklich nützlich, aber einige sehr empfehlenswerte Werkzeuge […]
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Weil die Frage auch in Seminaren immer mal wieder gestellt wird („Wo finde ich Bilder, die ich auf der eigenen Website verwenden kann?“), hier der Hinweis auf Picasa, Googles Konkurrenz-Angebot zu Flickr. Nun kann man […]
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Der Wächterpreisträger David Schraven hat im Blog Ruhrbarone, das er mit KollegInnen betreibt, einen Artikel darüber geschrieben, wie Hannelore Kraft, SPD-Vorsitzende in Nordrhein-Westfalen, ihren Lebenslauf geändert hat. Ein schönes Beispiel für den Einsatz der Wayback […]
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Podiumsdiskussion in Berlin, Di., 07.07.2009, 19:00h Im Museum für Kommunikation Berlin läuft noch bis 31. August 2009 die Ausstellung „@bsolut privat – Vom Tagebuch zum Weblog“. Gut gewählter Hintergrund für eine Podiumsdiskussion des Veranstaltungsforums der […]
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LobbyControl appelliert an den Bundestag, ein verpflichtendes Lobbyisten-Register einzurichten und bittet dafür um Unterstützung: Appell: Lobbyisten zu Transparenz verpflichten! Unterzeichnen kann man per Web-Formular, danach kommt per E-Mail ein Bestaetigungs-Link. Den Aufruf Lobbyisten zu Transparenz […]
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Transparency International hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der die Organisation die Beauftragten für Informationsfreiheit des Bundes und der Länder darin unterstützt, vom Deutschen Bundestag zu fordern, den Schutz von Hinweisgebern gesetzlich festzuschreiben und den Zugang […]
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Der preisgekrönte Journalist Erich Möchel beschreibt in einem hervorragenden Artikel bei futurezone.at, wie die iranische Regierung es – offenbar erfolgreich – geschafft hat, die Kommunikationsherrschaft im Land zurück zu erobern.
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Fleiß ist ein entscheidender Faktor für viele investigative Projekte. Manchmal führt erst der Fleiß zum Erfolg, in anderen Fällen ist gleich klar, dass die Recherche vor allem eine Fleißaufgabe ist. Nachteil: Das hätte ja jeder […]
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Die ZEIT beginnt mit einer Serie von Datenvisualisierungen: Wissen in Bildern. Dafür ist jede Woche eine komplette Seite im Ressort Wissen reserviert. Selbstbeschreibung: „In der ZEIT wird von nun an jede Woche auf einer ganzen […]
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Bing, Microsofts neue Suchmaschine, die Live ersetzt hat, genießt derzeit viel Aufmerksamkeit. Ob Bing Google ernsthaft Konkurrenz machen kann, wird die Zukunft zeigen. Wer mag, kann die Ergebnisse beider Suchmaschinen miteinander vergleichen: Compare Search Engines […]
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Welches Unternehmen transportiert die Pakete für die Berliner Behörden? Was kostet der Bau der neuen Messehalle? Warum verzögert sich die Einführung des abhörsicheren Polizeifunks? Wie gut hält sich die Landesregierung an einen Umwelt-Beschluss des Abgeordnetenhauses? […]
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Manfred Redelfs (Netzwerk Recherche e.V., Recherche-Abteilung Greenpeace e.V.): sprach auf dem Jahrestreffen des netzwerk recherche über Auskunftsrechte für Journalisten: den journalistischen Auskunftsanspruch nach den Landespressegesetzen (§ 4), die Informationsfreiheitsgesetze (IFG) der Länder und seit Januar […]
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Um ehrlich zu sein: die beiden Workshops von Paul Myers haben erfahrenen Internet-Rechercheuren nicht viel Neues gebracht. Dennoch konnte man hören, wie begeistert viele Teilnehmer waren, die sich nicht so intensiv mit dem Thema beschäftigt […]
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Auf dem Jahrestreffen des netzwerk recherche ist eine Veranstaltunsgsreihe dem Thema „Computer & Recherche“ gewidmet. So, wie in den letzten Jahren auch. Die nr-Jahreskonferenz ist damit eine ernst zu nehmende Fachkonferenz zu diesem Thema geworden. […]
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Ein schönes Beispiel, wie wichtig es ist, Recherche-Ergebnisse zu archivieren, liefert gerade Lobbycontrol. Am 28. Mai enthüllte die Organisation verdeckte PR-Aktivitäten der Deutschen Bahn – hier der Bericht von Lobbycontrol (PDF, 14 S., 182 KB). […]
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In der taz-internen Ausbildungseinrichtung für Praktikanten und Volontäre mache ich einen Workshop über die Auskunftsrechte, die Journalisten bei der Recherche nutzen können. Den Reader gibt es jetzt bei der taz zum Download. Zwei Aspekte daraus […]
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Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie beim Lesen stutzen und sich fragen, ob der Autor irrt oder Sie selbst daneben liegen? Journalisten, die beim sich beim Schreiben nicht wundern, ob das, was sie da gerade […]
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Über das Blog Daring Fireball bin ich gerade auf diesen Beitrag von Jeff Atwood gestoßen darüber, wie es in vielen modernen Browsern die Adresszeile ähnlich flexibel wie die Kommandozeile erlaubt, mittels Kurzbefehlen schnelle Suchanfragen zu […]
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Kostenpflichtige Datenbanken haben ihre Berechtigung, ich gebe selbst auch jeden Monat Geld dafür aus … ABER: Oft braucht man die Infos, für die man bezahlen soll, gar nicht, sondern hat schon mit der Trefferliste und/oder […]
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Danny „Suchmaschine“ Sullivan, Oberauskenner bei Suchmaschinen seit 15 Jahren, hat Wolfram Alpha getestet (soll im Mai online gehen): Will it be as important as Google has become? Perhaps! A new search paradigm? Yes! Or at […]
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In Berlin erhalten alle Schulen gerade nach und nach Besuch von der Schulinspektion. Das sind drei bis vier Personen: Ein Schulrat oder Seminarleiter, zwei Schulleiter oder Lehrer und ein Elternteil oder Wirtschaftsvertreter. Die begutachten die […]
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Die Journalistin, Medienkünstlerin und Aktivistin Bettina Winsemann (a.k.a. Twister) hat bei telepolis einen lesenswerten Beitrag über Hausdurchsuchungen veröffentlicht: Hausdurchsuchungen sind zur Zeit erneut omnipräsent. Der Richtervorbehalt soll Sicherheit vor Willkür garantieren, ist aber lediglich Makulatur. […]
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Seit Anfang des Jahres müssen die Vermieter aller Wohnungen den Mietinteressenten auf Wunsch den Energieausweis zeigen (war vorher nur für die Wohnungen bestimmter Baujahre Pflicht). Mit dem Energieausweis soll der potenzielle Mieter vergleichen können, wie […]
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Vom 29. Juni bis 10. Juli 2009 bietet die Mittweida Summer CommuniCy 2009 (MSC2009) die Möglichkeit, praktische Kenntnisse der Social Network Analysis (SNA) zu erlernen. Als Form des Computer-Assisted Reporting geht es bei SNA um […]
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Zahlen sind kompliziert, oft nicht zu überprüfen und viele Kollegen stehen mit Ihnen auf Kriegsfuss. Heute wundere ich mich über den Artikel von Björn Wirth in der Berliner Zeitung. Dort heißt es zunächst: ließ sich […]
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Nachdem ich in einem Vortrag auf der GOR 2007 (pdf zur Konferenz, abstract auf Seite 109) bereits in einer Analyse typischer Fehler und Probleme Minimalstandards für die journalistische Internetrecherche gefordert habe, habe ich diese im […]
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SCNR: Wenn man auf einer Website den Button findet Diese Web-Seite gehört zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen 2008 dann ist das selbstverständlich nicht nur eine Aussage über die betreffene Site, sondern auch über das […]
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Der Innenminister von Baden-Württemberg päsentierte ein angeblich vor der Tat im Internet veröffentlichtes ‚Bekennerschreiben‘ des Mörders von Winnenden. Das offenbart mangelhafte Online-Recherche der Ermittlungsbehörden. Dabei hatten diese mindestens zwei mal exklusiven Zugriff auf Quellen.
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Kürzlich hatte ich darauf hingewiesen, dass Googles OR-Operator im Eimer ist. Nun passieren weitere seltsame Dinge. Suche ich nach [spielkamp estland], bekomme ich 98 Treffer, suche ich nach [„matthias spielkamp“ estland], sind es 195. Der […]
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Die Köln International School of Design hat im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung „neue Formen interaktiver Bildstatistiken zur Darstellung der sozialen Situation in Deutschland“ entwickelt. Das ist dabei heraus gekommen (Klick aufs Bild führt […]
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Ein anonymer Scherzbold, der nach eigener Auskunft im Interview auf ZEIT online „gerade eine Journalistenschule abgeschlossen“ hat und noch studiert, hat dem neuen Wirtschaftsminister Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr […]
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Dass man mit sensiblen Daten anders umgehen muss, als mit einem beliebigen Christstollen, das sollte so langsam in dieser Republik bekannt sein – auch Telekom und Bahn sei dank. Gerade bei jenen, die „Sicherheit“ propagieren […]
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Delve Networks, ein Hersteller von Video-Playern und verwandten Technologien fürs Internet, hat ein Beispiel dafür vorgestellt, wie man Videos durchsuchen kann (Obamas Anrittsrede). Man gibt den Suchbegriff in das Feld in der Mitte unter dem […]
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Der arme Steve Jobs! Über seine Erscheinung und seinen Gesundheitszustand wurde öffentlich so stark spekuliert, dass es den Aktienkurs von Apple beeinflusste. Totgesagt wurde er auch schon mal, oder genauer: Bloomberg financial newswire hatte am […]
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Bereits im November 2008 wurde bekannt, daß Google in einem ‚Flu Trends‘ Projekt seine erhaltenen Suchanfragen in den USA zur Vorhersage von lokalen Ausbrüchen von Grippe einsetzt (Googleblog). Dazu wurde der Zusammenhang zwischen räumlicher Häufung […]
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Endlich mal was richtig Sinnliches im Recherche-Blog: tolle Beispiele dafür, wie KollegInnen Daten anschaulich dargestellt haben. Die Beispiele stammen aus dem Beitrag 5 Best Data Visualization Projects of the Year des Blogs Flowing Data. Das […]
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Habe ich was verpasst? Warum funktioniert Googles boolscher Operator OR nicht mehr, oder zumindest im Moment nicht? Wenn ich nach „albrecht ude“ suche, bekomme ich 1.730 Treffer, suche ich nach „albrecht ude“ OR „ude albrecht“, […]
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Noch ist Obama keine 24 Stunden im Amt, schon wird an allen Ecken und Enden der USA etwas geändert. Mit dem Hochladen der neuen Inhalte auf www.whitehouse.gov ist auch die längste mir bekannte robots.txt Datei […]
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Ein Flugzeug stürzt in den Hudson River. Alarm in allen Nachrichtenredaktionen. Woher Informationen nehmen, die über das hinaus gehen, was Augenzeugen und Rettungskräfte zu sagen haben? Investigative Reporters & Editors hat auf einer Webseite die […]
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Wolfgang Sander-Beuermann weist im Newsletter des SuMa e.V. und in dessen Blog auf den aktuellen Stand bei der Nutzung der Suchmaschinen hin: die grossen Drei (Google, Yahoo, MSN) haben mit ihren Suchmaschinen zusammen 98% Marktanteil. […]
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Auf handelsblatt.com gibt es die Kolumne Schiebs Softwaretipp. Der jüngste der derzeit fünf Beiträge behandelt das Vermeiden Spuren beim Surfen, also die Anonymsierung: Im Netz surfen – und anonym bleiben heißt der Text vom 08.01.2009. […]
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Robert Gehring über Europas digitale Bibliothek “Europeana”, die wieder online ist.
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Behörden und andere öffentliche Auftraggeber müssen größere Aufträge öffentlich und europaweit ausschreiben – und auch Journalisten können diese Ausschreibungen nutzen, um auf neue Themenideen zu kommen oder etwas von Vorgängen zu erfahren, zu denen die […]
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„complete privacy does not exist„, so ein Google-Anwalt laut einer Meldung auf The Smoking Gun. Wie wahr das ist, darauf weist Kai Biermann in „Fotografieren verboten“ auf ZEIT online hin. Mitarbeiter des US-amerikanischen National Legal […]
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Felix Zimmermann ist Vorstandsmitglied des neuen Vereins Freischreiber, dem es darum geht, die Arbeitssituation freier Journalisten zu verbessern (Disclosure: ich war beim Gründungskongress dabei und werde dem Verein auch beitreten, sobald das möglich ist). Nun […]
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The World Fact Book der CIA ist zu bekannt, um es breit zu thematisieren. Jeder Rechercheur sollte diesen Länderalmanach kennen, es gibt schon einen Wikipedia-Eintrag dazu. Weniger bekannt ist eine andere offene Quelle der CIA, […]
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Kleine Alltagsfreuden: Da suchte ich gerade mal einen Artikel, der ursprünglich in der FAS erschienen ist. Eine Rezension über Nick Davies „Flat Earth News„, betitelt „Was haben wir bloß falsch gemacht?“ von Henning Hoff (10. […]
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Es ist soweit: Wie die New York Times berichtet, hat Google mit dem US-Verlegerverband Association of American Publishers (AAP) und dem Autorenverband The Authors Guild eine Einigung erzielt, die es Google erlaubt, 20 Prozent des […]
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Wer gut Englisch spricht, sollte den Artikel aus dem WSJ lesen. Ein bedrückendes Beispiel für die Methoden eines Fast-Monopolisten, dessen Gründer sich gern als Wohltäter der Welt gibt. Aber auch – und deshalb der Hinweis […]
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Den ganzen Unsinn, den man sich ständig anhören muss, wenn man Internet-Recherche als Methode nutzt, lehrt oder verteidigt, habe ich versucht in einem Beitrag für Message zusammenzufassen. Der Artikel ist jetzt erschienen und zur Hälfte […]
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Die DJV-Verlags- und Service GmbH lädt zum Workshop „Tarnkappen für Journalisten – Anonymität für Rechercheure“ am Sa., den 15. November nach Dortmund. Themen sind Anonymisierung und Verschlüsselung – was sonst bei diesem Thema? Referenten: Kajo […]
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Die neue Message – Internationale Zeitschrift für Journalismus ist frisch am Kiosk. In jeder Message gibt es eine Beilage namens „Werkstatt„, die auf besonders praxisnahe Weise journalistisches Handwerk vermitteln soll. Die aktuelle Ausgabe steht unter der […]
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Das US-Technikmagazin Ars Technica, hierzulande fast nur Nerds bekannt, hat eine fantastische Recherchere zu den Behauptungen von US-Regierung und Unterhaltungsindustrie, durch „Piraterie“ (also in dem Fall nicht die echte, die vor der Küste Somalias stattfindet, […]
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Es ist grausig, wenn man erst einmal anfängt, sich mit Fakten Nachrichten zu beschäftigen. Wie schon dargestellt, habe ich vergangenen Mittwoch zwei Fehler im ARD-Bericht zum Flugzeugabsturz in Nepal gefunden. Gut für die ARD: Sie […]
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Eine schöne Zusammenfassung der Studie „Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?“ (komplett abrufbar als PDF, 700 KB), von Leif Kramp und Stephan Weichert (herausgegeben vom Netzwerk Recherche) […]
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Zugegeben, die Nachricht hat mich betroffen gemacht: 18 Menschen sind am 8. Oktober 2008 morgens in Nepal ums Leben gekommen. Ich kenne den Ort, bin selbst auf dem Flughafen gelandet und mir war sofort klar, […]
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Ich benutze Google Desktop nicht. Zum einen, weil ich mit Googles Umgang mit Nutzerdaten nicht einverstanden bin. Zum anderen, weil es seit Ewigkeiten Copernic gibt, das (so lange ich Windows genutzt habe und das beurteilen […]
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Der Bundesfachausschuss Online des DJV lädt ein zur Fachkonferenz Besser Online. Sie findet am Sonnabend, den 18. Oktober 2008 in der Handelskammer in Hamburg statt. „Mehr Klicks …mehr Qualität?“ lautet dieses Mal die Leitfrage. Auf […]
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Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, haben Strafverfolger am vergangenen Freitag die Wohnung des Pressesprechers der Piratenpartei durchsucht. Offenbar waren sie auf der Suche nach einem internen Dokument des bayerischen Justizministeriums, aus dem hervor ging, dass […]
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… fragt der Focus nicht. Wohl aber stellt er die Frage „Telefonstreich: Müntefering-Scherz strafbar?“. In der Tat ist es schwer, in juristischen Fragen Aussagen im Indikativ zu machen. Was machen deutsche Journalisten deshalb: Richtig, sie […]
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Ich habe vor langer Zeit aufgehört, Kataloge wie das Yahoo-Verzeichnis oder auch das Open Directory Project in Seminaren vorzustellen, weil sie einfach nichts mehr taugen im Vergleich mit Volltextsuchmaschinen. Jetzt gibt es ein neues, interessantes […]
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Two new APIs and a couple of chunky zip files… « Power of Information Task Force zeigt, was Briten und US-Amerikaner so alles mit öffentlichen Daten anfangen (oder anzufangen versuchen). Far out für jemanden wie […]
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Oft werde ich gefragt, ob dies oder das online möglich sei. Die Liste, der Dinge, die ich für entweder unmöglich hielt oder aber wusste, dass sie unbezahlbar sind, schrumpft heute. Beispiele, von dem was ich […]
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Über 500 Journalisten aus über 80 Staaten sitzen für ein paar Tage just in dem Hotel im norwegischen Lillehammer, in dem zu den olympischen Spielen 1994 das Olympische Komitee stets tagte. Kein gutes Omen oder […]
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Erstmals sind für Berlin die Rohdaten öffentlich, aus denen der Waldzustandsbericht erstellt wird. Um an die Daten zu gelangen half das Umweltinformationsgesetzes (UIG), mit Hilfe von Computer-assisted Reporting (CAR) entstand ein Artikel daraus. Kernaussage: Den […]
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Das Internet ist der Feind der Plagiate und der kleinen Fehler – die positive Seite der Googleisierung wird oft vergessen. Dabei geht es doch so schnell und -machen wir uns nichts vor- kleine Fehler finden […]
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Vortrag auf dem Jahrestreffen 2008 des netzwerk recherche, Freitag, 13. Juni 2008, 15:00 Uhr von PD Dr. Lothar Krempel (Max-Planck Institut für Gesellschaftsforschung MPIfG, Köln).
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Vortrag auf dem Jahrestreffen 2008 des netzwerk recherche, Freitag, 13. Juni 2008, 14:00 Uhr von Anton Simons (Redakteur der Rhein-Zeitung, Koblenz).
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Kein schwerwiegender Fehler, er ärgert mich aber doch zu sehr, um ihn zu beschweigen. Reiner Hank und Winand von Petersdorff schreiben am 29. Juni im Wirtschaftsteil der FAS: „Der neue Preis der langen Wege“ über […]
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Wie wir bereits vor 9 (!) Tagen berichteten und mit Foto belegt haben, fotografiert Google derzeit Berlins Straßenzüge. ddp berichtet heute Details – so gibt es natürlich einen Streit um den Datenschutz und die Frage […]
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Google fährt mit einem sehr auffälligem Auto durch Berlin. Auf dem Mast auf dem Dach sind 5-6 Kameras angebracht, in den Kästen darunter vermutlich GPS und anderer Kram. Schon das Kennzeichen deutet auf Google hin; […]
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Ich habe ja schon über den amüsanten Auftritt von Thomas Leif bei der Vorstellung einer Studie über Internet-Recherche geschrieben und ihm hier widersprochen. Kurz gesagt geht es um die Frage, ob die Nutzung des Internets […]
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Weil ich mit Marcus zusammen das ganze Panel organisiert habe, musste ich auch schierem Zeitmangel den Vortrag nochmal halten, den ich schon beim letzten Jahrestreffen zum Besten gab. Immerhin hatte ich Zeit, ihn nochmal zu […]
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Dirk Lewandowski ist Professor für Information Research und Information Retrieval an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Suchmaschinen sind also Teil seiner Forschung, was man leicht an seinen Publikationen sehen kann.
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Rechtsanwalt Dr. iur. Jan K. Köcher hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Rechtswissenschaft studiert. Nach Abschluss seines juristischen Vorbereitungsdienstes in Baden-Württemberg arbeitete er von 2003 bis Mitte 2007 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Recht im […]
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Wie angekündigt, sollen alle Beiträge zum Panel „Recherche online“, die auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche e.V. am 13./14. Juni 2008 im Hamburg gehalten wurden, in diesem kleinen Weblog dokumentiert werden. Hier die Programmübersicht, die […]
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Er hat es schon wieder gesagt: Alles wird schlimmer mit der Recherche und schuld ist das Internet; Selbstreferentialität sei eine Folge des Internets, gab Thomas Leif (Vorsitzender Netzwerk Recherche e.V.) zu Protokoll – auch wenn […]
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Das ist das Ergebnis einer Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). Dass Journalisten die durchschnittliche Bevölkerung abbilden, scheint wünschenswert, wenn auch realitätsfern. Schlimmer wird es, wenn -wie nun festgestellt wird- Journalisten bei der Recherche […]
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Dem Kress-Report entnehme ich, dass die Times ihr Archiv online frei zugänglich gemacht hat – bis einschliesslich 1985. So what? Die meisten deutschen Medien haben gar keine elektronische Datenbasis, um Zeitungen aus den 80er Jahren […]
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Obwohl das netzwerk recherche zweifelsohne nicht internetaffin, sondern fast schon als technophob zu bezeichnen ist, gibt es dort seit Jahren eine Nischenveranstaltung, die sich computergestützten Recherchemethoden widmet. Journalismus & Recherche ist letztlich nichts anderes als […]
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Das Netzwerk Recherche verleiht die Verschlossene Auster 2008 an das Internationale Olympischen Komitee und seinen Vizepräsidenten Thomas Bach, ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Die Laudatio hält gerade Andrew Jennings. Das Transkript reichen wir nach, […]
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Eben gefunden im frisch erschienen Newsletter des Netzwerks Recherche: Das Magazin Neon, Ableger des Stern (für Leser unter 40 …), vergibt ein Recherchestipendium über 10.000 Euro. Bis zum 15. August 2008 können sich Journalisten unter […]
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Am Freitag und Samstag, 13. und 14. Juni 2008, findet sie statt: Die Jahreskonferenz des Netzwerk Recherche unter dem Titel „Wir könn(t)en auch anders: Wenn Recherche wieder wichtig wird“. Als PDF-Datei gibt es beim Netzwerk […]
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Die German Privacy Foundation hat heute morgen einen Service für Informanten – vor allem für so genannte Whistleblower – und Journalisten vorgestellt, der seit der Stasikom-Affäre wohl auch jenen Journalisten als notwendig einleuchtet, die von […]
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Googlen können wir alle und Namen auf diese Weise zu „recherchieren“ ist doch kinderleicht. Weit gefehlt, vor allem wenn es darum gehen soll, sehr umfangreich oder – soweit möglich – vollständig zu suchen. Die drei […]
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Christoph Drösser weist auf Zeit Online auf eine interessante Site hin: Zahlen für die Massen: Ob zu Sex, Politik, Wirtschaft oder Demografie: Auf statista.org lassen sich beliebige eigene Statistiken basteln – aus haufenweise seriösen Daten. […]
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Organisationen investigativer Journalisten – Journalismus & Recherche
Das Global Investigative Journalism Network hat seine Website überarbeitet. Sehr schön: Bereits auf der Startseite findet man jetzt eine Karte der Organisationen investigativer Journalisten. Als Liste gibts das selbstverständlich auch.